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TT-Zentrum München  

BTTV bei Eröffnung der "Eliteschule des Sports" zu Gast

Das Gymnasium München Nord erhielt unlängst vom DOSB das Prädikat Eliteschule - der BTTV war dabei.

BTTV-Präsident Konrad Grillmeyer und -Geschäftsführer Carsten Matthias mit Vertretern der Sportarten Leichtahtletik, Basketball und Volleyball (Foto: BLSV, Erben)

Schule und Nachwuchs-Hochleistungssport bestmöglich zu kombinieren - das ist Aufgabe der "Eliteschulen des Sports". Das Prädikat Eliteschule wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vergeben und ging kürzlich an das Gymnasium München Nord in der Knorrstraße. Herausragende Talente des olympischen Nachwuchsleistungssports werden dort künftig im Verbund mit dem Leistungssportsystem besonders gefördert.

Bei der offiziellen Eröffnung der Eliteschule waren hochrangige Personen aus Politik und Sport vertreten, unter anderem Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle, Münchens Bürgermeisterin Christine Strobl, DOSB-Präsident Alfons Hörmann und BLSV-Präsident Günther Lommer. Der BTTV wartete mit einer vierköpfigen Delegation um Präsident Konrad Grillmeyer, Geschäftsführer Carsten Matthias sowie mit den  Referenten Krisztina Toth (Leistungssport) und Michael Hagmüller (Vereinsservice) auf. Hagmüller leitet montags an der Schule eine Tischtennis-AG sowie eine Tischtennis-Einheit im differenzierten Sportunterricht. Am 6. April, dem Welt-Tischtennis-Tag, wird der BTTV einen großen Aktionstag veranstalten. Weitere Infos dazu folgen.

An der Eliteschule des Sports sollen junge Leute mit herausragenden sportlichen Talenten Idealbedingungen vorfinden und nutzen können: Sie können dort ihre schulische Ausbildung möglichst gut mit den Anforderungen und der Förderung durch die Sportfachverbände verbinden. Durch den Anschluss an das Internat „Haus der Athleten“ können Talente aus dem ganzen Freistaat und gegebenenfalls auch aus der Bundesrepublik gefördert werden. Spitzensportlerinnen und -sportler in folgenden olympischen Sportarten und Disziplinen werden nachhaltig unterstützt: Basketball (männlich), Bogenschießen, Fußball (männlich), Judo, Leichtathletik, Beckenschwimmen einschließlich Synchronschwimmen, Tischtennis, Trampolin und Volleyball.

Förderung ab Jahrgangsstufe 7 oder 8

In Bayern beginnt die Förderung an der Eliteschule des Sports im Regelfall in der Jahrgangsstufe 7 oder 8, also zu einem Zeitpunkt, zu dem die Schülerinnen und Schüler an der von ihnen besuchten Schulart die Wahlpflichtfächergruppe oder das Profil wählen. Für Schwimmsportler beginnt diese besondere Förderung aufgrund des hohen Trainingsumfangs bereits ab der Jahrgangsstufe 5. Die Aufnahme an der Eliteschule des Sports erfolgt auf Vorschlag des jeweiligen Sportfachverbandes mit Zustimmung des Olympiastützpunkts Bayern. Ziel ist es, herausragenden Talenten den Weg in die nationale, europäische und Welt-Spitze zu eröffnen.

Das Gymnasium München-Nord verfügt über eine angeschlossene moderne Sportanlage mit Dreifelderhalle, Judo- und Konditions-Raum sowie Außenplätzen für Fußball, Handball, Volleyball und Leichtathletik. Der Unterrichtsstart 2016/2017 erfolgte am Gymnasium München-Nord mit ca. 300 Schülern der Jahrgangsstufe 5 bis 7. Im Vollausbau ab dem Schuljahr 2021/22 werden ca. 900 Schülerinnen und Schüler das Gymnasium besuchen. D-Kader-Mitglied Edgar Walter (SpVgg Thalkirchen) besucht derzeit die 7. Klasse. Erst ab dem Schuljahr 2017/2018 startet eine reine Sportklasse ab Jahrgangsstufe 8. In Bayern gibt es derzeit vier Eliteschulen des Sports, bundesweit sind es 42.

Perspektivisch plant der BTTV, ein eigenes TT-Zentrum in München zu errichten, auch, um den Status Bundesstützpunkt erhalten zu können. Das ehrgeizige Projekt ist für 2020 avisiert.

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