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Mannschaftssport Erwachsene  

2. Bundesliga Damen

Schwabhausen erwischt Wendelstein kalt

Andrea Bakula hatte mit zwei Einzelsiegen wesentlichen Anteil am TSV-Erfolg. Foto: Marco Steinbrenner.

Der TSV Schwabhausen hat das bayerische Derby der 2. Damen-Bundesliga klar und verdient für sich entschieden: Im engen Titelrennen wahrte der oberbayerische Tabellenzweite durch einen 6:2-Heimsieg über den TTC Optolyth Wendelstein seinen Vorteil gegenüber Spitzenreiter TV Busenbach, liegt nach Minuspunkten weiterhin einen Zähler im Plus. Für die mittelfränkischen Gäste aus Wendelstein stand die Begegnung schon vor »Anpfiff« unter keinem guten Stern: Eine Erkältung verhinderte den Einsatz von Svenja Weikert und Andrea Schiel, die beim 5:5 der Vorrunde wesentlichen Anteil am Punktgewinn hatten, zudem sorgte dichtes Schneetreiben auf der Autobahn für eine verspätete Ankunft des fitten Mannschaftsteils.

Die TTC-Damen waren nach kurzer Einspielzeit kaum »aufgetaut«, da wurden sie von den Hausherrinnen prompt sportlich kalt erwischt. Mit zwei Doppelsiegen legte Schwabhausen die solide Basis seines ersten Rückrundensiegs: Das eingespielte Duo Yang Ting/Eva-Maria Maier machte der TTC-Paarung Andreea Dodean/Jessika Weikert in drei Sätzen kurzen Prozess, während am Nebentisch ein »Experiment« glückte. Anstelle der Kroatin Andrea Bakula brachte TSV-Trainer Alexander Yahmed die Ungarin Agnes Kokai an der Seite von Christina Feierabend zum Einsatz und wurde für seinen Mut belohnt. Die Neu-Formation drehte gegen Egle Stuckyte/Larisa Stancu einen 0:2-Satzrückstand zur 2:0-Führung. Yang Ting und Bakula erhöhten in den ersten Spitzeneinzeln vis-à-vis Stancu bzw. Dodean im Anschluss rasch auf 4:0, ehe Wendelstein im hinteren Paarkreuz seine Erfolgsmomente hatte: Knappe Fünfsatzerfolge von Weikert und der Litauerin Stuckyte über Maier bzw. Feierabend  markierten den 4:2-Pausenstand. Dass bis dahin alles wie im Hinspiel lief, bewahrte Schwabhausens Führungsspielerinnen in ihren zweiten Einzeln vor dem Leichtsinn. Yang Ting und Bakula präsentierten sich erneut konzentriert und souverän, »gönnten« dem gefürchteten hinteren Paarkreuz der Mittelfranken mit ihren klaren Siegen keinen zweiten Auftritt. 

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