Tiefenlauter/Untersiemau – In Verbandsliga hatten die Herren des TSV Untersiemau am Samstag innerhalb weniger Stunden zwei Begegnungen zu absolvieren. