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Mannschaftssport Erwachsene  

Verbandsliga Nordost der Herren

Untersiemau zieht zweimal den Kürzeren

Obwohl Michal Bozek (Bild) vom TSV Untersiemau gegen Nürnberg und auch in Windheim seine jeweils beiden Einzel gewann, reichte dies nicht zu einem Sieg für seine Mannschaft. Foto: Hans Franz

Untersiemau - Für die Tischtennis-Herren des TSV Untersiemau hat in der Verbandsliga der Kampf um den Ligaverbleib Fahrt aufgenommen. Am Wochenende standen zwei Begegnungen auf dem Plan und da beide verloren gingen, fiel die Mannschaft auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. Der 3:7-Heimniederlage am Samstag gegen DJK Sparta Nürnberg II folgte am Sonntag eine recht ärgerliche 4:6-Auswärtspleite beim mitgefährdeten TSV Windheim. In beiden Partien kam es insgesamt zu neun Entscheidungssätzen, von denen Untersiemau nur zwei davon gewann.

TSV Untersiemau - DJK Sparta Nürnberg II 3:7

„Da treten die Nürnberger in ihren bisher vier absolvierten Begegnungen stets mit Ersatz an und nun kommen sie ausgerechnet das erste Mal mit ihrer Bestbesetzung zu uns“, so Mannschaftsführer Fabian Markert, als er die Aufstellung der Gäste auf dem Spielformular gelesen hatte. Die letztlich deutliche Niederlage deutet zwar auf eine überlegene Gästemannschaft hin, doch hätten die Einheimischen nicht drei der vier Entscheidungssätze in den Sand gesetzt, wäre durchaus ein besseres Resultat zu Buche gestanden. Die Trübsal mit den verlorenen 5-Satz-Spielen begann bereits im ersten Doppel. Die Formation Bozek/Markert glich nach dem 1:2-Satzrückstand zwar zum 2:2 aus, doch hatte sie anschließend mit 7:11 das Nachsehen. Obwohl auch das zweite Doppel an die Gäste ging, keimte Hoffnung bei den Hausherren auf. Dies deshalb, da Michal Bozek nach Verlust des ersten Satzes nichts mehr anbrennen ließ und Julian Heinrichs den DJK-Spitzenspieler Baumgärtel in die Knie zwang. Nach diesem zwischenzeitlichen 2:2 gab es allerdings für Markert und Gabriel Funk nichts zu erben. Gut in Fahrt war Bozek, der auch sein zweites Tageseinzel sicher gewann und auf 3:4 verkürzte. Heinrichs lag gegen Tarik Mahroum mit 2:1-Sätzen vorne, geriet dann aber auf die Verliererstraße. Gleich vier hauchdünne Satzniederlagen musste Markert gegen Mario Pengo registrieren (9:11, 10:12, 11:7, 10:12). Wie fast schon nicht anders zu erwarten, so musste sich nach fünf Durchgängen Funk beugen, womit die Heimpleite besiegelt war.

Ergebnisse: Bozek/Markert – Baumgärtel/Heinlein 2:3, Heinrichs/Funk – Mahroum/Penga 1:3, Bozek – Mahroum 3:1, Heinrichs – Baumgärtel 3:2, Markert – Heinlein 1:3, Funk – Penga 0:3, Bozek – Baumgärtel 3:0, Heinrichs – Mahroum 2:3, Markert – Penga 1:3, Funk – Heinlein 2:3.

TSV Windheim – TSV Untersiemau 6:4

Im  oberen Frankenwald sollte am Sonntagvormittag die Serie der Fünf-Satz-Niederlagen ihre Fortsetzung finden. Doch nun waren es gleich vier von fünf solcher Partien. Die wohl betrübendeste Niederlage musste ein am Ende zutiefst enttäuschter Fabian Markert hinnehmen. Im letzten Tageseinzel lag er im fünften Satz schon mit 10:6 gegen Matthias Trebes in Front. Ein Pünktchen hätte nach dem 4:5-Gesamtzwischenstand zumindest noch für ein wichtiges Unentschieden gereicht. Doch es hat einfach nicht sollen sein. Mit 12:14 musste er die Segel streichen und damit stand die vierte Saisonniederlage zu Buche.

Da zum Auftakt beide Doppel im fünften Durchgang verloren gingen und Julian Heinrichs gegen den heimischen Spitzenspieler Stefan Schirmer nur die zweite Geige spielte, lagen die Einheimischen bereits mit 3:0 vorne. Besser lief es in den folgenden vier Paarungen für Untersiemau. Michael Bozek verbuchte in einem nervenaufreibenden Match gegen Patrick Grosch den ersten Gästezähler (21:19, 11:9, 21:19), Markert machte mit Andreas Trebes nach drei Sätzen kurzen Prozess und Bozek gewann auch sein zweites Einzel. Da sich In diesem Abschnitt nur Gabriel Funk, trotz einer 2:1-Satzführung, beugen musste, stand es nur noch 4:3 für Windheim. Nachdem Grosch den TSV-Neuzugang Heinrichs in Schach gehalten hatte, stand es zwar 5:3, doch Funk konnte nun endlich auch einmal ein Fünf-Satz-Spiel gewinnen und somit auf 5:4 verkürzen. Zum 5:5 reichte es aber nicht mehr, da Markert das bereits geschilderte Treffen verlor.

Ergebnisse: Schirmer/M. Trebes – Bozek/Markert 3:2, Grosch/A. Trebes – Heinrichs/Funk 3:2, Schirmer – Heinrichs 3:0, Grosch – Bozek 0:3, M. Trebes – Funk 3:2, A. Trebes – Markert 0:3, Schirmer – Bozek 1:3, Grosch – Heinrichs 3:0, A. Trebes – Funk 2:3, M. Trebes – Markert 3:2. hf

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