Ebern – Im Hurra-Stil sind die Herren des TV Ebern in die neue Saison 2026/27 der Verbandsliga gestürmt. Mit zwei starken Neuzugängen wurde beim TTC Creussen mit 10:0 aufgetrumpft. Der Kantersieg kommt vor allem deshalb überraschend, weil der Gastgeber bereits einmal im Einsatz war und dabei beim TV Erlangen II deutlich gewann, und Erlangen II wiederum gegen den nicht zu unterschätzenden TSV Untersiemau siegreich war.
TTC Creussen – TV Ebern 0:10
Nach dem Abstieg aus der Verbandsoberliga hat sich Ebern im vorderen Paarkreuz mit Matej Stach vom thüringischen Regionalligisten USV Jena und mit Martin Stusek vom Oberligisten TTC Aschersleben (Sachsen-Anhalt) ganz schön verstärkt. So verzeichnet Stach mit seinem Q-TTR-Leistungswert von 2130 die höchste Zahl aller 45 gemeldeten Stammspieler und Stusek liegt mit seinem Wert von 2078 nur knapp hinter dem Zweitplatzierten Trivon Lengerov, Spitzenspieler des TTC Tiefenlauter (2081), an Position drei.
Und dieses Mitwirken machte sich im Kreis Bayreuth beim Liganeuling, der als souveräner Landesliga-Meister aufgestiegen ist, deutlich bemerkbar. So blieben beide gemeinsam als Doppel, Stach in seinen beiden Einzeln und Stusek in einem Einzel ohne jeglichen Satzverlust. Probleme hatte lediglich Stusek gegen den heimischen Spitzenspieler Drotleff, gegen den er sich nach drei Sätzen mit 1:2 im Rückstand befand. Doch mit einem 11:5 und 11:8 riss der das Ruder herum und gönnte so den Hausherren noch nicht einmal den Ehrenpunkt. Wie in der vergangenen Saison so waren erneut Martin Bouska und Lukas Sojka mit von der Partie. Beide konnten gemeinsam als Doppel zwar die Niederlage im Entscheidungssatz nach 8:10-Rückstand mit einem 14:12 noch verhindern, doch in den vier absolvierten Einzeln gaben sie insgesamt nur drei unbedeutende Sätze ab. Am Ende verdeutlichte auch das Satzverhältnis von 30:7 die deutliche Überlegenheit des TV Ebern.
Das Fazit von Coach Bernhard Süppel: „Der Saisonauftakt in die neue Saison ist uns nach dem Abstieg voll gelungen. Mit dem Kantersieg in Creussen hatten wir im Vorfeld nicht gerechnet. Allerdings lief es nach der 3:0-Führung wie am Schnürchen. Das Spiel dauerte aber dennoch zweieinhalb Stunden, was belegt, dass sich die Heimmannschaft nicht abschießen lassen wollte. Mit meiner neu formierten Mannschaft bin ich insgesamt - unabhängig vom Spielergebnis - sehr zufrieden. Mit Matej Stach und Martin Stusek haben wir sehr viel Spielqualität hinzugewonnen. Martin Bouska und Lukas Sojka dürften im zweiten Paarkreuz auch schwer zu bezwingen sein, nachdem sie im Vorjahr noch eine Liga höher im Spitzenpaarkreuz standen. So kann es gerne weitergehen.“
Ergebnisse: Buckreus/Betsch – Stach/Stusek 0:3, Drotleff/Allwicher – Buska/Sojka 2:3, Drotleff – Stusek 2:3, Allwicher – Stach 0:3, Buckreus – Sojka 1:3, Betsch – Bouska 1:3, Drotleff – Stach 0:3, Allwicher – Stusek 0:3, Buckreus – Bouska 0:3, Betsch – Sojka 1:3. hf / Hans Franz









