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Mannschaftssport Erwachsene  

Landesliga Nordnordost der Herren

Tiefenlauter trumpft gegen Rödental auf

Beim 9:2-Sieg des TTC Tiefenlauter gegen den TTC Rödental sorgte Martin Deffner mit seinem Einzelerfolg gegen Jan Schwadtke für die 5.2-Führung. Foto: Hans Franz

Tiefenlauter – Hatten sich die Herren des TTC Rödental nach ihrem Aufstieg in die Tischtennis-Landesliga bislang mit vier Siegen bei nur einer Niederlage recht gut als Neuling verkauft, so wurden sie am Wochenende in einem Coburger Duell vom TTC Tiefenlauter gleich mit 9:2 in die Schranken gewiesen. Während Tiefenlauter mit nunmehr 8:2 Punkten nur einen Minuszähler mehr als der Throninhaber TSG Bamberg (11:1) aufweist, wird von Rödental mit 8:4 Zählern der fünfte Tabellenplatz belegt. Erneut vor einer harten Bewährungsprobe steht Rödental an diesem Freitag, 25. November, wenn mit dem Spitzenreiter aus der Domstadt die Klingen gekreuzt werden. Der diesmal spielfrei gewesene FC Adler Weidhausen (8:2) ist am Samstag, 26. November, der Gastgeber für den SV Mistelgau (4:8). Tiefenlauter schlägt ebenfalls am Samstag auf, und zwar gegen den TSV Zell (5:9). In der jeweiligen Heimpartie gehen das Adler-Team und der TTC als Favorit ins Rennen.

TTC Tiefenlauter - TTC Rödental 9:2

Das deutliche Ergebnis täuscht, denn in mehreren Paarungen gab es teilweise recht knappe Satzniederlagen für die Gäste mit nur zwei Zählern Abstand. Als Beispiel sei das Einzel zwischen Kai Müller und Christian Kreuz genannt, bei dem es in allen vier Durchgängen in die Verlängerung ging (10:12, 17:15, 12:10, 12:10). Die Auseinandersetzung begann eigentlich nicht schlecht für die Gäste, denn sowohl das Duo Drotleff/Jahn als auch das Paar Grambs/Weisser behielt die Oberhand. Es hätte sogar 3:0 für Rödental stehen können, wäre die Formation Schwadtke/Kreuz nicht im fünften Satz an Lengerov und Buckreus gescheitert.

Eine Kuriosität gab es in den ersten zwei Einzeln, denn sowohl bei Trivon Lengerov gegen Benjamin Jahn als auch bei Reiner Kürschner gegen Hannes Drotleff standen konkret die gleichen Satzresultate von 11:6, 13:11 und 11:9 zu Buche. Mit diesen zwei Siegen hatte Tiefenlauter den anfänglichen 1:2-Rückstand in die 3:2-Führung umgewandelt. Da Wolfgang Buckreus und Martin Deffner jeweils nach vier Durchgängen als Sieger hervorgingen, stand es bereits 5:2 für die Einheimischen. Nach dem bereits erwähnten Treffen zwischen Müller und Kreuz hielt der erfolgreiche Lauf von Tiefenlauter an. Niklas Braun schloss den ersten Einzelabschnitt zum 7:2-Vorsprung ab. Mit ihrem jeweils zweiten Einzelerfolg zogen Lengerov und Kürschner 

den Schlussstrich unter den vierten Saisonsieg.

Ergebnisse: Lengerov/Buckreus – Schwadtke/Kreuz 3:2, Kürschner/Deffner - Drotleff/Jahn 1:3, Müller/Braun - Grambs/Weisser 0:3; Lengerov - Jahn 3:0, Kürschner - Drotleff 3:0, Buckreus – Grambs 3:1, Deffner - Schwadtke 3:1, Müller - Kreuz 3:1, Braun - Weisser 3:1, Lengerov – Drotleff 3:0, Kürschner – Jahn 3:0. hf

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