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Der Tischtennisbezirk Oberfranken Ost,  vor allem der ehemalige Kreis Bayreuth trauert um Wilhelm Allwicher, der Ende  Januar im 80.Lebensjahr gestorben ist.

Er hat sich mehr als vier Jahrzehnte lang ehrenamtlich in den verschiedensten Funktionen im Tischtennissport sowohl auf Bezirks- und Kreisebene als auch im Verein engagiert. Durch sein profundes Wissen und sein umsichtiges Wirken, gepaart mit unerschütterlicher Ruhe war er geradezu prädestiniert, Führungspositionen im Verwaltungsbereich zu bekleiden.

Seine Funktionärstätigkeiten über 25 Jahre hinweg begannen im Jahre 1985 als Jugendwart im Kreis Bayreuth bis 1994. Er diente weiterhin dem Kreis als stellvertretender Kreisvorsitzender von 1991 bis 1994, als Pressewart von 1994 bis 2000 und als Fachwart für den Seniorensport von 2000 bis 2009. Man wurde schon bald auch im Bezirk aufmerksam auf den unermüdlichen Sportler und übertrug ihm im Jahr 1991  die Ämter des stellvertretenden  Bezirksjugendwarts (bis 2000) und 1994 zum stellvertretenden Fachwart Leistungssport (bis 2000). Doch das reichte Wilhelm immer noch nicht: Er übernahm 16 Jahre lang Verantwortung als Bezirksschiedsrichter (1994 bis 2010).

Sein Hauptanliegen war jedoch die Jugendarbeit in seinem Verein TSV Donndorf-Eckersdorf. Mit außerordentlicher Geduld kümmerte er sich viele Jahre um die Kinder und Jugendlichen. Auch hier erzielte er große Erfolge, die in der Erringung der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der von ihm betreuten und trainierten Mädchen 1990 und dem Vizetitel 1992 gipfelten, die Damen führte er 1995 sogar  in die Oberliga.

Seine Verdienste wurden mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt. hier sollen nur die BTTV-Ehrennadel in Gold, die Ehrennadel des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) in Gold und die Schiedsrichter-Verdienstnadel in Gold erwähnt werden. Der Kreis Bayreuth hat ihm seine Reverenz mit der Verleihung des Ehrenkruges erwiesen.

Ein guter Kamerad, ein langjähriger Weggefährte und ein untadeliger Sportsmann hat uns verlassen – wir werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

 

Günter Zech im Auftrag des Bezirksvorstandes