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Rückblick 2020, Ausblick 2021 mit Personen aus dem BTTV

Teil 2: Was bewegte Funktionäre, Fachwarte, Spielerinnen und Spieler 2020

Oben, von links: Thomas Neumahr, Gunther Czepera, Sabine Winter. Unten, von links: Christoph Schmidt, Krisztina Toth, Michael Hellwig, Carsten Matthias (Collage: BTTV)

Wir haben Funktionäre, Fachwarte, Spielerinnen und Spieler aus dem BTTV gefragt, was sie 2020 - außerhalb von Corona - bewegt hat, privat oder im Tischtennis, und was ihre Wünsche für die Sportart 2021 sind. Hier sind ihre Antworten.

Zu Teil 1

Gunther Czepera (BTTV-Vizepräsident Sport)

Das Ereignis von 2020 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
„Meine Wiederwahl für den Gemeinderat, wo ich noch stimmenmäßig zulegen konnte. Die konstituierende Sitzung ist wegen Corona verschoben worden.“

Das habe ich 2020 für mich persönlich gelernt:
„Dass man auch in einer großen Krise wachsen kann sowie ein Stück weit mehr Gelassenheit.“

Das wünsche ich mir für 2021 im Tischtennis:
„Einen halbwegs normalen Spielbetrieb und somit ruhigeres Fahrwasser im BTTV.“

Krisztina Toth (Verbandstrainerin)

Das Ereignis von 2020 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
„Meine Online-Vortragsserie auf YouTube. Es war schon lange mein Traum, so etwas zu machen und mein Knowhow, Erfahrungen und Erlebnisse weiterzugeben. Ab März hatte ich dafür immer mal Zeit und das Feedback war sehr positiv, was mich weiter motiviert. Wir haben generell sehr viel online gemacht, unsere Kaderspieler haben wir über Online-Fitness, Aufgaben in Edubreak etc. zusammengehalten trotz der Umstände.“

Das habe ich 2020 für mich persönlich gelernt:
„Ein bisschen zurückzuschalten, mehr Zeit für mich zu nehmen, nachzudenken, Dinge tun, die man vorher machen wollte, aber komischerweise nie Zeit dafür hatte, wie Bücher lesen, malen, puzzlen, Das Leben besteht nicht nur aus eins, zwei Bereichen, sondern ist viel bunter. Ich habe auch viel mehr geschätzt, welchen Wert Freunde und Familie in dieser schwierigen Zeit haben.“

Das wünsche ich mir für 2021 im Tischtennis:
„Dass das Turnier- und Liga-System einigermaßen zur Normalität zurückkehrt, vor allem internationale Vergleiche wieder stattfinden können. Wir hatten auch mal vor, mit dem Kader ab und an bei Turnieren im Ausland spielen, damit die Kinder Erfahrungen sammeln können, nicht nur im Tischtennis, sondern auch andere Kulturen kennenlernen.“

Thomas Neumahr (Abteilungsleiter SV Untermeitingen)

Das Ereignis von 2020 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
„Die zwei Meistertitel unserer Jugendmannschaft.“

Das habe ich 2020 für mich persönlich gelernt:
„Auch wenn die Zeit schwierig ist, immer weiter machen und nicht den Kopf in den Sand stecken.“

Das wünsche ich mir für 2021 im Tischtennis:
„Dass wir mal wieder eine komplette Saison mit Liga, Race-Turnieren etc. durchspielen können. Das wäre richtig geil.“

Sabine Winter (Nationalspielerin, TSV Schwabhausen)

Das Ereignis von 2020 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
„Da ich im Tischtennis dieses Jahr nicht so sehr viel mitgewirkt habe, bleibt mir sicherlich die Schulzeit in Erinnerung bzw. mein bestandenes Fachabi, bei dem ich mich selbst positiv überrascht habe.

