Versbach Fast verdoppelt hat sich die Anzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei der diesjährigen Bezirkseinzelmeisterschaft der Aktiven (47) gegenüber dem letzten Jahr (26) und weist damit die drittbeste Teilnehmerzahl seit 2018 auf. Der Abwärtstrend wurde bei den Wettbewerben am Sonntag, 26. Oktober 2025, in Versbach mehr als deutlich nach oben durchbrochen – die Kehrtwende nach Corona und Einführung der Turnierlizenz ist eindrucksvoll gelungen.
Die Turnierleiter Florian Viering und Uli Müller - die letzten Fachwarte Einzelsport der Altkreise Würzburg und Kitzingen - sorgten beim Wettbewerb des Bezirks 3 Unterfranken Süd für einen reibungslosen Ablauf. Dreiergruppen konnten auf Wunsch der Teilnehmenden vermieden werden. So kam jeder Spieler auf mindestens vier Einzelspiele. Hinzu kamen weitere Partien, falls er in den Doppelkonkurrenzen startete.
In den Einzel-Klassen A, B und D wurde im Gruppensystem mit anschließender K.O.-Runde gespielt, in den Klassen C und E traten die Akteure in je einer Gruppe „Jeder gegen Jeden“ an.
Gut besetzte A-Klasse
Besonders die A-Klasse war mit zehn Spielern gut besetzt, und auch qualitativ (QTTR bis über 2000 Punkte) war hier Spitzensport geboten. Mit Linus Dreykorn gewann der Favorit des Regionalligisten TV Etwashausen vor drei Versbacher Verbandsligaspielern (Julian Heinrichs, Célestin Popp und Florian Vollstädt), die auch Oberliga-Einsätze aufweisen konnten.
In der B-Klasse (13 Teilnehmer) setzte sich André Scheer (SB Versbach) vor Philipp Zimmermann (SV Kürnach) durch. Die C-Klasse (7 Teilnehmer) gewann Kevin König (TSV Güntersleben) vor Johannes Zimmermann (SV Geroldshausen). Jonas Künzig (SV Geroldshausen) lag in der D-Klasse (10 Teilnehmer) ganz vorne, Zweiter wurde Emil Gustin (TG Würzburg Heidingsfeld). In der E-Klasse (7 Teilnehmer) siegte Stefan Winter (TG Würzburg) vor Johannes Kröckel (TG Würzburg).
Warum der Sturm auch den Hallenspielbetrieb betraf
Der SB Versbach sprang als routinierter Ausrichter für den ursprünglich vorgesehenen TSV Güntersleben ein. Er sorgte in beiden Versbacher Hallen mit zwölf Tischen in Einzelboxen für gute Spielverhältnisse. Gegen „höhere Gewalt“ war der Ausrichter an diesem stürmischen Wochenende machtlos: Temporär gab es an einigen Tischen in den Hallen etwas Einschränkungen, da wegen der stürmischen Winde die Jalousien zweimal hochfuhren.

















