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Europameisterschaften in Tschechien

Deutsche Damen verpassen knapp das Halbfinale - Sabine Winter hatte Sieg auf dem Schläger

Sie waren so knapp dran, erneut eine Medaille zu gewinnen, doch am Ende verpassten die deutschen Damen hauchdünn das Halbfinale bei der EM in Tschechien. Nachdem Kristin Silbereisen und Wu Jiaduo die DTTB-Auswahl im Viertelfinale gegen Rumänien mit 2:0 in Führung gebracht hatten, hatte Sabine Winter (TSV Schwabhausen) den Siegpunkt auf dem Schläger. Im fünften Satz gegen Iulia Necula führte sie im entscheidenden Satz 9:6 und hatte sogar drei Matchbälle. Doch keinen konnte die 17-Jährige verwandeln, so dass die Rumäninnen wieder im Spiel waren. Anschließend hätte aber auch Wu Jiaduo den deutschen Sieg sicherstellen können. Doch auch ihr reichte, bei einer 2:1-Satzführung, im vierten Satz ein 9:6 sowie ein Matchball gegen Daniela Dodean nicht zum Sieg aus. Im abschließenden Einzel unterlag dann Kristin Silbereisen in drei Sätzen gegen Elizabeta Samara, so dass das deutsche Team nun um die Ränge fünf bis acht spielt. Verständlich, dass alle Spielerinnen frustriert waren, insbesondere auch Sabine Winter, die nach WM-Bronze auch mit ihrer ersten EM-Medaille bei den Frauen geliebäugelt hatte und Edelmetall selbst hätte perfekt machen können.

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