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Mannschaftssport Erwachsene  

2. Bundesliga Damen

Schwabhausen verliert die "Null", Langweid in Neckarsulm

Andrea Bakula und Christina Feierabend gewannen in Saarbrücken nach 0:2-Rückstand. Foto: Norbert Pausch

Der TSV Schwabhausen bleibt in der 2. Damen-Bundesliga die unangefochtene Nummer eins, doch die »Null« hinter dem Doppelpunkt sind die Oberbayern seit gestern los. Heute kam die Mannschaft von Trainer Alexander Yahmed gegen die TTF Frankenthal zu einem schnellen 6:0-Erfolg, doch am Vorabend hatte sie in einem klasse Spitzenspiel beim Tabellendritten ATSV Saarbrücken ihren ersten Punktverlust der laufenden Saison kassiert. Auf den Spielverlauf bezogen war das 5:5 an der Saar jedoch weniger Verlust als Gewinn. Obwohl Schwabhausen zur Pause 4:2 führte, waren ihre Gastgeber dem Sieg sogar einen Tick näher. Rückblickend war es vor allem dem Kampfgeist des TSV-Doppels Andrea Bakula/Christina Feierabend zu verdanken, dass Saarbrücken den doppelten Punktgewinn verpasste. Ihre Kolleginnen Yang Ting und Agnes Kokai hatten am Nebentisch bereits verloren, als die Links-Rechts-Kombination gegen Theresa Adams/Ann-Kathrin Herges einen 0:2-Satzrückstand zum 3:2 wendeten. In den Einzeln sorgte ein Doppelpack von Yang Ting (3:0 gg. die Japanerin Mitsuki Yoshida, 3:1 gg. die luxemburgische Nationalspielerin Sarah De Nutte) zusammen mit einer 1:1-Bilanz von Bakula (3:0 gg. De Nutte, 1:3 gg. Yoshida) für TSV-Hoheit im Spitzenpaarkreuz, doch der ATSV war in Person von Adams und Herges hinten um ebenso viel stärker. Lediglich Feierabend kam hier gegen Herges zum Erfolg. 

Ein unliebsames Déjà-vu erlebte der TTC Langweid gegen Neckarsulm. Wie im Hinspiel besiegelte eine Fünfsatzniederlage der jungen Slowakin Maria Krazelova eine 4:6-Niederlage der bayerischen Schwaben. »Dass es für uns ohne Krisztina Toth noch schwerer werden würde zu punkten, war klar. Nachdem es bis zur Pause aber perfekt für uns lief und wir 4:2 führten, war die Hoffnung groß und die Enttäuschung entsprechend ebenso«, fasste Langweids spielende Managerin Martina Erhardsberger zusammen. Nach Punkteteilung in den Doppeln, bestritten Katharina Schneider (3:2 gg. Martina Smistikova), Erhardsberger (3:0 gg. Isabell Wurst) und Krazelova (3:2 gg. Rebecca Matthes) ihre ersten Einzel erfolgreich. Lediglich die für ihre Landsfrau Toth ins Spitzenpaarkreuz aufgerückte Ungarin Barbara Barasso stand gegen die unglaublich sicher agierende Defensivstrategin Rosalia Stähr auf verlorenem Posten. In Durchgang zwei erging es ihren Teamkolleginnen mehr oder minder ebenso. 

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