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Sonstiges  

Deutsche Pokalmeisterschaften der Herren

Wie das Final Four in Neu-Ulm/Ulm Menschen auf ganz unterschiedliche Weise verband

Die TT-Gruppe der Lebenshilfe Donau-Iller. Impressionen von der TTVWH/BTTV-Kooperationsaktion im Ulmer Blautal-Center: Petra Scherer

Das „Final Four“ um die Deutsche Pokalmeisterschaft der Herren im bayerisch/baden-württembergischen „Grenzgebiet“ der ratiopharm arena Neu-Ulm (Bayern)/Ulm (Baden-Württemberg), das vergangenen Samstag vor 3.500 begeisterten Zuschauern mit einem 3:2-Finalsieg des titelverteidigenden „Boll-Klubs“ Borussia Düsseldorf über den TTC Rhön-Sprudel Fulda-Maberzell endete, war für den BTTV auch eine willkommene Gelegenheit um a) in der Region Werbung für den Tischtennissport zu machen und b) um Gutes zu tun. Gemeinsam mit dem Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern (TTVWH) veranstaltete der BTTV (unter der Projektleitung von Petra Scherer) am Freitag im Ulmer Blautal-Center, einem der größten Einkaufszentren Süddeutschlands, eine Mitmacht-, Mutmach- und Werbeaktion, die einmal mehr deutlich machte, welch „Plus“ an Lebensqualität der (Tischtennis)-Sport - jenseits von Spiel, Satz und Sieg - für den einzelnen Menschen bedeuten kann. Denn: Unter dem Motto „Tischtennis ohne Grenzen“ griff bei dieser Aktion auch eine Gruppe geistig und/oder körperlicher behinderter Menschen der „Lebenshilfe Donau-Iller“ zum Schläger, die bereits im Vorfeld durch TTBL und BTTV mit 20 Freikarten für das „Final Four“ bedacht wurde. Wie Tischtennis „geht“ musste den Jugendlichen und Erwachsenen nicht lange erklärt werden, denn Tischtennis ist ihre „große Leidenschaft“, der sie dank eines entsprechenden Angebots der Lebenshilfe Donau-Iller mindestens einmal pro Woche mit Feuereifer gemeinsam nachgehen können. Petra Scherer zeigte sich sichtlich gerührt von der Begeisterung aller Teilnehmer: „Es war wieder einmal unglaublich schön zu sehen, wie viel Spaß das Hin- und Her mit Schläger und Ball allen Beteiligten machte - ganz gleich ob gehandicapt oder nicht, ob jung oder alt. Sport verbindet eben.“   

„Ja“

Auf ganz andere Art verband Tischtennis am Samstag auch die „Final Four-Zuschauer“ Martina Wörle und Matay Deniz, der es als 3. Bezirksligaspieler des TTC Langweid zumindest sportlich eigentlich gewöhnt sein müsste, dass Damen das Sagen haben. Auf die rührende „Ansprache“ seiner privaten Lieblingsdame war er jedoch nicht gefasst, sagte aber spontan und aus vollem Herzen „Ja“, als ihm seine Martina im Vorfeld der Halbfinals coram publico durchs Hallenmikrofon einen Heiratsantrag machte. 

Martina Wörle überraschte Deniz Matay im Vorfeld des ''Final Four'' mit einem Heiratsantrag vor großem Publikum. Foto: Nils Rack

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