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Lebenszeichen von Effeltrich

Bayerische Bundesligisten: Drittligist schlägt FC Bayern / Schwabhausen erkämpft sich einen wichtigen Zähler gegen Busenbach

Starkes Doppel: Marius Zaus/Alexander Rattassep (Foto: Horst Marr)

Sie sind wieder da: Sieben Spiele in Folge hatte die DJK SpVgg Effeltrich in der 3. Liga Süd verloren, am Wochenende ist der Knoten geplatzt. Im Bayern-Derby gegen den FC Bayern München gewann Effeltrich verdient mit 6:3. Zwei Doppelerfolge, vor allem der Sieg von Marius Zaus und Alexander Rattassep über das Spitzendoppel der Gäste, Florian Schreiner/Michael Plattner, waren vorentscheidend. Am Tag darauf bei den Sachsen vom SV SR Hohenstein-Ernstthal (4:6) war abermals Zählbares in Reichweite. Das Duo Zaus/Rattassep spielte erneut stark auf, während Martin Guman/Aly Ghallab etwas überraschend verloren. Effeltrich zog in vier Fünf-Satz-Spielen dreimal den Kürzeren. Die Oberfranken haben durch den Bayern-Sieg den Rückstand zum rettenden Ufer auf drei Punkte verkürzen können und wollen in der Rückrunde mit dem Japaner Yutaka Kashiwa eine Aufholjagd starten. Für den FC Bayern war es mit der Niederlage in Effeltrich und der 1:6-Heimpleite gegen Weinheim ein gebrauchtes Wochenende.

In der Damen-Bundesliga hat der TSV Schwabhausen einen weiteren Punkt für den Ligaverbleib gesammelt. Vor mehr als 100 Zuschauern im Heimspiel gegen den TV Busenbach stand am Ende ein 5:5 auf der Anzeigentafel. Letztlich ein gewonnener Punkt für den TSV, denn auch eine deutliche Niederlage für den Aufsteiger wäre möglich gewesen. Sabine Winter/Mateja Jeger unterlagen im Doppel nach einer komfortablen 2:0-Satzführung dem Duo Lisa Lung/Lea Grohmann. Busenbach führte nach den Doppeln mit 2:0. Doch in den Einzeln machten die Gastgeberinnen den Rückstand wett, was vor allem an der zweifach erfolgreichen Führungsspielerin Sabine Winter lag. Die derzeit etwas kürzer tretende Nationalspielerin bezwang Tanja Krämer und Jessica Göbel, Abwehrspezialistin Alina Nikitchanka gewann ebenfalls beide Einzel. Beim Stand von 3:5 aus Sicht Schwabhausens machten Nikitchanka und Laura Tiefenbrunner mit klaren Siegen das Unentschieden perfekt.

Binnen einer Woche kam der SV DJK Kolbermoor zu einem 6:0-Kantersieg. Dieses Mal verpasste der Deutsche Meister von 2018 dem aktuellen Schlusslicht und stark ersatzgeschwächten Anröchte die Höchststrafe und gab dabei nur einen Satz ab. Mit vier Minuspunkten werden die Kolbermoorer aber voraussichtlich nicht mehr in den Titelkampf gegen das enteilte Berlin eingreifen können.

Mit zwei deutlichen Niederlagen (jeweils 1:6) gegen die beiden Chemnitzer Teams musste der TuS Fürstenfeldbruck seine lange Heimreise antreten. Maria Yovkova gelang jeweils der Ehrenpunkt. Mit fünf Zählern auf der Haben-Seite und drei Punkten Rückstand auf Rang acht müssen die "Brucker" in der Rückrunde mit der dann wieder fitten Schweizerin Rahel Aschwanden ihre Ausbeute deutlich erhöhen, um die Klasse zu halten. Die Liga ist sehr umkämpft, den Dritten TSV Schwabhausen (10:8) und den Achten Süßen (8:10) trennen nur zwei Punkte. Schwabhausen II und der TV Hofstetten (Vierter mit 9:9 Zähler) trennten sich in einer spannenden Partie 5:5-unentschieden. Bei den Gastgeberinnen punktete Franziska Schreiner zweimal, Sophia Kahler war für die Erstligareserve, die ohne Sarah Mantz angetreten war, doppelt erfolgreich.

Die Bundesliga-Spiele mit bayerischer Beteiligung

  • 1. BuLi Damen: TTK Anröchte - SV DJK Kolbermoor 0:6
  • 1. BuLi Damen: TSV Schwabhausen - TV Busenbach 5:5
  • 3. BuLi Damen: SV DJK Kolbermoor II - VfL Sindelfingen 6:1
  • 3. BuLi Damen: BSC Rapid Chemnitz II - TuS Fürstenfeldbruck 6:1
  • 3. BuLi Damen: BSC Rapid Chemnitz - TuS Fürstenfeldbruck 6:1
  • 3. BuLi Damen: TV Hofstetten - TSV Schwabhausen II 5:5
  • 3. BuLi Herren: DJK SpVgg Effeltrich - FC Bayern München 6:4
  • 3. BuLi Herren: FC Bayern München - TTC Weinheim 1:6
  • 3. BuLi Herren: SV SR Hohenstein-E. - DJK SpVgg Effeltrich 6:4

Montag, 16. Dezember

  • 19:00 Uhr, TTBL: ASV Grünwettersbach - TSV Bad Königshofen

Dienstag, 17. Dezember

  • 19:00 Uhr, TTBL: SV Werder Bremen - TTC Neu-Ulm

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