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Mannschaftssport Erwachsene  

„Fritscher und Lewicki Glas“ Qualifikationsturnier zur Deutschen Pokalmeisterschaft der Damen

Bayerisches Trio kommt in Seligenstadt unter die Räder

Mateja Jeger heimste Schwabhausens Ehrenpunkt ein.

Autsch! Unsere bayerisches Trio (Erstligist SV DJK Kolbermoor, Zweitligist TSV Schwabhausen und Drittligist TTC Langweid) ist beim „Fritscher und Lewicki Glas“ Qualifikationsturnier zur Deutschen Pokalmeisterschaft der Damen im hessischen Seligenstadt leider komplett leer ausgegangen: Alle drei landeten ohne Sieg auf dem dritten d.h. letzten ihrer jeweiligen Gruppe. 

Was war da los? Bei Zweitligist Schwabhausen und Drittgligist Langweid musste man angesichts der ausnahmslos im Oberhaus beheimateten Konkurrenz damit rechnen, zumal Schwabhausen ohne seine überragende Spitzenkraft Yang Ting anreiste. Auch TSV-Neuzugang Alina Nikitchanka aus Weißrussland, die etatmäßige Nummer drei, war nicht dabei. Zusammen mit Mateja Jeger und Eva-Maria Maier erhielten stattdessen die Nachwuchskräfte Sarah Mantz und Sarah Diecke die Chance gegen Spielerinnen der 1. Bundesliga anzutreten. Gegen den nationalen Branchenführer ttc eastside berlin gab es ein erwartetes 0:3. Vis-à-vis Anröchte durfte man sich immerhin über einen Ehrenpunkt freuen, den die Kroatin Jeger gegen Yang Henrich markierte. Langweid kam in der Formation Katharina Schneider, Maria Krazelova und Martina Erhardsberger (Martyna Dziadkowiec weilte planmäßig noch in ihrer polnischen Heimat) auf die gleichen Ergebnisse: einem 0:3 gegen den späteren Gruppensieger TTG Bingen/Münster-Sarmsheim folgte ein 1:3 im Duell mit dem TV Busenbach, bei dem Maria Krazelova vis-à-vis Jugend-Nationalspielerin Anastasia Bondareva für den Gegentreffer  sorgte.

Und Kolbermoor? Auch der Deutsche Vizemeister musste ohne zwei seiner Top 4 auskommen:  Sabine Winter war zwar vor Ort, nach einer Blinddarm-OP aber noch nicht wieder einsatzfähig und Joker-Neuerwerbung „Susi“ Liu Jia war von Vornherein nicht eingeplant. Mit der Deutschen Meisterin Kristin Lang (geb. Silbereisen), der neuverpflichteten Abwehrstrategin Svetlana Ganina und Nachwuchs-Ass Laura Tiefenbrunner war man in Gruppe B gegenüber Zweitligist TSV Langstadt und Erstliga-Dino SV Böblingen dennoch favorisiert. Doch gleich im ersten Spiel gegen Langstadt wurden die Oberbayerinnen kalt erwischt: Statt des erhofften Sieges gab es eine 2:3-Niederlage. Im Auftaktmatch musste Youngster Tiefenbrunner gegen Monika Pietkiewicz ein 1:3 einstecken. Die Rechnung, dass die erfahrene Ganina gegen die ehemalige Mädchen-Nationalspielerin Alena Lemmer ausgleichen würde, ging nicht auf. Ganina konntestete Führungen zu Beginn der Sätze nur im ersten Durchgang ins Ziel bringen. Als dann aber Lang, die als werdende Mutter zur Schonung nur an Position drei aufgeboten wurde, und Svetlana Ganina mit Siegen über Janina Kämmerer bzw. Pietkiewicz zum 2:2 ausgleichen konnten, kam wieder Hoffnung auf, doch in der entscheidenden Abschlusspartie unterlag Tiefenbrunner ihrer Kontrahentin Lemmer in vier Sätzen. 

Kolbermoors Final Four-Chancen waren damit aber noch nicht ganz dahin. Um sich als Gruppenerster für das finale Pokalturnier zu qualifizieren, hätte es jedoch eines klaren Sieges über Böblingen und dessen Schützenhilfe im letzten Spiel gegen Langstadt bedurft. Doch Kolbermoor verlor auch gegen Böblingen: 1:3. Den Ehrenpunkt holte Lang im Auftaktmatch erwartungsgemäß gegen Theresa Kraft. Ganina hatte im Abwehr-Abwehr-Duell gegen Evergreen  Qianhong Gotsch 1:3 das Nachsehen, Tiefenbrunner gegen Julia Kaim – hier kassierte sie im vierten Satz mit 0:11 sogar die Höchststrafe – in gleicher Höhe und Lang unterlag zum Abschluss Gotsch in drei Sätzen. Damit war Kolbermoors Pokal-Aus fix. Stattdessen werden Berlin, Langstadt, Bingen/Münster-Sarmsheim und der TuS Bad Driburg im Januar um den nationalen Pokaltitel spielen. 

Hier geht`s zu den kompletten Ergebnissen auf Click-TT


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