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Personal/Hintergrund  

Krisztina Toth verstärkt das BTTV-Team

Weltklassespielerin wird "Referentin für den Leistungssport"

BTTV-Präsident Claus Wagner heißt Krisztina Toth als neue BTTV-Mitarbeiterin herzlich willkommen. Foto: Nils Rack

Der Bayerische Tischtennis-Verband hat ab dem 1. April eine neue Mitarbeiterin: Mit der 38-jährigen ungarischen Weltklassespielerin und Diplom-Trainerin Krisztina Toth konnte die neu geschaffene Stelle der »Referent/in für den Leistungssport« höchst prominent und kompetent besetzt werden. Eine Stelle, die nicht zuletzt auf Grund der gewachsenen Chancen und Herausforderungen im Zuge der Anerkennung des Nachwuchsleistungszentrums Kolbermoor als Bundesstützpunkt möglich und nötig wurde. Als Schnittstelle zwischen dem operativen Trainingsbetrieb, dessen Konzeption und Administration wird die vielfache Europameisterin im Doppel und mit der Mannschaft das Leistungssportpersonal des BTTV koordinierend unterstützen. »Mein Arbeitsplatz wird teils die Geschäftsstelle sein, teils wird man mich aber auch in Bayerns Hallen sehen. So werde ich z.B. in regelmäßigen Abständen die Verbands-, Kooperations- und Bezirksstützpunkte des BTTV besuchen, denn nur in Zusammenarbeit mit den dort tätigen Trainern und Vereinsverantwortlichen lassen sich Erfolge und Verbesserungen erzielen. Ich freue mich riesig auf diese Teamarbeit, in der ich meine große Erfahrung als Leistungssportlerin so vielfältig einbringen kann und bin sehr stolz, das Vertrauen des BTTV bekommen zu haben.« 

In Bayern daheim

Antreten wird Toth ihre Reisen nach München und durch den Freistaat aus Richtung Augsburg, wo sie seit rund drei Jahren lebt. In Deutschland wohnt und arbeitet die Linkshänderin mit dem enormen Ballgefühl schon seit dem Jahr 2000, als sie sich dem badischen Bundesligisten TV Busenbach anschloss. »Ich lebe und arbeite sehr sehr gerne in Deutschland. Ich schätze die Professionalität mit der hier und gerade in Bayern gearbeitet wird.« In den Freistaat verschlug es Toth zur Saison 2006/07, in der sie mit dem TTC Langweid deutscher Mannschaftsmeister wurde. Nach dessen Rückzug aus dem Oberhaus heuerte die Ungarin bei ihrem jetzigen Klub FSV Kroppach an, der fortan zum Serien-Champion wurde. Ihren Wohnsitz behielt sie jedoch in bayerisch Schwaben. 

Das Ende der aktiven Spielerkarriere?

Bedeutet der neue Job nun das Ende der aktiven Spielerkarriere? »Das steht noch nicht fest. Sicher ist, dass ich diese Saison für den FSV Kroppach, der danach bekanntlich aus der 1. Bundesliga zurückzieht, zu Ende spielen und im Mai an den Einzel-Weltmeisterschaften in Paris teilnehmen werde. Ob und in welcher Form es mit jedenfalls stark reduziertem Trainings- und Einsatzpensum weitergeht, weiß ich noch nicht.«

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