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Personal/Hintergrund  

Was bewegte Funktionäre, Fachwarte, Spielerinnen und Spieler 2021 (Teil 2)

Rückblick 2021, Ausblick 2022 mit Personen aus dem Tischtennis

Oben, von links: Petra Scherer, Daniel Rinderer. Mitte, von links: Krisztina Toth, Thomas Eiber. Unten, von links: Christine Zenz und Sven Trautner

Wir haben Funktionäre, Fachwarte, Spielerinnen und Spieler gefragt, was sie 2021 bewegt hat, privat oder im Tischtennis, und was ihre Wünsche für die Sportart 2022 sind. Hier sind ihre Antworten.

Sven Trautner (Regionsleiter Bayern von PingPongParkinson)
Das Ereignis von 2021 bleibt mir in besonderer Erinnerung:

Der Griff zum Tischtennisschläger. Ich hätte mir vorher nie vorstellen können, dass ich in einem Verein mal Tischtennis spielen werde. Es tut, gerade für uns Parkis, so gut, sich mit Tischtennis fit zu halten.

Das hat mich 2021 im Tischtennis am meisten gefreut:
Dass der Standort Schwabach mit PPP so gewachsen ist und wir vom TV1848 Schwabach so gut aufgenommen wurden. Und dass die Region Bayern mit weiteren neuen Stützpunkten gewachsen ist.

Das wünsche ich mir für 2022 im Tischtennis:
Dass die Pandemie endlich ein Ende hat und wir alle wieder ganz normal trainieren und an Wettbewerben teilnehmen können. 

 

Nicole Dorsch (Social-Media-Beauftragte FC Großdechsendorf)
Das Ereignis von 2021 bleibt mir in besonderer Erinnerung:

Meine Highlights aus dem Jahr 2021 waren der Sommer auf Rügen sowie unsere Tischtennis-Grillfeier vom FC Großdechsendorf. Ansonsten tatsächlich auch der Start des aktuellen Wintersemesters. Es ist echt schön, nach zwei Onlinesemestern endlich mal die Uni und meine Kommilitonen in Präsenz zu sehen.

Das hat mich 2021 im Tischtennis am meisten gefreut:
Der Re-Start im Juni, endlich alle Teamkameraden wieder zu sehen und, dass meine Motivation und der Spaß am Spielen nach der langen Pause sehr hoch waren. Außerdem war es toll, dass die Doppel wieder gespielt wurden!

Das wünsche ich mir für 2022 im Tischtennis:
Weiterhin so viel Spaß und guten Zusammenhalt in unserem Team - darüber hinaus wäre der Klassenerhalt meiner Mannschaft noch super! :-)

Thomas Eiber (Jugendtrainer FC Zandt)
Das Ereignis von 2021 bleibt mir in besonderer Erinnerung:

Leider ist in diesem Jahr mein Papa gestorben, das war mit Sicherheit das prägendste Ereignis. Aber es gab auch viel Positives: z.B. Mein Sohn wurde eingeschult. Jetzt darf er auch mit zum Anfängertraining. 

Das hat mich 2021 im Tischtennis am meisten gefreut:
Hier gibt es mehrere Highlights: Drei meiner Jugendlichen haben den Co-Trainerschein gemacht und unterstützen mich jetzt tatkräftig beim Anfängertraining.
Besonders war, als wir im Juni wieder mit dem Training loslegen durften und klar wurde, dass wir für die neue Saison kaum „Verluste“, also Jugendliche, die wegen Corona aufgehört haben, verzeichnen mussten.
Wir haben wieder auf Bezirksebene und Verbandsbereichs-Ebene einige Erfolge erzielen können. Unsere vier Mannschaften stehen alle top da und haben insgesamt 27:7 Punkte auf dem Konto. Das freut mich als Trainer natürlich besonders.

