Bamberg – In der Landesliga trumpfte nach dem jüngsten Kantersieg im Bamberger Stadtderby gegen den TSV Eintracht zum zweiten Mal in Folge die TSG 2005 auf. Diesmal wurde dem Schlusslicht TSV Windheim II die Höchststrafe von 10:0 erteilt. Damit belegen die Domstädter weiterhin den vierten Tabellenplatz (15:9 Punkte) hinter dem nach Pluszählern gleichauf liegenden TTC Burgkunstadt (15:5). An diesem Samstag, 7. Februar, gastiert um 17 Uhr der Rangfünfte TSV Unterlauter (13:9) bei der TSG. Bereits um 13.30 Uhr ist die Mannschaft aus dem Coburger Lautertal bei der diesmal spielfrei gewesenen TSV Eintracht (7:15) zu Gast.
TSG 2005 Bamberg – TSV Windheim II 10:0
Die Partie hätte mit je einem Doppelsieg auf jeder Seite beginnen können. Während die Formation Lelle/Brielmaier ihren Kontrahenten keine Gewinnchance ließ, musste das Duo Lorek/Jörg nicht nur über die volle Distanz von fünf Durchgängen, sondern lag im Entscheidungssatz sogar mit 5:11 hinten. Doch Lorek und Jörg holten Punkt für Punkt auf und gingen noch mit einem knappen 11:9 als Sieger durchs Ziel. Im ersten Tageseinzel musste Dominik Lelle gegen Raab zwar im dritten Durchgang passen, doch die drei weiteren Sätze waren eine klare Angelegenheit. Roland Lorek wartete mit einem spin- und variantenreichen Spiel auf, sodass Neubauer nur die zweite Geige spielte. Mannschaftsführer Christoph Brielmaier ließ Löffler nicht viel Entfaltungsmöglichkeiten und erhöhte auf 5:0. Nun schien aber der erste Gästezähler fällig zu sein, denn Thomas Jörg unterlag nach dem 1:1-Satzgleichstand deutlich mit 4:11. Doch Jörg glich zum 2:2 aus. Da er sich aber im Entscheidungssatz mit 4:8 im Rückstand befand, war der erste Punkt für Windheim doch greifbar. Aber der Spieler der dritten Mannschaft (Bezirksliga) resignierte in keiner Phase, spielte sehr aggressive Bälle und legte doch noch mit einem 11:9 den Hebel zur 6:0-Führung um. Obwohl damit zugleich der Heimerfolg vorzeitig perfekt war, ließen die Hausherren nicht locker. Lelle verlor nur einen Durchgang gegen Neubauer und Lorek blieb nicht zuletzt mit seinen gut getimten Angriffsbällen ohne Satzverlust gegen Raab. Brielmaier hatte eigentlich dank seiner starken Vorhand gegen Trebes alles gut im Griff. Er lag nach zwei Durchgängen vorne und im dritten Satz führte er schon mit 10:6. Doch der Windheimer wehrte vier Matchbälle in Folge ab und erreichte mit einem 13:11 den vierten Satz. Hier wehrte Trebes bei 8:10 erneut zwei Matchbälle ab und gewann noch mit 12:10. Nun sagte sich Brielmaier wohl „jetzt ist aber Schluss mit lustig“ und wies seinen Gegenüber mit 11:5 in die Schranken. Den Schlusspunkt setzte Jörg, der sein Spiel kompromisslos gegen Trebes durchzog.
Ergebnisse: Lelle/Brielmaier – Raab/Löffler 3:0, Lorek/Jörg – Neubauer/Trebes 3:2, Lelle – Raab 3:1, Lorek – Neubauer 3:0, Brielmaier – Löffler 3:0, Jörg – Trebes 3:2, Lelle – Neubauer 3:1, Lorek – Raab 3:0, Brielmaier – Trebes 3:2, Jörg – Löffler 3:0. hf / Hans Franz









