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Personal/Hintergrund  

Bundesverdienstkreuz für Wolfgang Geist

Langjähriger Kreisvorsitzender in der Würzburger Residenz ausgezeichnet / Ehrenamtliche Tätigkeiten nicht nur im Tischtennis

Staatssekretär Gerhard Eck (von links), Wolfgang Geist und Regierungsvizepräsident Jochen Lange. (Foto: Nicolas Rupp/Regierung von Unterfranken)

Der langjährige Kreisvorsitzende des Tischtennis-Kreises Main-Spessart und Ehrenkreisvorsitzende, Wolfgang Geist aus Lohr-Sendelbach, ist unlängst in der Würzburger Residenz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Geist erhielt diese hohe Auszeichnung aus den Händen von Staatssekretär Gerhard Eck. Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich um unser Vaterland verdient gemacht haben.

Beim ehrenamtlichen Engagement des 69-jährigen, pensionierten Mittelschullehrers steht der Tischennissport an erster Stelle. Hervorzuheben ist, dass Geist von 1997 bis 2018 Kreisvorsitzender des Kreises Main-Spessart war, bevor in diesem Jahr der Tischtennis-Kreis nach dem Vollzug der Strukturreform BTTV aufgelöst und zusammen mit den ehemaligen Kreisen Aschaffenburg und Miltenberg im Bezirk Unterfranken-West zusammengeschlossen wurde.

Tischtennis-Karriere 1974 gestartet

Wolfgang Geist startete seine ehrenamtliche Tischtennis-Karriere im Jahre 1974 als Fachwart Einzelsport im Tischtennis Bezirk Unterfranken. In späteren Jahren war er ehrenamtlich in erster Linie im Kreis Main-Spessart als Spielgruppenleiter und ab 1997 als Kreisvorsitzender tätig. In dieser Funktion gehörte er dem Bezirksrat an und vertrat die Basis bei zahlreichen Verbandstagen des BTTV. Als ein Lehrwart im Bezirk gesucht wurde, übernahm er im Jahre 2012 diese Funktion und übt diese Tätigkeit auch im heutigen Bezirk Unterfranken-West aus. Aufgrund dieser Verdienste um den BTTV wurde er mehrfach ausgezeichnet und erhielt erst im April diesen Jahres den Ehrenschild in Silber des BTTV. Verliehen wurde ihm auch die Ehrennadel des BTTV in Gold mit großem Kranz und die BLSV Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeer.

Als aktiver Spieler hat er im Jahre 1962 beim TSV Lohr mit dem Tischtennissport begonnen und wurde in jungen Jahren bayerischer Vizemeister der Jugend. Erfolge feierte er auch bei den unterfränkischen und bayerischen Senioreneinzelmeisterschaften. In seinem Heimatverein TSV Lohr übte er verschiedene Funktionen in der Tischtennis-Abteilung aus, so das Amt das Kassierers von 1967 bis 1973, danach bis 1982 als Jugendleiter und ab 1982 bis 1994 als Abteilungsleiter. Aktiv spielt Geist nun seit vielen Jahren beim TV Marktheidenfeld in der Bezirksliga und ist gerade dabei, beim TSV Lohr die Jugend- und Nachwuchsarbeit in der Tischtennis-Abteilung zu aktivieren. Als Schiedsrichter ist er beim BTTV ebenfalls seit 1992 aktiv tätig.

Vielfältige ehrenamtliche Tätigkeiten

Im Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit an der Mittelschule Lohr organisierte er den Schüleraustausch mit der Partnerstadt Milicz bei Breslau in Polen. Seit 18 Jahren ist er hier aktiv tätig, sodass es inzwischen 20 Austauschaktionen gab. Aufgrunddessen wurde er von Bürgermeister Piotr Lech zum Ehrenbürger von Milicz ernannt. Er ist im Beirat des Partnerschaftskomitee der Städte Lohr und Milicz. In der SPD ist er Kreisvorsitzender der AG 60 plus, stellvertretender Vorsitzender der Unterbezirks-AG und Beisitzer im Bezirk. Geist ist der Initiator der roten Bücherzelle in der Alfred-Stumpf-Straße in Lohr und betreut den Bücherverleih. Beim Amtsgericht Gemünden ist er außerdem Hilfsschöffe.

Wir, seine Sportfreunde, gratulieren Wolfgang Geist zu dieser hohen Auszeichnung und wünschen ihm weiterhin viel Spaß bei seinen vielfältigen, ehrenamtlichen Aktivitäten.

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