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Mannschaftssport Erwachsene  

Jahresauftakt in Bundesliga-Unterhäusern

Passau muss passen

Lea Fath empfängt mir dem TV Hofstetten den VfL Sindelfingen. Foto: Marco Steinbrenner

Das neue TT-Jahr 2022 fackelt nicht lange. Schon dieses Wochenende (8./9. Januar) ist auf nationalem Spitzenparkett wieder ordentlich was los: Während in Hannover (Damen, s. eigener Bericht) und Neu-Ulm (Herren, s. eigener Bericht) die Finalturniere um die Deutsche Pokalmeisterschaft stattfinden, kehrt in den 2. und 3. Bundesligen bereits der „Punktspiel-Alltag“ wieder ein.

In der 2. Herren-Bundesliga hat der TV Hilpoltstein direkt eine doppelte Herkulesaufgabe vor der Brust. Mit Tabellenplatz fünf aus der Vorrunde hochgradig zufrieden, führt die erste Dienstreise des neuen Jahres zu zwei absoluten Hochkarätern nach NRW: Am Samstag (Spielbeginn 18 Uhr) geht es gegen ambitionierten Tabellenvierten 1. FC Köln, am Sonntag zum aktuellen Spitzenreiter Borussia Dortmund (14 Uhr) mit „Plattenplauscher“ Erik Bottroff. Gegen Köln gelang „HIP“ in der Hinrunde ein echter Paukenschlag: Ein 6:2-Erfolg, der sich nur schwer wiederholen lassen dürfte, zumal die Kölner zur zweiten Saisonhälfte Verstärkung bekommen haben. Vom TTC Fortuna Passau „angelte“ man sich Tom Jarvis. Die abstiegsbedrohten Passauer trifft der Weggang des jungen Engländers extrem hart. Der als Improvisations-Ersatz zur Rückrunde geholte Inder Sani Shetty weilt nicht im Lande und weil dieses Wochenende auch noch der Italiener John Oyebode ausfällt, der sich nach einem England-Aufenthalt in Quarantäne befindet, beginnt das neue Jahr für die Niederbayern mit einem traurigen Novum ihrer langen Zweitliga-Historie: „Wir treten Corona-bedingt nicht in der Bundeshauptstadt an“ erklärt Pressesprecher Manfred Hirschenauer den Verzicht auf das für Samstag angesetzte Gastspiel bei Hertha BSC Berlin.

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Eine Etage tiefer d.h. in der 3. Herren-Bundesliga gibt der FC Bayern München als erstes bayerisches Team sein Jahres-Debüt mit einem „Geisterspiel“ in eigener Halle. Auf Zuschauer müssen die Münchner am Samstag (Spielbeginn 17 Uhr) beim Revanche-Versuch gegen den einen Rang höher notierten TTC Wöschbach leider verzichten. In der Vorrunde war man bei den Baden 2:6 unterlegen.

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Der Jahresauftakt der 3. Damen-Bundesliga steigt in Unterfranken: Der VfL Sindelfingen kommt erst zum Vorletzten RV Viktoria Wombach (Samstag,14:30 Uhr), dann zum Drittletzten TV Hofstetten (Sonntag, 14 Uhr) und erscheint durchaus „schlagbar“. Die verlustreichen Vorrunden-Vergleiche taugen als Maßstab nur bedingt, da Sindelfingen mit Nachwuchs-Nationalspielern seine bisherige Topscorerin Melanie Merk (zum bayerischen Zweitligisten TTC Langweid) verloren hat. In Wombach sind unter Einhaltung der 2G-Plus-Regelung bis zu 50 Zuschauer zugelassen, in Hofstetten sind keine Zuschauer zugelassen.

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