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Mannschaftssport Erwachsene  

TSV Unterlauter verliert knapp beim Aufsteiger in Rothenkirchen

Landesliga Nordnordost der Herren

Obwohl Anton Kleiner vom TSV Unterlauter in seinen beiden Einzeln und im Doppel mit Sebastian Probst unbezwungen blieb, mussteseine Mannschaft mit 4:6 beim SV Rothenkirchen den Kürzeren ziehen. Foto: Hans Franz

Mit einer knappen Auswärtsniederlage sind die Tischtennis-Herren des TSV Unterlauter in die Landesligasaison gestartet. Allerdings waren beim 4:6 beim Aufsteiger SV Rothenkirchen nur zwei Stammspieler mit von der Partie. Schmerzlich vermisst wurde das Fehlen des Spitzenspielers und Punktegaranten Max Keller. Die nächsten zwei Begegnungen stehen für die Lautertaler am 5. Oktober beim TSV Windheim I und II auf dem Programm. An diesem Freitag, 26. September, greift der TTC Rödental ins Geschehen ein, und zwar ab 20.15 Uhr in heimischer Halle gegen
den Verbandsliga-Absteiger TTC Creussen.

SV Rothenkirchen – TSV Unterlauter 6:4

Nichts zu erben gab es zum Auftakt für die beiden TSV-Ersatzspieler Gerhard Meyer und Arpan Wagle gegen das heimische Spitzendoppel (1:11, 7:11, 5:11). Wesentlich besser lief es für die beiden einzig mitwirkenden Stammspieler Anton Kleiner und Sebastian Probst. Sie mussten nur den dritten Satz knapp abgegeben, ansonsten war ihnen nicht beizukommen (11:6, 11:4, 9:11, 11:8).

Nach diesem 1:1-Auftakt blieb Probst im ersten Tageseinzel gegen die heimische Nummer eins, Sandy Plohmann, ohne Satzgewinn. Schwer in die Partie fand Anton Kleiner gegen Jens Hammerschmidt. Nach dem 0:2-Satzrückstand deutete vieles schon auf die 3:1- Führung der Hausherren hin. Doch der TSV-Mannschaftführer stellte seine Spielweise um, bekam seinen Gegner immer besser in den Griff und ging noch als Sieger durchs Ziel (3:11, 7:11, 11:7, 11:4, 11:6).

Nach diesem zwischenzeitlichen 2:2 standen die beiden Ersatzspieler der Gäste auf verlorenem Posten, sodass der 2:4- Rückstand registriert werden musste. Mit Beginn des zweiten Einzelabschnitts knüpfte Kleiner eine seine vorhergehende starke Aufholjagd nahtlos an und brachte sich mit einem 11:8 und 11:9 gegen Plohmann in Front. Den folgenden knappen Satzverlust (10:12) hackte er recht schnell ab, behauptete sich im vierten Durchgang ebenfalls in der Verlängerung (13:11) und verkürzte so auf 3:4.

Ein Match auf Augenhöhe lieferte sich Probst mit Hammerschmidt in den ersten drei Sätzen (14:12, 8:11, 10:12). Doch im vierten Durchgang geriet er mehr und mehr ins Hintertreffen und unterlag mit 6:11. Es wurde nochmals spannend, da bei den Einheimischen die Niederlage von David Scherbel gegen Gerhard Meyer vom Bezirksligateam nicht auf der Rechnung stand. Doch nach diesem hochdünnen 4:5-Rückstand zeigte Marius Eber vom SVR Nervenstärke. Mit zwei 13:11-Satzerfolgen und einem 11:7 hielt er den wacker kämpfenden Wagle von der dritten Unterlauterer Mannschaft nieder und markierte den sechsten heimischen Zähler.

Mannschaftsführer Anton Kleiner: „Eine extrem bittere Niederlage. In voller Besetzung wäre das Spiel wahrscheinlich an uns gegangen. Deshalb wollen wir nicht so sehr auf das Ergebnisse schauen, sondern den Blick auf die Leistung, die doch sehr ordentlich war, richten. Das gibt uns ein gutes Gefühl für die nächsten Paarungen, bei denen wir hoffentlich wieder in der
Stammbesetzung antreten können.“

Ergebnisse: Plohmann/Eber – Meyer/Wagle 3:0, Hammerschmidt/Scherbel –
Kleiner/Probst 1:3, Plohmann – Probst 3:0, Hammerschmidt – Kleiner 2:3, Scherbel –
Wagle 3:1, Eber – Meyer 3:0, Plohmann – Kleiner 1:3, Hammerschmidt – Probst 3:1,
Scherbel – Meyer 0:3, Eber – Wagle 3:0. hf / Hans Franz

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