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Mannschaftssport Erwachsene  

Zwei Coburger Teams sind vertreten

Landesliga Nordnordost der Herren

Foto: Jürgen Braun

<span style="-webkit-tap-highlight-color:transparent; -webkit-text-size-adjust:100%; font-size:1rem">Coburg – In der Tischtennis Landesliga Nordnordost der Herren sind in der neuen Spielzeit 2025/26 zehn Mannschaften aus fünf Landkreisen vertreten. Gingen in der vergangenen Saison hier noch vier Mannschaften aus dem Kreis Coburg auf Punktejagd, so sind es diesmal mit dem TSV Unterlauter und dem TTC Rödental nur noch zwei Teams. Diese Verringerung stellt aber kein negatives Ereignis dar, sondern das Gegenteilist der Fall. Der Grund ist nämlich, das mit dem Landesligameister TSV Untersiemau und dem Vizemeister TTC Tiefenlauter diese jetzt zwei „fehlenden“ Mannschaften nach ihrem Aufstieg eine Liga höher (Verbandsliga) angesiedelt sind.</span>

Mit dem zuletzt erreichten fünften Tabellenplatz war der TSV Unterlauter als Aufsteiger und somit als Liganeuling sehr zufrieden. Zufrieden ist man im Lautertal aber nicht nur wegen dieses guten Abschneidens, sondern auch über die damit einhergehende ausgezeichnete Zuschauerresonanz. Trotz dieser gut verlaufenen Aufstiegssaison gibt sich Mannschaftsführer Anton Kleiner zunächst bescheiden und nennt als Ziel für die nun beginnende Punkterunde den Klassenerhalt. Als Grund gibt er unter anderem an, dass die Liga diesmal wesentlich ausgeglichener sei, was gerade den Abstiegskampf offener und härter machen wird. Hinsichtlich des TSV-Stammquartetts, das in der vergangenen Serie nur einmal auf einen Ersatzspieler zurückgreifen musste, gibt es eine Veränderung. Hierzu Anton Kleiner: „Nachdem Lukas Stang sich eine Auszeit nimmt, rückt als Stammkraft unser Jugendtalent Elina Meyer nach.“ Ansonsten bleibt die Mannschaft gleich. So wird Max Keller weiterhin der Spitzenspieler sein, Anton Kleiner bleibt an Position zwei und Sebastian Probst an drei. Letztlich ist der Mannschaftsführer guten Glaubens: „Wir werden zwar sehr zu kämpfen haben, aber den Kampf nehmen wir auf. Wir sind sehr motiviert. Wichtig wird sein, dass wir gut in die Saison starten, um dann den Schwung mitnehmen zu können. Auch hoffen wir auf eine Leistungssteigerung durch die gesammeltenErfahrungen in der letzten Saison. Die Mannschaft hat jedenfalls Bock und wird dementsprechend voll angreifen.“

Beim zweiten Coburger Vertreter, dem TTC Rödental, der sich in der vergangenen Saison als Tabellen-Siebter rechtzeitig den Ligaverbleib sicherte, steht wie bei Unterlauter der Klassenerhalt an erster Stelle. Auch hinsichtlich der Konkurrenz schlägt man bei Rödental in die gleiche Kerbe wie beim TSV. Mannschaftsführer Jan Schwadtke: „Die Punkterunde wird eine große Herausforderung. Die Liga wirkt ausgeglichener denn je, denn es sind starke Aufsteiger dazugekommen, die den etablierten Teams einiges abverlangen werden.“ Schwadtke verweist darauf, dass trotz des Ligaverbleibs in der vergangenen Saison das Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft wurde. „Wenn es uns gelingt, wieder an unsere besten Leistungen anzuknüpfen, ist der Klassenerhalt absolut realistisch.“ Von der Aufstellung her geht der TTC Rödental mit Tobias Liebergesell und Benjamin Jahn im ersten Paarkreuz wieder ins Rennen. Während Hannes Drotleff erneut die Position drei einnimmt, macht der bisher auf Rang vier gestandene Jan Schwadtke seinen Platz frei für den bisherigen Spitzenspieler der zweiten Mannschaft, Marius Lippmann. Gemessen an den Q-TTR-Leistungswerten könnten diesen Platz auch Silvan Weidemüller und Schwadtke einnehmen. Beide bilden künftig das vordere Paarkreuz in der Bezirksoberliga-Mannschaft und sind sicherlich während der Serie als Ergänzungsspieler im Landesligateam gefragt.

Für den TSV Unterlauter fällt an diesem Samstag, 20. September, der Startschuss beim Aufsteiger SV Rothenkirchen. Der TTC Rödental nimmt den Spielbetrieb am Freitag, 26. September, auf und hat dabei gleich eine der schwersten Hürden vor sich. Es gastiert nämlich der Absteiger aus der Verbandsliga, der TTC Creussen, der zu den Meisterschaftsfavoriten zählt und den sofortigen Wiederaufstieg anstrebt. hf

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