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Neuer Tischtennisbezirk Oberpfalz-Süd gegründet

Am 16.06. fand in der Sportgaststätte des ESV Regensburg 1927 der erste konstituierende Bezirkstag des Bezirks Oberpfalz-Süd nach der Strukturreform statt. Der Geschäftsführer des Bayerischen Tischtennisverbandes, Dr. Carsten Matthias der entsprechend den Statuten der Satzung als Sitzungsleiter eingesetzt war, begrüßte die Vereinsvertreter und stellte fest, dass von den insgesamt 92 möglichen Vereinen 85 Vereine anwesend waren. Sein Grußwort galt auch den Ehrenvorsitzenden der ehemaligen Tischtenniskreise Michael Beer, Josef R. Brunner, Ewald Schiepek und Alfons Fauth, dem ehemaligen Vorsitzenden des Bezirks Oberpfalz, Edi Hochmuth und den ehemaligen Kreisvorsitzenden Thomas Gartner und Rudi Prösl. Ein weiterer Willkommensgruß ging an die Ehrengäste Kreisrat Bruno Schleinkofer, stellv. BLSV-Kreisvorsitzenden Thomas Stiegler und den Vorsitzenden des ESV 1927 Regensburg, Erich Broll und an die Vizepräsidentin für Vereinsservice im Präsidium des BTTV, Christine Zenz.

Nach weiteren Grußworten von Ehrengästen informierten Matthias und Zenz nochmals detailliert über die Gründe der Strukturreform und die grundlegenden Neuerungen zur Spielzeit 2018/19. Hier gingen die Vertreter des BTTV auch auf die Herausforderungen im Rahmen der Digitalisierung ein, die es zu bewältigen gilt. Denn ohne digitale Plattformen läuft auch für Vereine und auf Verbandsebene nichts mehr.

Wichtigster Punkt der Veranstaltung waren natürlich die Neuwahlen. Nach Bildung des Wahlausschusses wurden in geheimer Wahl folgende Mitglieder mit jeweils überwältigender Mehrheit in den Bezirksvorstands gewählt:

Rudi Prösl, Bezirksvorsitzender, Tino Arlt, Bezirkssportwart, Richard Zaspel, Bezirkskassenwart, Harald Schwarz, Bezirksfachwart Vereinsservice, Anton Pfeffer, Bezirksjugendwart und als unabhängigem Mitglied zum Vorsitzenden des Sportgerichts des Bezirks, Werner Mirwald.

Nach den Wahlen übernahm der neue Bezirksvorsitzende Prösl die Sitzungsleitung und bedankte sich bei den Anwesenden für das Vertrauen, welches ihm und den „Neuen“ entgegengebracht wird. Das Wahlergebnis ist für ihn auch Ausdruck dafür, dass die Strukturreform in der Region, sprich neuer TT-Bezirk, richtig umgesetzt wurde. Prösl erläuterte in seiner „Antrittsrede“, dass er zur Umsetzung der Struktur seit November letzten Jahres als designierter Bezirksvorsitzender ständig im Einsatz war. Er ist somit ohne Mandat in die Vorausleistung gegangen, die von der Belastung so manches Mal schier unerträglich wurde, da es anfänglich weder vom Verband noch von anderen Verantwortlichen wenig Unterstützung und Vorgaben, wie z. B.: Handlungsanleitungen, gab. Die Vorgaben waren, vier gleich große Regionen zu bilden, die Entfernungen möglichst gering zu halten, bzw. im Vergleich zu vorher nicht zu verschlechtern, vier weitere Vorstandskollegen zu finden, dann noch 20 Fachwarte für die verschiedensten Funktion und 42 Ligenspielleiter , und noch einiges mehr. Eine Herkules-Aufgabe, in der man sich nicht immer Freunde macht. Allerdings ist er in den Kreistagen immer sehr freundschaftlich aufgenommen worden. Es allen möglichst recht zu machen ohne einige wenige zu benachteiligen, war und ist einfach nicht möglich. Ein großes Anliegen ist es Prösl, dass die TT-Jugend einen reibungslosen Übergang zum Erwachsenensport findet und nicht nur gelegentlich in 6er Mannschaften im hinteren Paarkreuz eingesetzt wird um womöglich frustriert mit einer Niederlage nach 23.00 Uhr nach Hause zu gehen. Prösl`s Vision war hier die durchgängige Einführung des sogenannten „Braunschweiger Modells“. Das ist ein 3er Mannschaftssystem, in dem man zu viert, aber auch zu dritt spielen kann und bei dem die nicht so leistungsstarken Jugendlichen weiter im Erwachsenensport in den unteren Ligen gut mitspielen können. Voraussetzung war hier aber, dass in jeder Region eine Liga mit diesem System etabliert wurde. Und dies, so Prösl, sei ihm gelungen. Ein Vorteil dieses Systems liegt auch darin, dass die Mannschaftsspiele nicht viel länger als rund 2 Stunden dauern. Des Weiteren ist es nun auch gelungen, den Bezirk Oberpfalz-Süd in vier möglichst homogene Regionen einzuteilen und gemeinsam mit den designierten Fachwarten einen sinnvoll organisierten Ligenspielbetrieb zusammenzustellen.

In seiner ersten offiziellen Amtshandlung schlug Prösl dann vor, den ehemaligen Vorsitzenden des Bezirksverbandes Oberpfalz, Edi Hochmuth, zum Ehrenvorsitzenden des neuen Bezirks Oberpfalz-Süd zu ernennen. Diesem Vorhaben stimmte der Bezirkstag unter großen Applaus zu. Edi Hochmuth bedankte sich für diese Auszeichnung und sagte dem Bezirk weiterhin seine Unterstützung zu. 

Anschließend wurden die Haushalte für 2018 und 2019 verabschiedet, dann erläuterte Bezirkssportwart Arlt an Hand eine Power-Point-Präsentation die Ligenzusammenstellung zu der noch einige Fragen aus der Reihe der Teilnehmer beantwortet werden mussten. Nach der Behandlung und Abstimmung zu Anträgen wurden unter dem letzten Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ noch viele Fragen an den Bezirksvorsitzenden gestellt, die teils von ihm, teils von BTTV-Geschäftsführer Matthias beantwortet wurden. Am Ende des Bezirkstags wünschte Prösl allen ein gutes Gelingen und eine erfolgreiche sportliche Zukunft im neu gegründeten TT-Bezirk.

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