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Bavarian TT-Race  

Der Coba-Wahnsinn von Versbach

Nico Rosenberger stellt neuen Rekord auf

Die drei Ironmen v.l.: Christoph Lechner, Michael Lachmayer und Nico Rosenberger. Foto Mathias Ullrich

Noch bis zum 31. Oktober 2016 können Turniere des heurigen Commerzbank Sports & More Bavarian TT-Race veranstaltet werden. Die Vorjahreszahlen der so erfolgreichen Turnierserie konnten aber schon lange überboten werden. Stand 28. September haben bereits über 700 Veranstaltungen stattgefunden, an denen fast 1.500 verschiedene Spieler teilnahmen.

Zwei neue Wahnsinns-Rekorde sind jüngst im unterfränkischen Versbach, einem absoluten „Hotspot“ der Serie, gefallen. Für Rekord Nummer eins sorgte der SB Versbach als Gastgeber. Das Organisationsteam um Mathias Ullrich hatte sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, sage und schreibe acht Turniere im 3,5 Stunden-Rhythmus also in wirklich pausenloser Folge (eingeplant war lediglich ein „Mini-Puffer" von 30 Minuten zwischen den Turnieren) auszurichten. Und es gelang! Die Resonanz war so groß, dass alle ausgeschriebenen Turniere, selbst jene zu den „unchristlichsten“ Zeiten wie etwa von 3 Uh bis ca. 6 Uhr "ante meridiem“, auch tatsächlich stattfinden konnten. 

Doch was noch unglaublicher ist: Drei Spieler meisterten den kompletten „Octathlon“, spielten also alle acht Turniere mit: Michael Lachmayer (SV Dürrbrunn-Unterleinleiter), Christoph Lechner (TSV Stein) und Nico Rosenberger (TTC Schimborn) heißen die „Ironmen“. Binnen 27,5 Stunden absolvierten Lachmayer und Lechner dabei 45 Einzel, doch der neue Rekordmann heißt Nico Rosenberger. Ganz ohne Freilos kam er auf acht mal sechs also 48 (!) Einzel und knackte damit den bisherigen Höchstwert von 42 Einzeln nonstop - gemeinschaftlich gehalten von André Scheer (SB Verbach), Jonas Meckelein (SV Schwanfeld 1945), Lachmayer und Rosenberger selbst. 

Wie sich der nunmehr alleinige Rekordhalter, der im Ligenspielbetrieb für den unterfränkischen TTC Schimborn in der 3. Bezirksliga auf Punktjagd geht, nach seinen 48 Matches fühlte? „Überraschend gut. Ein Muskelkater bleibt natürlich nie aus, aber so kaputt wie ich es erwartet hatte, war ich gar nicht. Wahrscheinlich weil es schon mein dritter Race-Marathon war. Man gewöhnt sich dran.“ 

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