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Mannschaftssport Erwachsene  

2. Bundesliga Damen

Wendelsteiner Heim/Auswärts-Doppelschicht plus Spitzenspiel in Kolbermoor

Chantal Mantz empfängt mit Tabellenführer SV-DJK Kolbermoor am Sonntag den Ligadritten aus Bingen (Foto: Erik Thomas).

Drei Begegnungen mit bayerischer Beteiligung stehen am dritten Adventswochenende in der 2. Bundesliga/Süd der Damen auf dem Spielplan. 

Wendelstein am Samstag daheim gegen Busenbach, am Sonntag in Saarbrücken

Eine Heim/Auswärts-Doppelschicht hat der TTC Optolyth Wendelstein vor sich. Die mittelfränkischen Trägerinnen der roten Laterne heißen am Samstag, 16 Uhr, zunächst den Tabellensechsten TV Busenbach in der heimischen Schwarzachhalle willkommen, ehe sie am Sonntag ab 14 Uhr im doppelt wichtigen Kellerduell beim saarländischen Traditionsklub ATSV Saarbrücken antreten. 

Zwei Rivalen, über die ein Blick in die Tischtennis-Annalen eine bemerkenswerte Gemeinsamkeit verrät: beide sind ehemalige Deutsche Meister. Busenbach gewann 2005 den nationalen Mannschaftstitel der Damen, Sonntagsgegner ATSV Saarbrücken – in den Achtzigern zudem viermal bei den Herren erfolgreich – genau zwei Jahrzehnte davor. Einen deutschen Klubtitel kann Wendelstein zwar nicht aufweisen, aber eine – für weibliche Tischtennisverhältnisse – doch erstaunliche Kontinuität von 19 Bundesligaspielzeiten in Serie. Zwischen 1995 und 2003 schlugen die Mittelfranken als TSV bzw. TTC Femont Röthenbach mit Unterbrechung sogar fünf Jahre im Oberhaus auf und schafften es in dieser Zeit zweimal ins Endspiel des ETTU-Pokals. 

Im Hier und Jetzt der laufenden Saison, in der Aushängeschild Svenja Weikert ihrer Mannschaft bislang krankheitsbedingt an allen Ecken und Enden fehlt, hängt Wendelsteins Nonstop-Verbleib im Bundesligageschäft jedoch am seidenen Faden. Um im Kampf um den Klassenerhalt den Anschluss nicht zu verlieren, wäre an diesem Wochenende und gerade gegen Saarbrücken der eine – besser auch noch andere – Punktgewinn von ganz hohem Wert. Mit vier Zählern Vorsprung auf die noch punktlosen Wendelsteinerinnen (0:14-Punkte) rangiert das ATSV-Team (4:8) derzeit genau dort, wo der TTC hin will: auf dem ersten Nichtabstiegsplatz acht. 

Kolbermoor erwartet TTG Bingen/Münster-Sarmsheim zum sonntäglichen Topspiel

»Bundesliga statt Bayerische« heißt es am Sonntag für Nachwuchsnationalspielerin Chantal Mantz. Wenn am Nachmittag bei den Bayerischen Meisterschaften der Jugend/Schüler A und B im schwäbischen Dillingen gerade die Finalspiele in Szene gehen, ist die U18-Vizemeisterin des Vorjahres mit ihrem ihrem Klub SV-DJK Kolbermoor gefordert. Nach siebenwöchiger Abstinenz – geprägt von nationalen und internationalen Einzelsportveranstaltungen –  bestreitet der kometenhafte Aufsteiger als aktueller Ligaprimus sein letztes Punktspiel der Vorrunde. Im Topspiel des Spieltags gastiert die »Zweite« der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim ab 13 Uhr in der Sporthalle der Adolf-Rasp-Schule. Angeführt von Abwehrstrategin Zhang Ying, die mit einer Bilanz von 11:1 zu den besten Akteurinnen der Liga zählt, rangieren die Rheinland-Pfälzer mit 8:4-Punkten derzeit auf Tabellenplatz drei hinter Kolbermoor (14:2) und dem SV Darmstadt (9:1). »Das wird ein schweres Spiel. Wir wollen gerne die Herbstmeisterschaft gewinnen und zumindest ein Unentschieden schaffen, um es den nach Minuspunkten führenden Darmstädterinnen so schwer wie möglich zu machen uns zu überholen«, sagt Kolbermoors Cheftrainer Zsolt Hollo. Die seiner Mannschaft im Nacken sitzenden »Lilien« aus Hessen haben bis Ende der Vorrunde noch vier Begegnungen und damit potentielle Stolpersteine vor sich liegen. 

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