In der Bezirksoberliga der Herren muss die zweite Mannschaft des TTC Rödental (16:24 Punkte) trotz des 6:4-Heimsieges gegen den TSV Schesslitz sehr wahrscheinlich in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Rechnerisch wäre dies zwar noch möglich, doch müssten da zum einen die noch zwei auszutragenden Spiele beim Tabellendritten TTC Tiefenlauter II (28:14) und beim Spitzenreiter TSV Unterlauter (30:12) deutlich gewonnen werden und zum anderen der TSV Scherneck (20:22) haushoch beim FC Adler Weidhausen II verlieren. Um zumindest den Relegationsplatz zu erreichen, müsste der TSV Untersiemau II (19:23) gegen das Schlusslicht Schesslitz verlieren. Eigentlich aus sportlicher Sicht nicht möglich. Noch nicht sicher ist, ob der TTC Burgkunstadt II (29:13) den zweiten Tabellenplatz verteidigen kann. Er muss nämlich gegen den FC Adler Weidhausen II (26:14) ran. Seine Hoffnungen braucht auch der TTC Tiefenlauter II (28:14) noch nicht zu begraben. Jedenfalls ist Spannung an der Tabellenspitze und im Tabellenkeller zum Saisonfinale angesagt.
TTC Rödental II – TSV Schesslitz 6:4
Der Heimsieg gegen das Schlusslicht fiel vor allem deshalb knapp aus, weil Rödental von den fünf notwendig gewordenen Entscheidungssätzen gleich viermal den Kürzeren zog. Zwei dieser Paarungen gingen schon in der Anfangsphase mit einem der beiden Doppel und des Einzels von Oliver Grambs verloren. Doch nach dem damit einhergehenden 1:2-Rückstand nahmen die Hausherren so richtig Fahrt auf. Mit Siegen von Marius Lippmann, Niklas Weisser, Christian Kreuz und nun auch von Grambs wurde nicht nur der Hebel umgelegt, sondern eine vielversprechende 5:2-Führung hingelegt. Da nun aber Lippmann und Weisser im fünften Durchgang scheiterten stand es nur noch 5:4. Im letzten Tageseinzel legte aber Kreuz noch einmal alles in die Waagschale und sorgte mit einem 4-Satz-Erfolg für den sechsten Siegpunkt. hf









