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Mannschaftssport Erwachsene  

2. Bundesliga Herren

Hilpoltstein feiert Derby-Sieg

Arne Hölter war neben Nico Christ der herausragende Mann im TVH-Trikot. Foto: Erik Thomas

Das war Balsam für die stolze Frankenseele: Mit einem 9:6-Erfolg im Bayernderby nahm der TV Hilpoltstein am SC Fürstenfeldbruck erfolgreich Revanche für die am Ego kratzende 2:9-Pleite der Hinserie. Vor saisonaler Rekordkulisse von 320 Zuschauern spielten die Gäste - erstmals in Bestbesetzung mit »Rückrunden-Chinese« Zhang Jia Rui auf Position sechs - schön und gut, die Hausherren entschlossener, effektiver und besser. Ein Sonderlob in Reihen der Sieger verdienten sich Nico Christ und Arne Hölter, die mit der Maximalausbeute von zwei Einzelsiegen und einem Doppelerfolg maßgeblichen Erfolgsanteil hatte. Nach souveräner Zusammenarbeit mit Alexander Flemming (3:0 über Florian Schreiner/Zhang) setzte sich Christ im Spitzenpaarkreuz solo zunächst in einem engen Fünfsatzkrimi gegen den extrovertierten »London-Boy« Darius Knight durch, ehe er sein Tagwerk durch ein 3:1 über Schreiner vollendete. Hölter bestätigte seine Entwicklung zu einem echten TV-Leistungsträger mit Siegen über Routinier Andras Popdinka (3:0) und einem sensationellen 3:2 gegen den in der Rückrunde bis dato ungeschlagenen Kroaten Tomislav Zubcic. Zusammen mit Dennis Dickhardt hatte der gebürtige Wolfsburger dem SCF-Spitzenduo Knight/Zubcic in fünf Sätzen vorneweg die zweite Saisonniederlage beigebracht. Die weiteren TVH-Punkte holten Alexander Flemming, der Schreiner in der Neuauflage des Endspiels der Bayerischen Meisterschaften denkbar knapp in fünf Sätzen bezwang sowie Felix Bindhammer und Christoph Schmidl, die jeweils Debütant Zhang Jia Rui 3:2 bzw. 3:0 das Nachsehen gaben. 

Fortuna ohne Fortune

Eine bittere Pille musste derweil der TTC Fortuna Passau auf seiner Auswärtstour durch Baden-Württemberg schlucken. Die Fortuna ackerte, sie schuftete, sie verlangte den favorisierten TTCs Frickenhausen II und Weinheim alles ab und stand nach insgesamt fast neun »Spielstunden« doch mit leeren Händen da: Jeweils stand am Ende ein 9:7 für die Hausherren auf der Anzeigetafel. Und beide Male waren es die Doppel, die den Ausschlag zu Passauer Ungunsten gaben: Jeder Passauer gewann je ein Einzel, doch pärchenweise waren beide Kontrahenten 3:1 im Vorteil. 

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