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Mannschaftssport Erwachsene  

Bilderbuch-Spieltag für die drei Coburger Teams

Verbandsliga Nordost der Herren

Markus Gundel vom TSV Untersiemau blieb bei den zwei Siegen in Erlangen in seinen beiden Doppeln (mit Michal Bozek) und vier Einzeln unbezwungen. Foto: Hans Franz

Einen Sahne-Spieltag hatten die drei Landesliga-Mannschaften aus dem Kreis Coburg, von denen derzeit die Spitzenplätze belegt werden. Während der Spitzenreiter FC Adler Weidhausen nach dem vierten Sieg nunmehr das einzige noch verlustpunktfreie Team ist (8:0 Punkte), rückte der TSV Untersiemau nach zwei Auswärtserfolgen auf den zweiten Tabellenplatz vor. Der dritte im Bunde, der TTC Tiefenlauter wartete mit einem Kantersieg auf und belegt wegen eines weniger ausgetragenen Spiels als Untersiemau den dritten Rang (6:4). An diesem Samstag, 15. November, wollen jeweils mit einem Heimsieg der TTC Tiefenlauter (um 15 Uhr gegen TS Kronach) und Weidhausen (um 17 Uhr gegen TV Erlangen II) ihre ausgezeichnete Tabellenposition untermauern.   

FC Adler Weidhausen – TTC Waldershof 7:3

Das Team aus der Oberpfalz hatte als Liganeuling bislang immerhin ein ausgeglichenes Punktekonto (4:4). Doch in Weidhaussen traf es auf eine voll motivierte Mannschaft, die vom ersten Ballwechsel an versuchte das Heft des Handels in die Hand zu nehmen. Wie bravourös dies gelang, bewiesen die beiden Doppelbegegnungen sowie die ersten drei Einzelpaarungen. Das Duo David Fischer/Yannick Rauscher hatte bei seinem 3:1-Gewinn nur im dritten Satz einen leichten Durchhänger (11:1, 11:6, 8:11, 11:3). Auch die zweite Formation Joel Fischer/Tom Hoger behielt mit 3:1 die Oberhand, musste aber nach dem 1:1-Satzgleichstand alles in die Waagschale werfen, um im dritten Durchgang die Oberhand zu behalten (11:6, 8:11, 12:10, 11:6). Nach vier Sätzen hatte auch Spitzenspieler David Fischer das erste Tageseinzel in trockene Tücher gebracht. Mehr Mühe hatte sein Bruder Joel gegen den Gäste-Spitzenmann Vavrinek. Er führte zwar nach einem 11:9 und 11:7 mit 2:0, musste dann aber den 2:2-Gleichstand hinnehmen (9:11, 9:11), ehe er im Entscheidungssatz wieder die erste Geige spielte (11:6). Der in dieser Saison in die „Erste“ aufgerückte Tom Hoger ließ nichts anbrennen und stellte die mehr als vorentscheidende 5:0-Führung her. Als zum Abschluss der ersten Einzelrunde Yannick Rauscher den ersten Gästezähler zulassen musste, war es David Fischer, der mit seinem zweiten Einzelsieg prompt den 5-Punkte-Vorsprung wieder herstellte und mit dem damit einhergehenden 6:1 den Heimerfolg vorzeitig perfekt machte. Die zwei folgenden Niederlagen von J. Fischer und Hoger konnten leicht verschmerzt werden. Nach diesem zwischenzeitlichen 6:3 markierte Rauscher den siebten Zähler für den noch verlustpunktfreien Throninhaber.

Ergebnisse: D. Fischer/Rauscher – Mende/Janku 3:1, J. Fischer/Hoger – Vavrinek/Andritzky 3:1, D. Fischer – Andritzky 3:1, J. Fischer – Vavrinek 3:2, Hoger – Janku 3:0, Rauscher – Mende 1:3, D. Fischer – Vavrinek 3:0, J. Fischer - Andritzky 0:3, Hoger – Mende 2:3, Rauscher – Janku 3:1.   

