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Mannschaftssport Erwachsene  

Deutsche Pokalmeisterschaften der Damen

Kein bayerisches Teams schafft`s zum Final-Four

Das »Final Four« um die Deutsche Pokalmeisterschaft der Damen findet ohne bayerische Beteiligung statt. Beim Qualifikationsturnier im hessischen Seligenstadt belegten die weißblauen Vertreter SV DJK Kolbermoor, TSV Schwabhausen und TTC Wendelstein jeweils den zweiten Platz in ihrer Dreiergruppe. Für die Zweitligisten Schwabhausen und Wendelstein ein Erfolg, für Erstligist Kolbermoor eher weniger. Für das Final Four am 5. Januar in Schönmünzach qualifizierten sich der TV Busenbach, der ttc eastside berlin, die SV Böblingen sowie die TTG Bingen/Münster Sarmsheim.

Kolbermoor scheitert an Aufsteiger Busenbach

Als Favorit in Gruppe A scheiterte Kolbermoor im entscheidenden Auftaktmatch mit 2:3 an Aufsteiger Busenbach, für den die Ex-Nationalspielerinnen Tanja Krämer und Jessica Göbel punkteten. Beide gaben überraschend SV DJK-Spitzenkraft Wenling Tan-Monfardini das Nachsehen, Krämer schlug im Abschlusseinzel obendrein Nationalspielerin Sabine Winter glatt in drei Sätzen. Einzig Krisztina Ambrus erfüllte mit ihrem 3:1-Sieg über Jugend-Nationalspielerin Theresa Kraft die Erwartungen. Ein anschließendes 3:0 über den TTV Hövelhof konnte das Ausscheiden nicht mehr verhindern, da auch Busenbach den Nord-Zweitligist (3:2) besiegte. 

Schwabhausen und Wendelstein bezwingen Erstligisten

Auch wenn die ganz große Sensation der Final-Four-Qualifikation ausblieb, gehörten Schwabhausen und Wendelstein zu den großen Gewinnern des nach 28-jähriger Pause wiederbelebten Pokalwettbewerbs. Beiden Repräsentanten der 2. Bundesliga/Süd gelang es einen Erstligisten zu schlagen. Schwabhausen bezwang den LTTV Leutzscher Füchse mit 3:2. Wie nicht anders zu erwarten war das Starensemble des ttc berlin eastside mit den drei aktuellen Nationalspielerinnen Shan Xiaona, Kristin Silbereisen und Irene Ivancan dann eine Nummer zu groß (0:3). Wendelstein setzte sich gegen den TUSEM Essen, der aus Kostengründen auf den Einsatz seiner Spitzenspielerinnen Elke Schall-Süß und Barbara Balazova verzichtete, durch. Im entscheidenden letzten Spiel mussten sich die Mittelfranken dann allerdings der SV Böblingen mit 1:3 geschlagen geben. Svenja Weikert war in ihrem Auftakteinzel gegen Alexandra Urban erfolgreich und ließ den Außenseiter kurzzeitig sogar auf eine Sensation hoffen.