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Trauer um Eugen Winter

München

 


Der Bayerische Tischtennis-Verband trauert um seinen langjährigen und engagierten Mitarbeiter Eugen Winter, der am 27.03.06 nach langer, schwerer Krankheit vier Monate vor Vollendung seines 75. Lebensjahres verstarb.

Eugen Winter war ein Mann der ersten Stunde im BTTV. Bereits 1948 übernahm er als 17-Jähriger das Amt eines Kreisvorsitzenden in seinem Heimatbezirk Unterfranken und wirkte intensiv mit beim Aufbau eines geregelten Spielbetriebes. Zwei Jahrzehnte lang bewältigte er verschiedene Aufgaben und trug Verantwortung als Schiedsrichterobmann, Bezirksjugend-wart und stellvertretender Bezirksvorsitzender. Bald wurde man auch auf Verbandsebene auf ihn aufmerksam und wählte ihn zum Spielleiter der Landesliga und zum Schülerwart des BTTV.

 

Als der Bayerische Tischtennis-Verband nach der Weltmeisterschaft 1969 in München einen hauptamtlichen Geschäftsführer suchte, bewarb sich Eugen Winter um diese Stelle. Er wurde vom BTTV angestellt und baute gemeinsam mit Brigitte Klug, die zum gleichen Zeitpunkt für den BTTV tätig wurde, die Geschäftsstelle zu jener Service und Dienstleistungszentrale für Vereine und Fachwarte auf, wie wir sie heute kennen.

21 Jahre lang leitete Eugen Winter die Geschäftsstelle des BTTV, ehe er 1990 aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand ging.

Nachdem er sich von einer schweren Erkrankung erholt hatte, übernahm er ab 1997 wiederum ehrenamtliche Aufgaben und brachte als Verbandsfachwart für soziale Fragen und als Beisitzer des Verbandsgerichtes die erworbene Kompetenz verantwortungsbewusst und einsatzfreudig in die Verbandsarbeit ein.

Im Jahre 2000 wurde er vom Präsidium als neues Mitglied in den Ehrenrat berufen, der ihn im Jahre 2003 zu seinem stellvertretenden Vorsitzenden wählte. Er hatte zahlreiche Ideen für die Zukunft, konnte diese aber nicht mehr verwirklichen.

In fünf Jahrzehnten engagierter hauptamtlicher und ehrenamtlicher Mitarbeit im BTTV hat sich Eugen Winter große Verdienste um den Tischtennissport in Bayern erworben. Wir sind ihm für seine herausragenden Leistungen außerordentlich dankbar und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.


 

Claus Wagner

Präsident