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TT-Welt blickt mit banger Neugier nach Katar

Sabine Winter und Wan Yuan starten beim WTT-Auftakt im Wüstenstaat

Sabine Winter geht bei der WTT-Premiere in Katar an den Start. Foto: ITTF

Mit Neugier, aber auch banger Sorge blickt die Tischtennis-Welt dieser Tage in das Wüstenemirat Katar. Nach dem „Showcase-Event“ vom November 2020 in Macau, ist dessen Hauptstadt Doha ab dem morgigen Sonntag der „irgendwie“ passendste Schauplatz, den man sich für die ersten beiden „richtigen“ Turniere des neuen Formats „WTT“ (World Table Tennis) nur vorstellen kann. Zumindest ist der Nachfolger der bisherigen ITTF World Tour ähnlich ambitioniert und in der Kritik wie seine Premierenstätte.

Der sogenannte „Middle East Hub“ beginnt mit einem Turnier der Kategorie „Contender" (3. bis 6. März, Qualifikation 28.2. bis 2.3.), ehe in unmittelbarem Anschluss an gleicher Stelle ein Bewerb der dritthöchsten Kategorie „Star-Contender“ (8. bis 13.3., Qualifikation 6./7.3.) folgt. Während Bad Königshofens TTBL-Cracks Bastian Steger und Kilian Ort ihre potentielle Teilnahme frühzeitig zurückgezogen haben, stehen mit Sabine Winter (TSV Schwabhausen) und Wan Yuan (SV DJK Kolbermoor) zwei bayerische Damen im DTTB-Aufgebot . Beide müssen jeweils in der Qualifikation beginnen. 

Um überhaupt in Katar dabei sein zu können, hatte Winter im Januar eine schon abgelehnte Einladung zum Start beim Clickball-Turnier „World Ping Pong Masters" im britischen Coventry  letztlich doch noch wahrgenommen. Im Gespräch mit bttv.de hatte Winter berichtet, dass sie die Kosten für die WTT-Teilnahme in Katar, die sich mit Flug, Unterkunft und Verpflegung auf etwa 4.000 Dollar belaufen, aus eigener Tasche aufbringen müsse. Für Winter wie die meisten TT-Profis, erst recht die weiblichen, kein „Pappenstiel“. Da kamen Antritts- und Preisgeld beim Clickball gerade recht.

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