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Massiver Rückgang an Mannschaften und Spielern

Bezirk Oberpfalz Nord spürt Corona-Auswirkungen – Günter Bauer bleibt Bezirksvorsitzender – Werbung um Nachwuchsarbeit – Ehrungen

Neuwahlen standen auf der Tagesordnung des Bezirkstag des Bezirks Oberpfalz Nord. Unser Bild zeigt die neue Führungsmannschaft, sowie die ranghöchsten Geehrten, im Bild (von links) mit Dieter Buchner, Bezirksvorsitzender Günter Bauer, BLSV-Bezirksvorsitzender Hermann Müller, die neue Bezirksjugendleiterin Katja Götz, Wolfgang Rumpel, Dagmar Gawinowski, Dieter Sporr, stellvertretenden BTTV-Geschäftsführer Nils Rack und Wolfgang Scharnagel.

Günter Bauer (TTC Luitpoldhütte) bleibt Vorsitzender des Bezirks Oberpfalz Nord, den er seit der Gründung vor vier Jahren führt. Bei den Neuwahlen am Freitagabend im Saal „d`Wirtschaft“ in Altenstadt wurde der Amberger mit großer Mehrheit in seinem Amt als Bezirksvorsitzender für vier weitere Jahre bestätigt. Weiter wurden gewählt: Bezirkskassenwart und stellvertretender Bezirksvorsitzender Wolfgang Rumpel (DJK Neuhaus), Bezirkssportwart Dieter Buchner (TSV Detag Wernberg) und Bezirksfachwart Vereinsservice Werner Riedl (SV Neusorg). Im Amt bestätigt wurde die neue Bezirksjugendwartin Katja Götz (TV Wackersdorf). Sie löst Hans Fleischmann (TTC Kolping Hirschau) ab, der schon im alten Bezirk 16 Jahre als stellvertretender BJW und weitere 15 Jahre als BJW tätig war.

 Bezirksvorsitzender Günter Bauer freute sich, dass zum ordentlichen Bezirkstag immerhin 65 der insgesamt 80 Vereine erschienen waren. Der letzte Bezirkstag fand vor drei Jahren statt, seitdem hat Corona den Tischtennissport stark  beeinträchtigt. Die Saison 2019/20 wurde im März 2020 abgebrochen. Die Saison 2020/21 fand im Oktober 2021 ein jähes Ende und wurde annulliert. Die Saison 2021/22 wurde im November 2021 zunächst unterbrochen und ab März 2022 in einer Einfachrunde zu Ende gespielt.

 Bauer berichtete von einem massiven Rückgang im Spielerbereich. „Viele unserer Spieler merkten wohl, dass es auch ein Leben ohne Tischtennis gibt“. Der Bezirksvorsitzende befürchtete für die neue Saison 2022/23 einen weiteren Rückgang an Mannschaften und Spielern. Ausdrücklich forderte er die Vereine auf, eine engagierte Nachwuchsarbeit zu betreiben und die Jugend für den Tischtennissport zu begeistern.

Gab es in der Saison 2019/20 noch 2724 gemeldete Spieler*innen im Bezirk Oberpfalz Nord, so waren es im Mai diesen Jahres nur noch 2596. Bauer bedauerte, dass es bis auf schriftlichen oder telefonischen Weg kaum direkte Kontakte zu den Vereinen gab. Er bot den Vereinen erneut an bei den Vereinen persönlich vorbei zu kommen.

70 Übungsleiter seien eine gute Zahl. Trotzdem bedauerte es der BV, dass von den achtzig Vereinen die Hälfte keine geprüften Trainer haben. Weiteres Thema war die mangelnde Anzahl von Schiedsrichtern. Nur ganze neun Schiris gibt es im Bezirk.

Für den Nachwuchsbereich stellte er das Engagement des TSV Waldershof, der künftig unter dem Namen TTC Waldershof antreten wird, heraus. „Das dort praktizierte Projekt mit Nachwuchstraining verdient Anerkennung und Respekt“, sagte Bauer.

Weiter informierte er, dass im Erwachsenenbereich ab der Saison 2023/24 von Sechserteams auf Vierermannschaften umgestellt wird.

Für den Bayerischen Landessportverband (BLSV) Bezirk Oberpfalz dankte Bezirksvorsitzender Hermann Müller den Tischtennisspielern, dass sie Corona getrotzt haben. Gleichzeitig sicherte er eine finanzielle Unterstützung des BLSV bei der Ausrichtung von Bezirksmeisterschaften sowie Aus- und Fortbildungen zu. In Sachen Vereinsmanagement will der BLSV die Vereine fit für die Zukunft machen.

Stellvertretender BTTV-Geschäftsführer Nils Rack bat die Vereine, die Angebotz des BLSV zu nützen. „Von Verbandsseite haben wir weitestgehend versucht, den Sport laufen zu lassen, soweit dies möglich war“.

Im Anschluss stellte sich die neue Bezirksjugendwartin Katja Götz vor. „Ich will neuen Schwung in die Jugendarbeit der Vereine bringen. Ich bitte euch, begeistert die Kinder und Jugendliche für den Tischtennissport“, ermunterte sie die Vereine zur Jugendarbeit. Helfen kann ein „Grundschultag“, wo Vereine in die Schulen gehen und für ihren Sport werben. Die Durchführung von Mini-Meisterschaften sind dann der nächste Schritt. Für den Spitzensport im Bezirk kündigte sie die Gründung einer Talentschmiede an.

 

Im Anschluss wurde eine Vielzahl von Tischtennisspielern für jahrzehntelange Funktionärsarbeit geehrt. Die Verdienstnadel des Bayerischen Tischtennisbundes (BTTV) erhielten Frank Dreyer (Weißenstadt), Dagmar Gawinowski (ASV Burglengenfeld), Andrea Regler (SpVgg Trabitz) und Josef Rosner (TTC Konnersreuth). Die BTTV-Verdienstnadel in Gold mit  kleinem Kranz ging an Alfred Arnold (TV Vohenstrauß), Günter Bauer (TTC Luitpoldhütte Amberg), Dieter Buchner (TSV Detag Wernberg), Rudolf  Lindner (TV Floss), Dieter Sporr (SC Eschenbach) und Karin Wölker (SpVgg Pfreimd). Die Verdienstnadel des BTTV in Gold mit großem Kranz erhielt Rolf Reichert (SV Holenbrunn). Die Ehrennadel des BTTV und des BLSV in Gold ging an Katrin Bauer und Werner Riedl. Die Ehrennadel des BTTV in Gold mit kleinem Kranz erhielt Dagmar Gawinowski. Die Ehrennadel des BLSV in Gold mit kleinem Kranz erhielten Dagmar Gawinowski, Hans-Peter Götz, Wolfgang Rumpel und Dieter Sporr. Die Ehrenadel des BTTV in Gold mit großem Kranz, sowie die Ehrennadel des BLSV in Gold mit goldenem Lorbeer erhielt Dieter Buchner. Die Ehrennadel des BLSV in Gold mit großem  Kranz ging an Wolfgang Scharnagel.

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