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Mannschaftssport Erwachsene  

Spannung pur beim Bezirksklassen-FF im Pokal in Finning

Wenn der TSV Finning ein Turnier ausrichtet, profitieren bekanntermaßen die Aktiven von einem perfekten Veranstalter. In der laufenden Saison waren dies die vier Herren-Teams der Bezirks-Klassisten, die sich aus dem Feld der 124 Teilnehmer als die Besten herausgeschält hatten.

Paul Beltechi, Moritz Neuber, Razvan Beltechi und Tobi Huber (von links) erkämpften sich auf der Zielgeraden den Titel für den SV Söcking.

Wenn der TSV Finning ein Turnier ausrichtet, profitieren bekanntermaßen die Aktiven von einem perfekten Veranstalter. In der laufenden Saison waren dies die vier Herren-Teams der Bezirks-Klassisten, die sich aus dem Feld der 124 Teilnehmer als die Besten herausgeschält hatten. Eines aber kann das fürsorgliche Organisations-Team um Hans Steber nicht für sich in Anspruch nehmen: Das Final-Four im Westen des Ammersee war das interessanteste im Bezirk Oberbayern Süd.

Die Anreise gestaltete sich sehr unterschiedlich. Die Platzhirschen aus Finning kamen zu Fuß oder mit dem Rad zur Halle. Für die Mannschaften aus Söcking und Gilching-Argelsried war bei 30 km bzw. 40 km Anfahrt ein Pkw das geeignete Transportmittel. Auf vier Rädern kam auch das Quartett aus Hausham an. Angesichts der Strecke von 100 km allerdings bereits am Vorabend. „Die hatten eine riesen Gaudi beim Schafkopfen und standen tags darauf ausgeruht am Tisch“, erklärte Steber. Allerdings war der verlustpunktfreie Spitzenreiter der Bezirksklasse A aus dem ehemaligen Kreis Miesbach/Bad Tölz-Wolfratshausen nicht zu viert losgefahren, damit die Schafkopfrunde komplett war. Die Aktiven kamen in jeder Partie zum Einsatz. Wenn nicht im Einzel, dann im Doppel.

Die Auftaktrunde entsprach noch der Papierform. Die nach Q-TTR favorisierten Mannschaften der SG Hausham II und des SV Söcking gewannen. Nicht überaus deutlich. Aber jeweils mit 4:2. In der Runde zwei zogen die Haushamer mit 4:0 gegen den TSV Gilching-Argelsried II kräftig vom Leder. Bei den Söckingern hingegen wurden die Gesichter lang. Die Platzhirschen aus Finning erkämpften etwas unerwartet einen 4:3-Sieg. Dass die Gilchinger nicht als Sparringspartner angereist waren, bewiesen sie in der dritten Begegnung mit einem 4:3-Erfolg gegen die Hausherren. Der Titelkampf aber wurde an den beiden Nachbartischen vergeben. Die Haushamer hätten sich hier eine 2:4-Niederlage leisten können. Ob dies der Grund war, ihren nach Einstufungspunkten stärksten Spieler nicht auf Platz 1 sondern auf Rang 3 aufzustellen, der somit erst bei einem Stand von 3:3 zum zweiten Einzel gekommen wäre, bleibt deren Geheimnis. Auf jeden Fall machten die Söckinger das unmöglich Erscheinende möglich. Sie gewannen mit 4:1 und eroberten damit, aufgrund der besseren Spieldifferenz, den Titel. Den Ehrenpunkt holte übrigens der punktbeste Haushamer. Aber nur hier wurde der Sieg nach vier Sätzen vergeben. Die anderen Begegnungen gewann der SV Söcking glatt mit 3:0. 

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