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Personal/Hintergrund  

Ehre wem Ehre gebührt

In Anerkennung seiner besonderen Leistungen der letzten 40 Jahre wurde der Ehrenbezirksvorsitzende Oberbayern Manfred Geier mit der höchsten Auszeichnung des BTTV – dem Ehrenschild in Gold – beim Verbandstag ausgezeichnet.

Ehrenamtliche – ohne sie und ihre wichtigen und teils langjährigen Erfahrungen sowie den zahlreichen Stunden, die sie von der eigenen Freizeit opfern, wäre der Sport in Bayern in der heutigen Vielfalt nicht denkbar. Man stelle sich nur vor, dass jeder dritte Einwohner Bayerns – denn so viele sind es nämlich – das Ehrenamt niederlegen würde. Unsere Gesellschaft wäre eine andere, gäbe es nicht die vielen Menschen, die sich freiwillig engagieren. Allein im sportlichen Bereich in Bayern sind auf der Vorstandsebene rund 120.000 ehrenamtlichen Personen tätig, die monatlich eine Arbeitsleistung von etwa 2 Millionen Stunden für gemeinwohlorientierte Zwecke erreichen.

Einer von ihnen ist Manfred Geier, der mit seinem Engagement in den letzten 40 Jahren den Tischtennissport in Oberbayern nachhaltig mitgestaltet hat. Für dieses Engagement wurde er nun wiederholt ausgezeichnet.

Dass er an diesem Tag nicht mit einer solchen Ehrung gerechnet hatte, konnte man Manfred Geier förmlich am Gesichtsausdruck ablesen. Reichlich verdutzt ging er nach vorne, um die vom BLSV verliehene Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeer zu empfangen. Als er dann noch ein zweites Mal – dieses Mal durch den BTTV – nach vorne gerufen wurde, war die Überraschung perfekt. Die seltene Auszeichnung des Ehrenschilds in Gold wird nur an Personen vergeben, „die sich außergewöhnliche Verdienste um den Bayerischen Tischtennis-Verband erworben haben.“

Die Verdienste des 58-jährigen Ingolstädters, der mit 13 Jahren zum Tischtennis kam und noch heute seinem Heimatverein MTV Ingolstadt die Treue hält, sind unbestritten.

Im Alter von nur 17 Jahren übernahm Geier 1977 mit der Position des stellvertretenden Kreisjugendwarts sein erstes Ehrenamt, das er vier Jahre später komplett übernahm. Weitere Posten als stellvertretender Kreisvorsitzender (1985 – 1994), Bezirksschriftführer (1988 – 1991) und Beisitzer des Verbandsgerichts (1985 – 1991) folgten und bereiteten ihn bestmöglich auf die wichtige Aufgabe des Bezirksvorsitzenden Oberbayern vor, die er bis zur Niederlegung nach der Strukturreform 2018 über 20 Jahre ausführte. Daneben steht Manfred Geier bis heute und mit fast 40-jähriger Erfahrung dem BTTV als Schiedsrichter zur Verfügung.

Im größten der sieben bayrischen Bezirke war die Zusammenarbeit mit Manfred Geier über 20 Jahre hinweg absolut perfekt. Manfred Geier war stets erster Ansprechpartner bei Problemen im Bezirk und schaffte es, dass insbesondere durch seine Integrität und offene Art jede noch so schwierige Situation gemeistert werden konnte. Bei den Vereinen und Mitgliedern genoss er dafür stets hohes Ansehen und Vertrauen.

Seine Arbeit wurde bisher mit über 20 Ehrungen von mehreren Seiten gewürdigt. Einer der Höhepunkte war dabei die Verleihung der Bayrischen Sportmedaille 2017 durch den Bayrischen Innenminister Joachim Herrmann.

Lieber Manni, auch wir von deinem Heimatbezirk Oberbayern-Nord möchten uns auf diesem Wege für dein langjähriges ehrenamtliches Engagement, deine offene Art und die immer positive und konstruktive Zusammenarbeit mit dir, die stets von gegenseitigem Vertrauen geprägt war, bedanken! 

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