Das wünsche ich mir für 2022 im Tischtennis:
Dass wir wieder Punktspiele ohne große Einschränkungen (Stichwort 2G+ für Jugendliche) / Verlegungen usw. austragen dürfen, dass meine Anfänger Spaß bei den mini-Meisterschaften haben (und wir sie natürlich halten können) und dass wir auch nächstes Jahr wieder vier Mannschaften haben. Für mich als Spieler: Hoffentlich kann ich meinen Beitrag dazu leisten, dass wir am Ende die Klasse halten können.


Christine Zenz (BTTV-Vizepräsidentin Vereinsservice)
Das Ereignis von 2021 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
Die Eröffnung der Biergartensaison Anfang Juni. Endlich hatte ich für meine Spaziergänge über die Donauauen und Hopfenfelder in meiner Heimat wieder ein Ziel. In der Corona-Zeit habe ich meine nähere Umgebung viel intensiver kennen und noch mehr lieben gelernt.
Sportlich haben mich die Olympischen und Paralympischen Spiele fasziniert. Und mit Thomas Schmidberger und Valentin Baus haben wir nicht nur erfolgreiche sondern auch charismatische Persönlichkeiten aus Bayern und Deutschland vorzuweisen. Und natürlich der dritte Platz von Timo Boll bei der WM in Houston, Texas. Mit 40 Jahren nochmal so weit vorne dabei zu sein – und das auch noch mit Handicap – ist schon außergewöhnlich.
Die Wahl des früheren ITTF-Chefs Thomas Weikert zum DOSB-Präsidenten macht Mut für die Zukunft unserer Sportart und den Sport in Deutschland im Allgemeinen.

Das hat mich 2021 im Tischtennis am meisten gefreut:
Der Sieg von Koharu Itagaki im deutschen Top 48 Ranglistenturnier in der Klasse 15 mit 11 Jahren. Noch vor drei Jahren hat sie mit den mini-Meisterschaften erste Wettkampferfahrung gesammelt und hier sowohl den Bayerischen als auch den Deutschen Verbandsentscheid bei den 8-Jährigen gewonnen.
Außerdem hat sich das Juniorteam in seinem zweiten Jahr absolut etabliert, sehr gut vernetzt und trotz widriger Umstände einiges auf die Beine gestellt. Ein Beispiel ist der in Dillingen ausgetragene Bildungsworkshop „Tag für junge engagierte Kümmerer“.
Ganz persönlich habe ich mich auf das erste Training nach dem Lockdown riesig gefreut. Endlich wieder in der Turnhalle Gleichgesinnte treffen und unserem Lieblingssport nachgehen. Vorher hatte ich nur die Chance, in meinem Stadl auf Steinboden zu spielen.

Das wünsche ich mir für 2022 im Tischtennis:
Die Corona-Pandemie fordert von uns allen viel Geduld und Disziplin. Ich hoffe, dass wir es gemeinsam schaffen, das Virus zurückzudrängen und wir alle wieder ohne Einschränkungen unseren Sport ausüben können.
Außerdem freue ich mich auf die European Championships in München. Mit Aktionen, wie die Turnierserie „Future Class“ für Dritt- und ViertklässlerInnen, wollen wir im Vorfeld darauf aufmerksam machen. Die EC2022 bieten eine große Chance bei uns dohoam die Faszination unserer Sportart zu zeigen und breit zu streuen.

 

Daniel Rinderer (LZ-München-Mitglied, WM-Bronze mit dem DTTB-U-18-Team)
Das Ereignis von 2021 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
Hauptsächlich die sportlichen Erfolge bei EM und WM, der dritte Platz bei der Jugend-WM mit dem deutschen Team kürzlich überstrahlt alles. Ich habe so viel gegeben für diese Medaille, da ist ein Traum in Erfüllung gegangen.

Das hat mich 2021 im Tischtennis am meisten gefreut:
Die Bronzemedaille bei der EM im Doppel und die Bronzemedaille bei der Jugend-WM mit dem Team. Das waren die größten Erfolge dieses Jahr und wahrscheinlich von meinem bisherigen Leben. Da kann ich sehr stolz sein.

