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Bürgerenergiepreis für TSV Windheim

Tischtennis-Abteilung profitiert von eigener Halle, energiesparendem Konzept und viel Eigenleistung

Ein hübsches Schmuckkästchen hat sich der Verein 2012 hingestellt - viel passierte in Eigenleistung

In der Tischtennis-Abteilung des TSV Windheim (Bezirk Oberfranken-Ost) läuft es sprichwörtlich rund. Etwa 60 Personen in dem 900-Einwohner-Örtchen spielen Tischtennis, es gibt sechs Herren-, ein Frauen- und zwei Jugendteams, die Herren I spielt in der Verbandsoberliga-Nord. 2020 absolvierten vier Mitglieder ihren Trainer-C-Schein und betreuen rund 20 Kinder und Jugendliche. Zudem kam kürzlich eine weitere positive Nachricht ins Haus geflattert. Der TSV Windheim ist als einer von vier Preisträgern mit dem Bürgerenergiepreis des Bayernwerks ausgezeichnet worden. Bedeutet: 3000 Euro für die Vereinskasse.

Andreas Trebes, der Mann für die Öffentlichkeitsarbeit in der Tischtennis-Abteilung, hatte per Zufall im Radio von dem Preis gehört und kurzerhand gemeinsam mit der Vorsitzenden des TSV, Heidi Vetterdietz, den Antrag eingereicht. Seit 2012 hat der Verein eine eigene Sporthalle, die innerhalb eines Jahres hochgezogen wurde. Die Idee dazu war bereits 2005 beim 25-jährigen Jubiläum entstanden, als die Doppel-Weltmeister von 1989, Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner, einen Showkampf in Windheim absolvierten. Die Pläne konkretisierten sich, zumal die Schulturnhalle im Ort zu klein wurde. Schon beim Bau der Halle achtete der Verein darauf, die Nebenkosten möglichst gering zu halten, brachte u.a. einen Vollwärmeschutz an. "Die Mitglieder haben sich mit über 4.500 ehrenamtlich geleisteten Stunden in hohem Maße am Gelingen dieses Projektes beteiligt. Mittlerweile wurde die Beleuchtung auf LED umgestellt, eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher installiert, um den Energieverbrauch fast vollständig selbst zu erzeugen", berichtet Andreas Trebes. Folge: Der Stromverbrauch sei erheblich gesunken und Strom ist sogar noch in das öffentliche Netz eingespeist worden. Aktuell werden weitere energetische Sanierungen am Sportheim vorgenommen, bereits 2.000 Helferstunden sind wieder zusammen gekommen. 

Das Engagement des TSV Windheim wurde nun vom Bayernwerk zusammen mit der Regierung von Oberfranken mit dem Bürgerenergiepreis gewürdigt. Die Prämie von 3000 Euro  werden auch aufgrund der Preisentwicklung von Baustoffen teilweise in weitere Sanierungen gesteckt, sollen aber auch der Jugendarbeit zugute kommen. 

Für die Tischtennis-.Abteilung war das Schmuckkästchen am Sportplatz letztlich ein riesen Gewinn. "Wir sind jetzt auch als Verein viel stärker zusammengerückt", betont Trebes.

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3000 Euro gab es für den Bürgerenergiepreis
Eine Photovoltaikanlage ist auf dem Hallendach installiert

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