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Deutschlandpokal des Nachwuchses

U18-Jungen setzen bayerisches Glanzlicht

Verbandstrainer und Coach Tom Wetzel mit seinen erfolgreichen U18-Jungs Florian Schreiner, Johannes Jäger und Marius Zaus.

Beim Deutschlandpokal des Nachwuchses sorgte die bayerische U18-Auswahl der Jungen für das Glanzlicht eines ansonsten eher mittelmäßigen BTTV-Resultats. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Kilian Ort erreichten Florian Schreiner (SC Fürstenfeldbruck), Marius Zaus (DJK SpVgg Effeltrich) und Johannes Jäger (TS Arzberg) im hessischen Hanau das Finale gegen Baden-Württemberg (0:4) und wussten mit  Platz zwei nicht nur ihren Betreuer und Verbandstrainer Tom Wetzel absolut positiv zu überraschen. Mit einer Medaille hatten im Vorfeld auch die bayerischen U18-Mädchen geliebäugelt, mussten sich nach Viertelfinalaus gegen Gastgeber Hessen letztlich jedoch mit Rang fünf zufrieden geben. Die Schüler und Schülerinnen, die in Schleswig-Holstein spielten, verpassten ihre Zielsetzung einer Platzierung auf den Rängen fünf bis acht ebenfalls knapp. Beide U15-Teams des BTTV belegten Rang neun im Endklassement.

Jungen U18: »Wir halten an unserer Zielsetzung Platz eins bis vier fest, auch wenn es durch den Ausfall von Kilian nicht einfach werden wird.« Im Vertrauen auf das Potential des Trios Florian Schreiner , Marius Zaus und Johannes Jäger war der verletzungsbedingte Ausfall von Kilian Ort für Verbandstrainer Tom Wetzel im Vorfeld des Deutschlandpokals kein Grund, die Erfolgsambitionen der U18 Jungenauswahl nach unten zu korrigieren. Eine Botschaft, die bei seinen Spielern ankam. Mit feinen Leistungen und vorbildlichem Teamgeist verdienten sie sich Platz zwei und das Lob ihres Betreuers Wetzel: »Das Ergebnis kann man durchaus herausragend bezeichnen. In der Box wie auf der Bank überzeugten die Jungs als geschlossene Mannschaft.« Besser als das Bayern-Trio war in Hanau nur die Vertretung Baden-Württembergs (Frederick Jost, Qiu Liang, Qiu Dang und Lukas Luchner).Nach Niederlage Nummer eins gegen die »BaWü-Auswahl« (0:4) bedeuteten Siege über Niedersachsen (4:1) und Thüringen (4:1) für das BTTV-Team zunächst Platz zwei in Vorrunden-Gruppe A 1, der sie ohne den Umweg »Zwischenrunde« ins Viertelfinale führte. Dort folgte ein 4:1 über das Rheinland zum Einzug ins Halbfinale, in dem der Westdeutsche Tischtennis-Verband anschließend in gleicher Höhe bezwungen wurde, ehe Baden-Württemberg im Finale erneut nicht zu gefährden war (0:4).


Mädchen U18:Zsolt Hollo machte als Coach der bayerischen Mädchen-Auswahl in Hanau (Chantal Mantz/SV DJK Kolbermoor, Eva-Maria Maier/TSV Schwabhausen, Lena Berchtold/TTC Birkland und Patricia Heiß/TSV Schwabhausen) kein Geheimnis daraus, dass Platz fünf in der Endabrechnung den (eigenen) Ansprüchen nicht ganz genügte: »Eine Medaille oder zumindest Platz vier hatten wir uns schon erhofft.« Dabei lief in der Vorrunde noch alles nach Plan. Nach Siegen über Sachsen (4:2) und Schleswig-Holstein (4:1) war die einkalkulierte 2:4-Niederlage gegen den WTTV zunächst kein Beinbruch, zumal sie als individuelles Glanzlicht einen Dreisatzerfolg von Mantz über Top 12-BundesranglistensiegerinYuko Imamura zu bieten hatte. In der Konsequenz führte Gruppenrang zwei im Viertelfinale allerdings zur unliebsamen Begegnung mit den hessischen Gastgeberinnen. Dass das Spiel gegen Abwehr nicht unbedingt zu ihren Lieblingsdisziplinen gehört, sollte Mantz und Co. in dieser Partie zum Verhängnis werden: Hessen spielte sich mit zwei Defensivspezialistinnen (Lisa Maylin Vossler und Jessica Nies) und einer Langnoppen-Angreiferin (Teresa Ströher) zu einem 4:2-Erfolg ins Halbfinale, Bayern musste in die Platzierungsspiele um die Plätze fünf bis acht. Wiederholungssiege über Sachsen (4:2) und Schleswig-Holstein (4:0) sorgten dort als Produkt einer geschlossenen Mannschaftsleistung für ein versöhnliches Ende. »Sehr positiv« bewertete Hollo vor allem den doppelten Triumph gegen Sachsen, dessen Auswahl von den beiden Top12-Teilnehmerinnen Anna Krieghoff und Huong Do Thi hochkarätig angeführt wurde. Eva-Maria Maier stellte in beiden Vergleichen mit 3:1-Siegen über Do Thi für Bayern die Weichen.