Das wünsche ich mir für 2022 im Tischtennis:
Ich bin aus dem Jugendalter raus, für mich wird es erstmal keine Turniere mehr geben, nur noch der Ligabetrieb. Diese Saison will ich in der 3. Liga so gut es geht zu Ende spielen und dann nächste Saison wieder neu angreifen.

 


Krisztina Toth (BTTV-Verbandstrainerin)
Das Ereignis von 2021 bleibt mir in besonderer Erinnerung:

Bei der Jugend-EM in Varazdin das Mädchen-Doppel von Naomi und ihrer moldawischen Partnerin (erst 15 Jahre alt), als sie durch Coronafälle zusammengelost wurden und es als absolute „Außenseiter“ bis zum Viertelfinale geschafft haben - das war ein TT-Märchen vom feinsten. Ebenso die DTTB-Top-Turnier-Siege von Koharu Itagkai, Matej Haspel, Matthias Danzer und Tom Schweiger.
Die Bronzemedaille von den Jungs bei der Jugend-WM in Portugal vor kurzem - mit welcher Freude die am Tisch agiert haben, das war beeindruckend und war die Krönung für das Jahr.
Privat: meine Familie ist gesund geblieben, und es gab eine wunderbare Hochzeit von meiner Cousine in der Budapester Burg, und in der Matthias-Kirche, ein wunderschönes Ereignis für unsere Familie.

Das hat mich 2021 im Tischtennis am meisten gefreut:
Wir durften wieder Lehrgänge durchführen und Turniere spielen - so haben wir wieder (fast) den ganzen BTTV-Kader gesehen, sogar einige Zielspieler, in Dillingen haben wir u.a. zwei tolle Lehrgänge durchgeführt. Viele Spieler haben sich trotz nicht optimalen Trainingsbedingungen weiterentwickelt, und die Leidenschaft zum Sport ist weiterhin vorhanden.
Es gab eine schöne Fortbildung „DOSB“ Ausbilderzertifikat, vom DTTB durchgeführt, bei der das BTTV-Trainerteam, Verbandstrainer und Honorartrainer, wichtige Themen bearbeiten konnte und zusammen wertvolle Zeit verbrachte. Wir konnten uns abseits des Tisches besser kennenlernen.

Das wünsche ich mir für 2022 im Tischtennis:
Das es mal ruhiger wird - Impfen, Testen, Booster, Schülerausweis, Impfpass, Kontrolle, Quarantäne, - es war nicht einfach, an Training oder Wettkampf teilzunehmen. Ich möchte sehr, dass jeder wieder normal trainieren und spielen kann! Egal auf welcher Ebene.
Alle Spieler und Trainer sollen gesund bleiben. Max Keller vermissen wir sehr beim Training im LZ München. Für die Bundeskaderspieler das Ziel ist die Jugend-EM.
Für uns Trainer wünsche ich mir weiterhin so harmonische Zusammenarbeit, dass Bayern die vorgenommenen Ziele erreichen kann.

 

 

Petra Scherer (BTTV-Mitarbeiterin)
Das Ereignis von 2021 bleibt mir in besonderer Erinnerung:

Münchner Outdoor-Sportfestival am 19. September im Olympiapark (einfach nur gigantisch schön).

Das hat mich 2021 im Tischtennis am meisten gefreut:
Bei meinem C-Trainer-Fortbildungslehrgang am 31.Juli/1. August in Gilching habe ich meine Leidenschaft für Tischtennis wieder entdeckt, die seit zwei Jahren verschüttet war. Herzlichen Dank an Christian Winkelmeier und alle Teilnehmer, es hat super viel Spaß mit euch gemacht!

Das wünsche ich mir für 2022 im Tischtennis:
Dass wir wieder eine Runde komplett spielen können.

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