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Bayerische Bundesligisten

Schon wieder erstklassig Spannung in Liga zwei

Dennis Dickhardt rettete Hilpoltseins Teilerfolg. Foto: Erik Thomas

Unglaublich! Die 2. Herren-Bundesliga strapaziert die Nerven ihrer Fans schon vom ersten Spieltag 2016/2017 an wieder genauso wie sie es 2015/16 in Gänze tat, begeistert durch unverminderte Spannung und völlige Unberechenbarkeit. Wider allen TTR-Hochrechnungen luchste das eingeschworene Quartett der Motivationskünstler vom TV Hilpoltstein dem als einen der Top-Titelkandidaten ausgemachten TTC Fortuna Passau zum Auftakt einen Punkt ab. Rund 260 Zuschauer erlebten in der Hilpoltsteiner Stadthalle einen weißblauen Derby-Thriller mit packendenden Twists und Turns. Die gastgebenden Außenseiter holten eine 2:0 und 4:2-Führung, ehe die favorisierten Niederbayern ihre Muskeln zum 5:4-Vorteil spielen ließen. Im allerletzten Gefecht behielt wiederum TVH-Berufspilot Dennis Dickhardt gegen Fortunas Mannschaftskapitän Frantisek Krcil die Nerven und sicherte seiner Mannschaft das verdiente Remis. Schwerstarbeit musste auch der amtierende Meister und neuerliche Mit-Top-Titelkandidat TSV Bad Königshofen verrichten. Nicht zuletzt einem Solo-Doppelpack des nach langer Verletzungspause wiedergenesenen Kilian Ort war es zu verdanken, dass gegen den stark auftrumpfenden TTC Frickenhausen nach viereinhalbstündiger Spielzeit ein 6:4-Sieg gefeiert werden durfte. 

Nächstes Wochenende (10./11. September) bieten sich in Bayern gleich drei Gelegenheiten diese Wahnsinns-Liga live zu erleben: Passau empfängt am Samstag um 14 Uhr den TTC Frickenhausen, Bad Königshofen um 19 Uhr den TTC OE Bad Homburg und Hilpoltstein am Sonntag um 14 Uhr den 1. FC Köln. 

Bayerische Drittligisten bleiben erwartungsgemäß ohne Punktgewinn 

In der 3. Herren-Bundesliga blieben am 1. Spieltag Überraschungen dagegen leider aus. Kein Punkt für die drei weißblauen Vertreter. Während der TTC Wohlbach (3:6 in Jena) und der FC Bayern München (3:6 daheim gg. Neckarsulm) bei ihren Niederlagen gut mithalten konnten, musste Aufsteiger TSV Ansbach bei seinem Drittliga-Debüt gegen Titelanwärter ASV Grünwettersbach II doch reichlich Lehrgeld bezahlen. Beim 0:6 kam lediglich Ex-Nationalspieler Torben Wosik einem Erfolg nahe, musste sich nach 2:1-Satzführung aber dem jungen Abwehrstrategen Florian Bluhm beugen. 

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