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Mannschaftssport Erwachsene  

2. Bundesliga Herren

Kriminelle Spannung, überzeugende Neulinge und ein gelungenes Comeback

Michal Obeslo, Fürstenfeldbruck neue Nummer eins. Foto: Theo Neidek

Drei Unentschieden, zwei 6:4 und ein 6:3 - schon der 1. Spieltag der 2. Herren-Bundesliga hat gezeigt: Menschen mit schwachen Nerven sollten einen großen Bogen um diese Liga machen! Wer den Nervenkitzel liebt, wird dagegen seine helle Freude an ihr haben. 

Neulinge überzeugen

Mit Blick auf das bayerischen Darsteller dieser „Thriller-Serie“ legen die Auftaktresultate 2015/16 weiterhin die Vermutung nahe, dass die regieführenden Klubverantwortlichen aus Passau, Bad Königshofen, Fürstenfeldbruck und Hilpoltstein bei der Auswahl ihrer neuen Spieler einen richtig guten „Riecher“ hatten. Zu Beginn naturgemäß unter Sonder-Beobachtung stehend, enttäuschte keiner der „Neuen“ und mancher glänzte sogar außerordentlich. Letzteres gilt für die beiden Tschechen Petr David (TV Hilpoltstein) und Michal Obeslo (TuS Fürstenfeldbruck). David, der vorab schon größten Anteil an Hilpoltsteins Einzug ins Achtelfinale des DTTB-Pokals hatte, erwies sich auch bei seiner Liga-Premiere als wahrer Goliath an Position drei. Mit 3:0-Einzelsiegen über Ewout Oostwouder und Hermann Mühlbach plus einer Erfolgsbeteiligung im Doppel an der Seite von Dennis Dickhardt war der 31-Jährige beim starken 5:5-Auswärtsremis gegen den favorisierten TTC indeland Jülich unbezwungener Topscorer seiner Mannschaft. Und an Landsmann Obeslo lag es nicht, dass Fürstenfeldbruck das bayerische Derby gegen den TTC Fortuna Passau mit 3:6 verlor. An der neuen Nummer eins des TuS bissen sich selbst Passaus neue Trümpfe, der Kroate Frane Tomislav Kojic und der Franzose Can Akkuzu, die Zähne aus. Mit Siegen über DTTB U 23-Kaderspieler Florian Schreiner wusste aber auch das komplett neu-formierte Spitzenpaarkreuz des TTC Fortuna einen guten Liga-Einstand zu geben. Ohne zu enttäuschen dürfte der junge Japaner Mizuki Oikawa dagegen nur halbwegs glücklich über seine Liga-Premiere im Trikot des TSV Bad Königshofen gewesen sein. Zum 5:5-Teilerfolg beim TTC Ruhrstadt Herne steuerte der 19-Jährige an Position zwei zwar einen Einzelsieg bei (3:2 gg. Dragan Subotic) und war auch im Doppel mit Richard Vyborny erfolgreich, doch seine zwischenzeitliche 2:3-Niederlage gegen den gleichaltrigen Ungar Adam Szudi dürfte ihn ziemlich gewurmt haben: Mit 2:1 nach Sätzen in Führung liegend, vergab Oikawa im vierten Durchgang einen 5:1-Vorteil und damit die große Chance auf eine vorentscheidende 4:0-Führung seiner Mannschaft. 

Kilian Ort gibt eindrucksvolles Comeback

Identische Ausbeute ist im Falle von Oikawas „Vorgesetztem“, Bad Königshofens Spitzenspieler Kilian Ort, dagegen als uneingeschränkter Erfolg zu werten. Rund drei Monate war das TSV-Eigengewächs durch eine hartnäckige Schulterverletzung nahezu komplett außer Gefecht gesetzt. Ob er gegen Herne spielt oder nur als Platzhalter dienen kann, entschied sich erst mit Spielbeginn. Der Bayerische Herren-Einzelmeister des Jahres 2014 spielte und das viel besser als unter den gegebenen Umständen allseits für möglich gehalten. 

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