TV 1848 Erlangen II - TSV Untersiemau 2:8

Die Hausherren traten mit der Empfehlung an, am vorangegangenen Spieltag ihren ersten Sieg eingefahren zu haben. Doch dies kümmerte den Gästen herzlich wenig. Nachdem die beiden TSV-Doppel ungefährdete Siege gelandet hatten, blieben im ersten Einzelabschnitt Michael Bozek, Frank Zeller und Markus Gundel ohne Satzverlust. Fabian Markert musste zwar den ersten Satz abgeben (7:11), doch dann meldete er sich zurück und legte den heimischen Spitzenspieler Markus Nagel mit einem 11:9, 11:5 und 11:8 aufs Kreuz. Nach dieser 6:0-Führung hatte Untersiemau den Auswärtserfolg bereits unter Dach und Fach gebracht. Im zweiten Einzelabschnitt kam Erlangen, das mit zwei Ersatzspielern angetreten war, zu zwei Siegen, die aber nur eine Ergebniskosmetik bedeuteten.

Ergebnisse: Nagel/Bönold – Bozek/Gundel 0:3, Freitag/Freitag – Markert/Zeller 0:3, Nagel - Markert 1:3, Bönold - Bozek 0:3, H. Freitag - Zeller 0:3, B. Freitag – Gundel 0:3, Nagel - Bozek 3:1, Bönold - Markert 3:0, H. Freitag – Gundel 0:3, B. Freitag – Zeller 0:3.

SpVgg Erlangen - TSV Untersiemau 3:7

Zwei Stunden nach dem Sieg beim TV 1848 hatte der TSV bei einem weiteren Vertreter aus der Universitätsstadt anzutreten. Da das Heimteam erst zwei Partien bestritt, diese aber gewonnen hatte, musste nun die erste Niederlage hingenommen werden. Allerdings sah es zu Beginn nicht nach dem deutlichen TSV-Erfolg aus, denn es stand 2:2. Von den Gästen wurden zwar die zwei Eingangsdoppel gewonnen, doch gingen die beiden Einzel im vorderen Paarkreuz durch Markert und Bozek verloren. Den vorangegangenen 2-Punkte-Abstand stellten aber Frank Zeller mit einem Sieg ohne Satzverlust und Gundel mit einem 5-Satz-Erfolg - nach 1:2-Rückstand - wieder her. Da nun Bozek sein zweites Einzel gewann, stand die aussichtsreiche 5:2-Führung zu Buche. Nicht unbedingt das Glück auf seiner Seite hatte Markert gegen Jonas Scheer in einem umkämpften Match (10:12, 9:11, 13:11, 13:15). Damit hatte Erlangen zwar auf 3:5 verkürzt, doch Gundel und Zeller ließen auch in ihrem zweiten Einzel nichts anbrennen. Mannschaftsführer Fabian Markert zog folgendes Fazit: „Die zwei Siege waren verdient und wichtig. Allerdings täuscht der momentane zweite Tabellenplatz etwas, da wir mehr Spiele als andere ausgetragen haben. Aber diese Platzierung ist für uns als Liganeuling erstmal ein gutes Polster auf die Abstiegsplätze.“

Ergebnisse: Scheer/Dang – Bozek/Gundel 1:3, Burkard/Starke – Markert/Zeller 0:3, Burkard - Markert 3:0, Scheer - Bozek 3:2, Starke – Zeller 0:3, Dang – Gundel 2:3, Burkard – Bozek 1:3, Scheer - Markert 3:1, Starke – Gundel 0:3, Dank – Zeller 1:3.

TTC Tiefenlauter – 1. FC Bayreuth 9:1

Die in Bestbesetzung angetretene Heimmannschaft machte gegen das Schlusslicht (1:5 Punkte) mehr oder weniger kurzen Prozess. Zwar gewannen die Wagnerstädter zum Auftakt eines der zwei Doppel, doch in allen folgenden acht Einzeln ließ der TTC nichts anbrennen. Die einzig umkämpfte Paarung hatte Kai Müller gegen Johannes Bauer zu bestreiten. Die Nummer vier der Einheimischen lag zwar mit 0:2 hinten, riss dann aber mit einem 11:4 und zwei knappen 12:10-Satzresultaten das Ruder herum. Paul Hofmann blieb im Doppel und den Einzeln ohne jeglichen Satzverlust.

Ergebnisse: Lengerov/Hofmann - Bauer/Brandl 3:0, Forkel/Müller – Ott/Zirkel 1:3, Lengerov – Zirkel 3:0, Hofmann – Ott 3:0, Forkel – Brandl 3:0, Müller – Bauer 3:2, Öemgerpv – Ott 3:1, Hofmann – Zirkel 3:0, Forkel – Bauer 3:0, Müller – Brandl 3:1.  hf / Hans Franz

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