Untersiemau - Die Herren des TSV Untersiemau sind mit einem 7:3-Heimsieg gegen den TV 1848 Erlangen II in die Rückrunde gestartet und haben als Tabellen-Sechster mit nunmehr 10:8 Zählern wieder ein positives Punktekonto. Noch nicht im Einsatz war der Spitzenreiter FC Adler Weidhausen (12:4). Begonnen haben aber seine beiden Verfolger TV Erlangen I und SpVgg Erlangen. Beide standen sich direkt gegenüber und trennten sich nach dem Geschmack der Weidhäuser 5:5-Unentschieden (beide je 11:7). Für den dritten Coburger Vertreter, dem TTC Tiefenlauter (8:8), fällt der Startschuss an diesem Samstag, 17. Januar, um 15 Uhr zu Hause gegen den starken Aufsteiger TTC Waldershof (10:6) aus der Oberpfalz.
TSV Untersiemau – TV 1848 Erlangen II 7:3
Zwar gastierte der Tabellenvorletzte beim TSV, doch dieser trat in dieser Saison erstmals in seiner Stammbesetzung an. Vergleicht man dabei die jeweiligen im Einsatz gewesenen Quartetts, so verzeichneten die Gäste mit einem Q-TTR-Leistungswert von 7.454 sogar einige Punkte mehr als Untersiemau (7.389).
TSV-Mannschaftsführer Fabian Markert zur Bestbesetzung von Erlangen: „Aber anstatt sich darüber zu ärgern, dass wir das erste Opfer einer vollen Aufstellung sein zu müssen, hat es uns eher motiviert. So legten wir auch los wie die Feuerwehr, wobei jeder von und brandheiß war.“ Und in der Tat machten die Hausherren sehr schnell Nägel mit Köpfen.
Mit dem Gewinn der beiden Eingangsdoppel sowie eines unangefochtenen Sieges der Nummer eins, Michal Bozek, und einem 4-Satz-Erfolg des ins vordere Paarkreuz aufgerückten Markus Gundel, stand ein vielversprechender 4:0-Vorsprung zu Buche. Danach lag aber der erste Gästezähler in der Luft, denn Fabian Markert befand sich gegen Fritjof Bönold im Rückstand (8:11, 11:1, 10:12). Doch mit einem 11:6 und 11:8 legte er den Hebel um und erhöhte auf 5:0. Gabriel Funk startete gegen Sven Schaub sehr aussichtsreich (11:8, 11:5), musste aber nach zwei 9:11-Niederlagen den 2:2-Satzausgleich hinnehmen. Im Entscheidungssatz behielt er aber die Nerven und brachte mit einem knappen 11:9 den Heimsieg vorzeitig unter Dach und Fach. Über die volle Distanz musste auch Bozek, doch auch er konnte wie zuvor Markert nach Rückstand das Ruder noch herumreißen (11:6, 6:11, 6;11, 11:9, 11:9 gegen Eric Stopfer).
Nach dieser 7:0-Führung brachten Gundel und Markert ihre jeweilige 2:1-Satzführung nicht ins Ziel und da auch Funk die Segel streichen musste, hatte die Gäste auf 7:3 verkürzt. Doch diese drei Gästeerfolge hatten keinerlei Auswirkungen mehr auf den gesamten Spielausgang. Markert zu den drei Einzelniederlagen: „Nach unserer klaren Führung war zwar die Spannung von jedem bei uns raus, aber wir hätten bei konsequenter Spielweise wie im ersten Durchgang unser Tabellen-Spielverhältnis noch etwas verbessern können.“
Ergebnisse: Bozek/Gundel – Nagel/Schaub 3:1, Markert/Funk – Stopfer/Bönold 3:1, Bozek – Nagel 3:0, Gundel – Stopfer 3:1, Markert – Bönold 3:2, Funk - Schaub 3:2, Bozek – Stopfer 3:2, Gundel – Nagel 2:3, Markert – Schaub 2:3, Funk – Bönold 0:3. hf / Hans Franz