Das habe ich 2020 für mich persönlich gelernt:
„Gelernt habe ich vor allem Mathe. Spaß beiseite. Ich denke, ich habe in diesem Jahr hauptsächlich über den Tellerrand des Tischtennis hinaus gesehen. Zugleich hat es aber nichts an meinem Wunsch geändert, mich jetzt wieder ganz auf Tischtennis zu konzentrieren.“

Das wünsche ich mir für 2021 im Tischtennis:
„Für 2021 wünsche ich uns allen Gesundheit, Gesundheit und nochmals Gesundheit und im  Tischtennis wünsche ich mir.....Sabine Winter so stark wie nie.“

Carsten Matthias (BTTV-Geschäftsführer)

Das Ereignis von 2020 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
„Die Berichterstattung über die Wahl zum US-Präsidenten … no further comment.“

Das habe ich 2020 für mich persönlich gelernt:
„Durch die Umstände der Pandemie wurden zahlreiche „Gewohnheiten“ unmöglich – ich habe noch mehr Flexibilität und ständig angepasste Priorisierung gelernt/lernen müssen.“

Das wünsche ich mir für 2021 im Tischtennis:
„Ich wünsche mir, dass es wieder einen normalen Trainings- und Wettspielbetrieb gibt und dass ich bei meinem persönlichen TTR-Wert eine Trendumkehr schaffe (oder zumindest den Abwärtstrend stoppe).“

Christoph Schmidt (Bezirksvorsitzender Mittelfranken-Nord)

Das Ereignis von 2020 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
„Sportlich betrachtet sicher das Final-Four Bezirks-Pokal Turnier der Bezirksklasse Herren: Vormittags noch auf einer Sitzung des BLSV und parallel dazu die beiden Erfolge meiner Mannschaft online verfolgt. Nachmittags kam es zum Endspiel der beiden bis dato ungeschlagenen Mannschaften im Turnier. Bei einem Zwischenstand von 1:2 konnten mein Partner und ich das Doppel im fünften Satz gewinnen und das Spiel offenhalten. Nach einem kuriosen letzten Spiel, wobei mein Mannschaftskollege schon wie der sichere Verlierer aussah, haben wir am Ende den Pokal in den Händen gehalten. Privat bleibt mir sicherlich das letzte Konzert in Erinnerung wo das Publikum vom Sänger mit Fischen beworfen wurde oder auch der Besuch am Flughafen Teruel (Europas größter Flugzeugfriedhof).“

Das habe ich 2020 für mich persönlich gelernt:
„Ruhe bewahren. Das 5.000-Teile-Puzzle „New York“ braucht einfach seine Zeit. Und nicht vergessen den Staubsaugerroboter umzuprogrammieren, damit das Puzzle ganz bleibt...“

Das wünsche ich mir für 2021 im Tischtennis:
„Flächendeckende Trainingsmöglichkeiten, eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes und ein Abschluss der Einfachrunde für alle. Ein physisch stattfindender Bezirkstag sowie Sitzungen der Gremien.“

Michael Hellwig (Verbandsfachwart Seniorensport)

Das Ereignis von 2020 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
„Zwei Hochzeiten unserer Töchter und die bevorstehende Geburt des ersten Enkelkindes werden sicher meine besonderen Erinnerungen an 2020 bleiben, insbesondere angesichts der schwierigen Zeiten, in denen sie stattfinden durften.“

Das habe ich 2020 für mich persönlich gelernt:
„Gerade zu Beginn des Jahres war die Einstellung auf die coronabedingten Einschränkungen im täglich Leben sehr ungewohnt. Als Risikopatient habe ich schnell gelernt, mit dieser Situation umzugehen und trotz allem positive Momente in den Tagesablauf zu integrieren, so dass die Auswirkungen insgesamt erträglich waren.“

Das wünsche ich mir für 2021 im Tischtennis:
„Meine Hoffnung erstreckt sich auf eine möglichst frühzeitige Verfügbarkeit eines zuverlässigen Corona-Impfstoffes, um das aktive Tischtennisspielen insbesondere für die Risikogruppe, die ich vertrete, möglichst bald wieder zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang wünsche ich mir darüber hinaus auch ein Umdenken in der Politik bei der Beurteilung der Möglichkeiten zur Ausübung der verschiedenen Sportarten, nicht nur im Profibereich. Gerade in den Tischtennisvereinen, die ich kenne, wurden teilweise sehr ausgefeilte Hygiene-Konzepte erarbeitet und konsequent gelebt. Es sollte möglichst bald wieder möglich sein, dass unser Lieblingssport auf dieser Basis  ausgeübt werden kann.“

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