In der Tischtennis-Landesliga der Herren hat zum Auftakt in die Rückrunde der „Herbstmeister“ TSV Untersiemau seine Spitzenposition eingebüßt. Er musste seine erste Niederlage hinnehmen (3:7 beim SV Mistelgau) und fiel auf den dritten Rang zurück. Neuer Tabellenführer mit einem Punkt Vorsprung ist der FC Adler Weidhausen (19:3), der wegen Nichtantritt des noch sieglosen Schlusslichtes ASV Marktleuthen zu zwei kampflosen Zählern kam. Es folgen punktgleich der TTC Creussen und Untersiemau (je 18:4). Zwei wichtige Punkte fuhr der TTC Rödental mit dem 9:1-Kantersieg gegen den TTC Hof ein. Nun beträgt der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz nur noch einen Zähler. An diesem Samstag, 20. Januar, 18.30 Uhr, kommt es in Weidhausen zum Gipfeltreffer der „Adler“ gegen den TTC Creussen.
SV Mistelgau – TSV Untersiemau 7:3
Konnte Untersiemau das Vorrundenspiel mit 9:1 noch klar für sich entscheiden, so setzte es nun im Kreis Bayreuth eine bittere Niederlage. Der TSV hatte einen miserablen Start. So gingen zunächst beide Doppel den Bach hinunter. Ärgerlich war hierbei, dass sich das Duo Markert/Heinrichs für ihre Aufholjagd nicht belohnen konnte (9:11, 3:11, 11:4, 11:9, 6:11). Im ersten Tageseinzel geriet Fabian Markert gegen den heimischen Spitzenspieler Szilagyi nach dem 1:1-Satzgleichstand mehr und mehr auf die Verliererstraße. Konnte Michal Bozek im November die Paarung gegen Martin Wendl noch klar für sich entscheiden, so blieb er diesmal auf der Strecke. Nicht das Glück auf seiner Seite hatte Gabriel Funk, der gegen Ulrich Voitl im Entscheidungssatz knapp mit 9:11 Federn lassen musste. Damit stand es schon 5:0 für die Hausherren. Hoffnung keimte bei Untersiemau zumindest auf ein Unentschieden auf, da Julian Heinrichs nichts anbrennen ließ, Bozek sich nun von seiner besten Seite zeigte und Markert gegen Wendl die erste Geige spielte. Doch nach diesem 5:3 folgte die dritte Niederlage im fünften Durchgang an diesem Tag, diesmal für Heinrichs. Letztlich blieb Funk auch in seinem zweiten Einzel sieglos.
Der gefasste Mannschaftsführer Fabian Markert nach der ersten Saisonniederlage: „Heute lief bei uns gar nichts zusammen. Als wir bereits in die Halle kamen und die widrigen Bedingungen vorfanden, war uns klar, dass es gehörig in die Hose gehen kann. Und so kam es auch.“ Sein Mannschaftskamerad Gabriel Funk: „Lieber heute die Punkte liegen gelassen als gegen einen direkten Konkurrenten.“ Und dieser Gegner ist bereits beim nächsten Heimspiel am 3. Februar der aktuelle Throninhaber Weidhausen.
Ergebnisse: Szilagyi/Krug – Markert/Heinrichs 3:2, Wendl/Voit – Bozek/Funk 3:1, Szilagyi – Markert 3:1, Wendl – Bozek 3:0, Voit – Funk 3:2, Krug - Heinrichs 0:3, Szilagyi – Bozek 1:3, Wendl – Markert 0:3, Voit – Heinrichs 3:2, Krug – Funk 3:1.
TTC Rödental – TTC 1990 Hof 9:1
Ein wichtiger Heimsieg im Kampf gegen den Abstieg. Musste Rödental in der Saalestadt noch mit 4:6 den Kürzeren ziehen, so wurde am Wochenende im eigenen Haus aufgetrumpft. Auch wenn die Gäste mit zwei Ergänzungsspielern antraten, soll dies die Leistung der Hausherren nicht schmälern. Sie waren sich nämlich als Inhaber des Abstiegs-Relegationsplatzes ihrer prekären Situation bewusst und gingen von Anfang an konzentriert zu Werke. Daraus resultierte, dass in den beiden Doppeln und in den ersten Tageseinzeln von Benjamin Jahn und Hannes Drotleff die Oberhand behalten wurde. Somit stand eine beruhigende 4:0-Führung zu Buche. Doch es sollte noch besser für die Hausherren kommen, denn auch Jan Schwadtke und Silvan Weidemüller beschritten die Gewinnerstraße und schnürten mit der damit einhergehenden 6:0-Führung die vorzeitigen Doppelpack fest. Während Jahn auch in seinem zweiten Einzel ohne Satzverlust blieb, ging Drotleff zum zweiten Mal im Entscheidungssatz als knapper Gewinner durchs Ziel. Nach diesem 8:0-Vorsprung gönnte Schwadtke den Hofern den Ehrenpunkt, aber dies auch erst im Entscheidungssatz mit 9:11. Nicht so viel Einsehen hatte Weidemüller mit seinem Kontrahenten. Mit seinem zweiten Einzelerfolg an diesem Abend schraubte er seine persönliche Bilanz auf 14:8 hoch.
Ergebnisse: Jahn/Drotleff – Rußner/Schneider 3:2, Schwadtke/Weidemüller – Rußner/Dietrich 3:0, Jahn – Rußner 3:0, Drotleff – Schindler 3:2, Schwadtke – Schneider 3:0, Weidemüller – Dietrich 3:1, Jahn – Schindler 3:0, Drotleff - Rußner 3:2, Schwadtke – Dietrich 2:3, Weidmüller – Schneider 3:1. hf









