Coburg – Je ein Sieg und Unentschieden sowie zwei kampflose Zähler sind die Wochenendbilanz von drei Coburger Mannschaften in der Landesliga. Beim Kampf um den zweiten Tabellenplatz trennten sich der TTC Tiefenlauter (21:11 Punkte) und der TSV Windheim (21:13) mit einem 5:5-Unentschieden. Beim entstandenen Dreikampf um diesen Aufstiegs-Relegationsplatz machte der Liganeuling TSV Unterlauter dem TTC Burgkunstadt (20:12) mit seinem 6:4-Heimsieg einen Strich durch die Rechnung. Sehr wahrscheinlich wird der TTC Tiefenlauter am Ende die Nase vorne haben, denn er hat mit dem Schlusslicht TTC Hof und dem Hinterbänkler FC Bayreuth II zwei lösbare Restaufgaben vor sich, sodass sein aktueller Ein-Punkte-Vorsprung Bestand haben wird. Zu zwei Zählern ohne zu spielen kam der TTC Rödental (17:15), da der FC Bayreuth II (13:19) die Begegnung absagte. Jubel in Unterlauter, denn der TSV (18:16) hat nach seinem Aufstieg sich für eine weitere Saison die Landesligazugehörigkeit gesichert. Mit dem Sieg gegen Burgkunstadt hat er sicherlich auch den TTC Tiefenlauter Schrittmacherdienste geleistet.
TSV Windheim – TTC Tiefenlauter 5:5
Beide Mannschaften lieferten sich den erwartet spannenden Kampf um die Vizemeisterschaft, wobei die Gäste die bessere Möglichkeit hatten als Sieger hervorzugehen. Sie lagen nämlich in der Endphase mit 5:3 vorne und als es 5:4 stand, hatte Martin Deffner immer noch den Siegpunkt auf dem Schläger. Er führte nämlich im letzten Tageseinzel gegen Matthias Trebes mit 2:1 (4:11, 11:7, 11:8). Doch im vierten Durchgang verlor er mit 12:14 wertvollen Boden und im Entscheidungssatz war bei ihm die Luft raus (4:11). TTC-Spitzenspieler Trifon Lengerov sorgte mit dem Gewinn des Doppels (zusammen mit Kai Müller) und des ersten Tageseinzels dafür, dass die Hausherren zu Beginn nur mit 3:2 vorne lagen. Danach hatte Tiefenlauter eine ganz starke Phase. Mit drei Siegen am Stück von Jürgen Forkel, erneut Lengerov und nun auch Kai Müller zogen die Gäste auf 5:3 davon. Während Forkel nach dem 1:1-Satzgleichstand auf die Verliererstraße geriet und Deffner im erwähnten Schlusseinzel scheiterte, stand nach gut zwei Stunden das 5:5 zu Buche.
Ergebnisse: Schirmer/Trebes – Lengerov/Müller 2:3, Girke/Grosch – Forkel/Deffner 3:1, Schirmer – Müller 3:1, Girke – Lengerov 0:3, Grosch – Deffner 3:1, Trebes – Forkel 0:3, Schirmer – Lengerov 1:3, Girke – Müller 0:3, Grosch – Forkel 3:1, Trebes - Deffner 3:2.
FC Bayreuth II - TTC Rödental 0:10 (Nichtantritt)
Überraschend haben die Wagnerstädter die Partie kampflos abgegeben. Überraschend vor allem deshalb, weil es für sie doch als Relegationsplatzinhaber um wichtige Punkte gegen den Abstieg ging. Der Rödentaler Mannschaftsführer Jan Schwadtke zu dieser Absage: „Bayreuth hatte uns mitgeteilt, dass sie keine Mannschaft voll bekommen. Auf der einen Seite schade, weil wir uns auf das Spiel gefreut haben. Auf der anderen Seite natürlich sehr wichtige Punkte für uns im Abstiegskampf.“
TSV Unterlauter – TTC Burgkunstadt 6:4
Die Gäste, die bei der Vergabe um die Vizemeisterschaft noch gut im Rennen lagen, mussten eine empfindliche Niederlage hinnehmen. Dabei begann es noch nicht einmal schlecht für sie, denn sie gewannen beide Eröffnungsdoppel. Allerdings hatte das Duo Keller/Kleiner erst im Entscheidungssatz das Nachsehen. Besser lief es für die beiden Doppelpartner in den Einzeln. Sowohl Max Keller als auch Anton Kleiner blieben ohne Satzverlust und glichen zum 2:2 aus. Als Sebastian Probst nach dem 1:1-Satzgleichstand die Segel streichen musste, folgten gleich drei Siege für die Hausherren in Folge von Lukas Stang sowie erneut von Keller und Kleiner, die beide einen Sahnetag erwischten. In diesem Abschnitt ging es zwischen Kleiner und Manuel Eideloth trotz des 3:0-Satzsieges knapp zu (11:8, 15:13, 11:9). Hierbei lag Kleiner im zweiten Durchgang schon mit 6:10 hinten, ehe er doch mit 15:13 noch die Oberhand behielt. Damit hatten die Einheimischen zumindest schon mal den fünften Punkt erreicht. Da Probst nicht seinen besten Tag erwischte, musste er den vierten Gästepunkt zum 5:4 zulassen. Stang dagegen knüpfte an seine jüngst guten Leistungen an, behielt vor allem im entscheidenden fünften Durchgang kühlen Kopf und markierte den sechsten Siegpunkt. Mannschaftsführer Anton Kleiner: „Wir sind heute superglücklich. Schließlich haben wir mit diesem Erfolg unser Saisonziel, den Klassenerhalt zu schaffen, erreicht. Nach der eher durchwachsenen Rückrunde bin ich sehr stolz auf die Mannschaft, die heute Rückgrat bewiesen hat.“
Ergebnisse: Keller/Kleiner – Pol/Eideloth 2:3, Probst/Stang – Linz/Kern 0:3, Keller – Eideloth 3:0, Kleiner – Pol 3:0, Probst – Kern 1:3, Stang – Linz 3:1, Keller – Pol 3:1, Kleiner – Eideloth 3:0, Probst – Linz 1:3, Stang – Kern 3:2. hf









