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Bayerische Pokal-Meisterschaften

Kreisebene:

Am 14.03.04 trafen sich die Pokalsieger aus allen Bezirken zu den Bayerischen Pokalmeisterschaften auf Kreisebene in Burgau. Angereist waren alle qualifizierten Vereine und es starteten spannende Kämpfe bei den Damen und Herren. Angefeuert durch ca. 80 Besucher wurden interessante Spiele geboten.


Der Ausrichter TSV Burgau schaffte optimale Bedingungen in der Halle und unterstütze die Turnierleitung vorbildlich. Nachwuchsspieler aus der TT-Abteilung übernahmen die Funktion des Zählrichters.

 

Nach ca. 3 ½ Stunden war die 1. Runde abgeschlossen und einige Vereine konnten sich bereits wieder auf den Heimweg machen.


Nach weiteren 2 Stunden mit attraktiven und spannenden Halbfinal-Spielen standen schließlich die Finalpaarungen statt:

Bei den Damen kämpften der SV Grafenwiesen aus dem Bezirk Oberpfalz gegen die Mannschaft VfR Jettingen aus dem gastgebenden Bezirk. In spannenden Kämpfen gewann schließlich Jettingen das Finale mit 5:4 und qualifizierte sich somit direkt zu den Deutschen Pokalmeisterschaften, die im Mai in der Nähe von Karlsruhe stattfinden werden.

 

Bei den Herren sicherte sich der TuS Bad Aibling aus dem Bezirk Oberbayern souverän und in allen Spielen ungeschlagen mit 5:0 den Sieg gegen FV Margetshöchheim aus dem Bezirk Unterfranken.


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Bezirksebene:

Bei den Damen gewann der TSV Herbertshofen, bei den Herren der FC Tegernheim II.

 



Verbandsebene:

"Ja habt ihr noch einen Haufen Schnee. Da hätten unsere Skifahrer gar nicht nach Österreich ausweichen müssen" wunderte sich Erich Stanzl über die weiße Pracht, die das südlich von München gelegene Städtchen Miesbach schmückte, nach gut 300 Kilometer Anfahrt aus Oberfranken. Der Vorstand des 180-köpfigen Sportclubs Raiffeisen Bayreuth hatte einen voll besetzten Reise-Bus organisiert, und mehr als die Hälfe der Insassen zog die Bayerische Pokalmeisterschaft dem Skifahren am Achensee vor.

 

Die Dreifachhalle im Landkreis des Fußballers Benni Lauth und des Weltcup-Skifahrers Max Rauffer war also fest in oberfränkischer Hand. Michael Stock verschwendete keinen Blick an die aufgetürmten Schneeberge. Er war mit Zenon Droszcz und Sichun Lu bereits am Vortag angereist, um ausgeruht an den Tisch gehen zu können. "Wir können`s schon packen, aber Regensburg, Erdweg, Rain und Traunstein sind auch nicht von Pappe", sah der Mannschaftsführer des SB Versbach gleich mehrere ernsthafte Konkurrenten auf dem Weg zur Meisterschaft.


Nach knapp drei Stunden mussten drei der Aspiranten auf den Gewinn der Titel bereits ihr Taschen packen. Versbach hatte Erdweg, den Aufsteiger in die Oberliga, mit 5:1 aus der Halle geschossen und der Post SV Traunstein den Landesligameister aus Rain am Lech. Florian Kaindl musste hier eine empfindliche 0:3 Schlappe gegen den Slowaken Branislav Hermann einstecken. Bei den Damen trafen mit dem TSV Stötten und dem Post SV Traunstein die Spitzen-Teams der Bayernliga Süd aufeinander. Auch hier war der 5:1-Erfolg der Oberbayern überraschend hoch.

In den Halb-Finals der Herren kamen die DJK SB Regensburg und der TSV Ansbach erstmals zum Einsatz. Der TTC Tiefenlauter hatte für die Meisterschaft abgewunken und aus Niederbayern war, obwohl der Bezirk über sieben Vertreter in Bayern- und Landesliga verweisen kann, eine Nullmeldung eingetrudelt, da der Bezirksentscheid überhaupt nicht zur Austragung gekommen war. Versbach traf mit Regensburg auf den Spitzenreiter der Bayernliga Nord, und beinahe wäre hier die Entscheidung im abschließenden neunten Einzel gefallen. Juschka aber brachte gegen Stock eine 10:8-Führung im Finalsatz in keine trockenen Tücher. Der TSV Ansbach kam beim 1:5 gegen Traunstein nicht auf die Beine. Nur eine Begegnung endete nicht mit 3:0.

Vor dem Aufruf zu den Finalspielen musste auch das Trio aus der Wagner-Stadt nach einem 3:5 gegen Traunstein unter die Dusche. Da sich die DJK Vilzing den Münchner Vorstädterinnen beugen musste, kam es zu einem rein oberbayerischen Endspiel der Bereiche Ost gegen West. "Der Belag ist hinüber, aber bis zur Deutschen ist das vergessen", scherte sich Kathi Auer nach dem Titelgewinn nicht um einen Riss im Vorhandbelag. Die Bezirksligaspielerin aus Traunstein hatte bei einem risikoreichen Topspin das Tischeck getroffen.

Das Herren-Finale (Foto) war ein Krimi. Lechner, der amtierende Bayerische Seniorenmeister der Kategorie 40, zeigte Lu, wie lange Noppen einzusetzen sind. Als der gebürtige Chinese dann eine Topspin-Schlacht gegen Hermann verlor, schienen die Versbacher Felle die Schlierach, dem Ausfluss des Schliersee, hinunter zu schwimmen. Stock aber wendete das Blatt. Ohne spektakuläre Schläge, aber enorm ballsicher und taktisch topp, gewann er alle drei Einzel. Lu und Droszcz schlossen den Sack – und das nach einem 1:4-Rückstand.

 


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