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Mannschaftssport Erwachsene  

Abo-Champion Berlin peilt in Bayern zwei Siege an

1. Damen-Bundesliga: Kolbermoor in ungewohnter Außenseiterrolle / Schwabhausen auch in Langstadt der Underdog

Hält die Siegesserie auch gegen Langstadt und Berlin? Schwabhausens Sabine Winter ist in der Liga 2020/21 nach 12 absolvierten Einzeln noch ungeschlagen. Foto: Marco Steinbrenner

Während den bayerischen TTBL-Klubs eine kleine Verschnaufpause gegönnt ist, steht im Damen-Oberhaus ein Knaller-Wochenende vor der Tür: In der Neuauflage des Pokalfinales kommt es am Samstag ab 13 Uhr zum Giganten-Duell zwischen dem gastgebenden Spitzenreiter SV DJK Kolbermoor und dem (Noch-)Dritten ttc berlin eastside. Am Sonntag ab 14 Uhr schlägt der Serien-Meister aus der Bundeshauptstadt dann beim aktuell viertplatzierten TSV Schwabhausen auf, der zum eigenen Heimspiel die weitere Anreise hat, denn tags zuvor ab 15 Uhr gastiert Schwabhausen erst noch beim derzeit zweitplatzierten TSV Langstadt in Hessen.   

Erster Liga-Vergleich zwischen Berlin und Kolbermoor 

Das Finale um die Deutsche Pokalmeisterschaft verlor Kolbermoor in und gegen Berlin knapp mit 2:3, in der Liga sind sich die beiden Topfavoriten auf den nationalen Meistertitel bislang noch nicht begegnet. Berlin absolvierte in 2020 nur drei seiner sechs Vorrunden-Begegnungen und das mit einer - an den eigenen Ansprüchen gemessen - sehr bescheidenen Erfolgsbilanz von 2:4-Punkten, die nicht zuletzt personellen Engpässen geschuldet war. Die restlichen drei Hinspiele wurden unter Berufung auf die gültigen Covid 19-Regieanweisungen für die Bundesspielklassen des DTTB, gemäß derer ein Mannschaftskampf auf Antrag abgesetzt wird, wenn sich die Austragungsstätte bereits oder absehbar in einem sog. „Risikogebiet“ (7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner > 50 ) befindet und/oder mindestens einer der beiden beteiligten Vereine aus einem bestehenden oder absehbaren sog. „Risikogebiet“ stammt, auf Berliner Antrag abgesetzt und ins neue Jahr 2021 verschoben. Ebenso wie der Personalkader, der zum 1. Januar um Shan Xiaona, Yu-Chiao Huang, Zhang Ziwei, Ning Jing, Lin Ye und  Ex-Kolbermoorerin Ding Yaping aufgestockt wurde, scheint mit Jahreswechsel auch Berlins (Risiko-)Bereitschaft zum Antritt bei 7-Tage-Inzidenzen von über 50 gewachsen zu sein. Bislang jedenfalls machte man - trotz bestehender Möglichkeit - in 2021 keinen weiteren Gebrauch von einschlägiger Regelung und auch am Wochenende ist fest mit einem Antritt in Bayern zu rechnen. Und das in starker Formation. „Wir wollen beide Spiele in Bayern gewinnen und als Erster in die Play-offs gehen. Dementsprechend werden wir auch mit einer starken Mannschaft antreten“, kündigte ttc-Manager Andreas Hain im Interview mit tischtennis.de an. Kolbermoors Trainer und Abteilungsleiter Michael Fuchs ließ unterdessen wissen, dass man das Spitzenduell mindestens ohne Teilzeit-Nummer eins Fu Yu bestreiten wird, die im Pokalfinale beide Gegentreffer erzielte. Die Favoritenrolle liegt daher klar bei Berlin.

Schwabhausen zweifacher Außenseiter

Gleiches gilt auch am Sonntag in Schwabhausen, obwohl man das Hinspiel in Berlin dort  in bester Erinnerung hat. Ohne Topstar Sabine Winter trotzte Schwabhausen einer allerdings noch ärger geschwächten Berliner Mannschaft Anfang September ein überraschendes 4:4-Remis ab, das den Beginn einer bislang sehr erfolgreich verlaufenden TSV-Saison markierte. Nur zwei Niederlagen gab es bislang zu verzeichnen: Eine davon gegen den TSV Langstadt (2:6), auf den die Mannschaft von Trainer Alex Yahmed am Samstag ab 15 Uhr entsprechend ebenfalls in der Außenseiterrolle trifft. 

Livestreams

Der SV DJK Kolbermoor wird das Duell gegen Berlin wie gewohnt live auf seinem YouTube-Kanal streamen. Der TSV Schwabhausen überträgt via Facebook. Der TSV Langstadt bietet von seinem Heimspiel gegen Schwabhausen ebenfalls einen Livestream. Um diesen sehen zu können, muss jedoch eine digitale Eintrittskarte erworben werden. 

 

 

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