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1. Damen-Bundesliga: Von welcher Position startet Schwabhausens in die Playoffs?

Schwabhausen spielt zweimal, zwei andere Spiele entfallen und trüben den Hauptrundenabschluss

Alina Nikitchanka hat mit dem TSV Schwabhausen die Playoff-Teilnahme bereits sicher, die Startposition indes noch offen. Foto: Marco Steinbrenner

Unsere Erstliga-Berichterstattung konzentriert sich an diesem Wochenende in sportlicher Hinsicht voll auf die Damen des TSV Schwabhausen, die mit einem Doppelpack in Böblingen (Samstag, 14 Uhr) und daheim gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim (Sonntag, 14 Uhr) die Hauptrunde beschließen. Für die Männer vom TTC Neu-Ulm und TSV Bad Königshofen ist die Saison nach den verpassten TTBL-Playoffs bereits beendet; bei den Damen hat die zweite bayerische Vertretung, das Team aus Kolbermoor, die Hauptrunde bereits abgeschlossen und sich vorzeitig den zweiten Platz hinter Berlin gesichert. Dieser zweite Platz führt sie direkt ins Playoff-Halbfinale. Die Mannschaften auf den Plätzen drei bis sechs ermitteln in einer Zwischenrunde/Viertelfinals die beiden weiteren Halbfinalisten. 

Playoff-Teilnahme schon sicher, Startposition nicht 

Zu diesem Quartett zählt garantiert auch Schwabhausen. Die Playoff-Teilnahme ist der Truppe von Trainer und Betreuer Alex Yahmed schon jetzt nicht mehr zu nehmen, nur die Startposition ist vor dem letzten Hauptrunden-Wochenende von Platz drei bis sechs noch offen. Aktuell stehen Sabine Winter und Co. an vierter Position - punktgleich mit dem drittplatzierten TSV Langstadt, drei Punkte vor der SV Böblingen und gefühlt nur noch einen Punkt vor dem ESV Weil, der sich bereits zweier geschenkter Punkte aus der Bundeshauptstadt sicher sein kann. 

Böblingen und Berlin passen  

Während Deutschlands TT-Amateure nach Training und Wettkampf „lechzen“, hat der ttc berlin eastside sein für Sonntag geplantes Gastspiel in Weil wegen der Corona-Situation abgesagt; eine Nachverlegung ist nicht mehr möglich. Seinerseits erhält der Liga-Primus aus der Hauptstadtklub zwei Punkte von Böblingen geschenkt. Böblingen wird am heutigen Freitagabend nicht in Berlin antreten. „Es ist für uns zeitlich und reisetechnisch nicht möglich, am Freitagabend in Berlin anzutreten und am Samstag um 14 Uhr sowie am Sonntag um 10.30 Uhr schon wieder in Böblingen. Das ist sehr bedauerlich, doch Sicherheit und Gesundheit der Spielerinnen haben Vorrang“, heißt es in der Begründung von SVB-Coach Volker Ziegler gegenüber tischtennis.de. Zum Hintergrund: Zu Böblingen hatte zu Jahresbeginn regen Gebrauch von der Möglichkeit gemacht, eine Spielabsetzung zu veranlassen, wenn die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Spielort und/oder der Heimat einer der beiden beteiligten Vereine bei über 50 liegt. Die Verlegung der betroffenen Begegnungen führte zu Böblingens außerordentlicher Spieldichte am Hauptrunden-Ende. 

Ein spitzer Kommentar drängt sich auf und sei an dieser Stelle gestattet: Verdient die Liga in Gänze wirklich das Sonderrecht, in der aktuellen Situation überhaupt weiterspielen zu dürfen. Schließlich ist Professionalität doch die Voraussetzung hierfür. 

Beide Begegnungen des TSV Schwabhausen werden via Livestream übertragen:

Schwabhausens Gastspiel in Böblingen gibt es am Samstag ab 14 Uhr über die Homepage der Gastgeber und Instagram zu sehen. 

Das Heimspiel gegen Bingen/Münster-Sarmsheim läuft am Sonntag ab 14 Uhr auf der TSV-Facebookseite

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