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Mannschaftssport Erwachsene  

Rückblick auf die Vorrunde - Rückrundenbeginn am 10. Januar

Landesliga Nordnordost

Elina Meyer (Bild) vom TSV Unterlauter hat bewiesen, dass sie in der Landesliga durchaus mit der Herrenkonkurrenz mithalten kann. In ihren acht absolvierten acht Einzeln erreichte sie die ausgeglichene Bilanz von 8:8-Spielen. Foto: Hans Franz

Coburg – Waren in der vergangenen Saison noch vier Mannschaften in der Landesliga aus dem Kreis Coburg vertreten, so sind es in der aktuellen Punkterunde 2025/26 mit dem TSV Unterlauter und TTC Rödental nur noch zwei. Diese Reduzierung muss aber nicht als negativ betrachtet werden, denn die Liga haben der TSV Untersiemau als Meister und der TTC Tiefenlauter als Rangzweiter in Richtung nächst höherer Verbandsliga verlassen.

Die beste Platzierung der beiden Coburger Vertreter hat momentan der TSV Unterlauter mit dem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 9:9 als Tabellenfünfter inne. Vier Zähler weniger (5:13) weist der TTC Rödental auf und belegt damit den Abstiegs-Relegationsplatz. Der Vorsprung zum FC Bayreuth II (4:14), der einen der beiden Abstiegsplätze belegt, beträgt nur einen Zähler.

Die Rödentaler müssen in der Mitte Januar beginnenden Rückrunde ganz schön auf der Hut sein, um nicht im Gefahrenbereich sitzen zu bleiben. Eine Möglichkeit besser dazustehen, wurde unter anderem deshalb verpasst, weil dreimal knapp mit 4:6 der Kürzere gezogen werden musste und einmal ein 5:5 zu Buche stand.

Hinzukam, dass nicht immer mit dem Stammquartett angetreten werden konnte. So haben nur Hannes Drotleff und Marius Lippmann alle neun Vorrundenbegegnungen bestritten. Zur Folge hatte dies auch, dass gleich fünf Ersatzspieler in die Bresche springen mussten.

Mannschaftsführer Jan Schwadtke zur aktuellen Situation: „Leider bleibt die personelle Lage angespannt. Während Benjamin Jahn weiterhin pausiert, hat Tobias Liebergesell den Verein verlassen. Es hat sich gezeigt, dass Konstanz ein entscheidender Faktor ist: Vier Spieler, die regelmäßig zur Verfügung stehen sowie eingespielte Doppel sind die Basis, um bestehen zu können.

Genau hier liegt derzeit unsere größte Herausforderung. Inwieweit diese Konstanz erreicht werden kann, hängt nicht nur von der sportlichen Entwicklung ab, sondern auch von gesundheitlichen, beruflichen und privaten Faktoren der Spieler.

Klar ist für uns, die diesmalige Aufgabe wird anspruchsvoller als in den vergangenen Jahren.“

Die Rückrunde beginnt für Rödental am 16. Januar mit dem Heimspiel gegen die TSG 2005 Bamberg (9:9 Punkte). Im Anschluss folgen zwei schwere Auswärtshürden in Burgkunstadt (3. Platz/13:5 Punkte) und Creussen (1./17:1) sowie am 7. Februar die nicht minder leichte Hausaufgabe gegen den TSV Windheim (2./16:2).

Der Blick auf die Einzelbilanzen (nach Vereinsrangliste): 1. Tobias Liebergesell 4:4 Einzelspiele, 3. H. Drotleff 5:13, 4. M. Lippmann 6:12, 5. Silvan Weidemüller 4:8, 6. Jan Schwadtke 4:4, 7. Niklas Braun 2:2, 8. Mirko Duckstein 1:1, 22. Tan Khang Chung 0:2. Doppel: Liebergesell/Lippmann 1:3, Weidemüller/Schwadtke 1:3, Drotleff/Weidemüller 2:0, sechs verschiedene Doppelformationen 4:4.

Hatte der TSV Unterlauter in vergangenen Saison nach seinem Aufstieg zur Halbzeit eine positive Bilanz von 12:6 Punkten, so hinkt er diesmal mit 9:9 Zählern etwas hinterher.

Ein Grund war der schlechte Saisonstart, denn in den ersten fünf Paarungen kam er nur auf 3:7 Punkte. Wesentlich besser lief es im Anschluss als in vier Begegnungen bei 6:2 Zählern keine Niederlage hingenommen werden musste. Nicht gerade dienlich war, dass die absolute Nummer eins, Max Keller, drei Mal aus Krankheitsgründen gezwungen war zuzuschauen. Als sehr positiv darf die Bilanz mit 8:8 von Elina Meyer, die für die Nummer drei (Lukas Stang) mehr als eine Ersatzspielerin war.                               

Mannschaftsführer Anton Kleiner: „Nachdem wir wirklich nicht gut gestartet sind und sehr durchwachsene Leistungen aufgrund von Verletzungen und privaten Dingen gezeigt haben, konnten wir den Bock noch umstoßen. Dass wir mit einer ausgeglichenen Bilanz die Hinrunde beenden konnten, macht uns viel Mut für die Rückrunde und den Abstiegskampf.“

Der Startschuss fällt für den TSV am 10. Januar mit einer durchaus lösbaren Auswärtsaufgabe beim Vorletzten FC Bayreuth II (4:14). Am 31. Januar schließt sich das erste Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Rothenkirchen (11:7) an.

Die Bilanzen: 1. Max Keller 11:1 Einzelspiele, 2. Anton Kleiner 8:10, 4. Sebastian Probst 7:9, 6. Elina Meyer 8:8, 8. Jannis Baudler 1:5, 9. Gerhard Mayer 1:1, 12. Arpan Wagle 0:2; Keller/Kleiner 5:1, Probst/Meyer 1:4, Kleiner/Probst 2:1, Meyer/Baudler 1:2. hf

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