Schülerinnen U15: Ziemlich geknickt gingen Bayerns Schülerinnen (Svenja Horlebein/TV Hofstetten, Katharina Teufl/DJK SB Landshut, Sarah Mantz/SV DJK Kolbermoor, Anna Rothermich/TV Hofstetten) aus dem ersten Turniertag. Der Grund: Das noch sehr junge Team blieb in Vor- und Zwischenrunde ohne Sieg und musste dabei gleich zu Turnierbeginn eine besonders bittere Niederlage einstecken. Beim 3:4 gegen Hamburg erspielte sich Katharina Teuf im entscheidenden Abschlussduell gegen die starke Nathalie Wulf eine 2:0-Satzführung, ehe sie das Zepter noch aus der Hand gab. Einkalkulierte 1:4-Niederlagen gegen Hessen und Niedersachsen, in deren Rahmen Svenja Horlebein (gg. Janina Ciepluch) und Sarah Mantz (gg. Gina Henschen) für die Ehrenpunkte sorgten, bedeuteten Rang vier in Vorrundengruppe A2. Ein 3:4 in der Zwischenrunde gegen den WTTV vereitelte zum Abschluss des ersten Turniertags eine anvisierte Platzierung auf den Rängen fünf bis acht. Beim gemeinsamen Abendessen konnte Coach Timo Link seine freilich enttäuschten Spielerinnen moralisch wieder aufrichten, sodass sie am nächsten aus den Platzierungsspielen um die Ränge neun bis 15 mit drei schönen Erfolgen gegen Sachsen-Anhalt (4:0), das Saarland (4:0) und Thüringen 4:2 das Maximum herausholten.


Schüler U15:Mentale Aufbauarbeit hatte auch Peter Meyer bei der Betreuung der BTTV-Schüler Marcel Kutzner/TV Hilpoltstein, Jan Schubert/TSV Ansbach, Ferenc Toth/TV Hilpoltstein, Florian Fuchs/SV DJK Kolbermoor) zu leisten, nachdem der Einzug in die Endrunde um die Plätze eins bis acht verpasst wurde. Niederlagen gegen Niedersachsen (1:4) und Hessen (1:4) bedeuteten bei einem 4:2-Sieg über das Rheinland zunächst Platz drei in Vorrundengruppe A2. In der Zwischenrunde entschied sich in der Folge im Vergleich mit Berlin die Frage »Top 8 oder neun bis 16« zu bayerischen Ungunsten. Beim 1:4 sollte Marcel Kutzners Auftakterfolg über Max Steiner der Ehrenpunkt bleiben, was sich angesichts knapper Fünfsatzniederlagen von Jan Schubert (gg. Mario Freitag ) und Kutzner (gg. Marcus Hilker ) allerdings klarer anhört als es wirklich war. Entsprechend saß auch der Frust zunächst tief, doch wie die Schülerinnen konnten sich auch die Schüler in den Platzierungsspielen nochmals aufbäumen und sich mit Erfolgen über die Pfalz (4:0), Gastgeber Schleswig-Holstein (4:2) und Sachsen (4:2) Platz neun erkämpfen. 

 

Die Mannschaften des BTTV:

Jungen: Florian Schreiner (SC Fürstenfeldbruck), Marius Zaus (DJK SpVgg Effeltrich), Johannes Jäger (TS Arzberg)

Mädchen: Chantal Mantz (SV DJK Kolbermoor), Eva-Maria Maier (TSV Schwabhausen), Lena Berchtold (TTC Birkland), Patricia Heiß (TSV Schwabhausen)

Schüler: Marcel Kutzner (TV Hilpoltstein), Jan Schubert (TSV Ansbach), Ferenc Toth (TV Hilpoltstein), Florian Fuchs (SV DJK Kolbermoor)

Schülerinnen: Svenja Horlebein (TV Hofstetten), Katharina Teufl (DJK SB Landshut), Sarah Mantz (SV DJK Kolbermoor), Anna Rothermich (TV Hofstetten)

Mädchen-Coach Zsolt Hollo mit seinem Quartett Lena Berchtold, Chantal Mantz, Eva-Maria Maier und Patricia Heiß.
Bayerns Deutschlandpokalteam der U15-Schüler: Jan Schubert, Florian Fuchs, Marcel Kutzner und Ferenc Toth.
Betreuer Timo Link mit den BTTV-Schülerinnen Svenja Horlebein, Sarah Mantz, Katharina Teufl und Anna Rothermich.

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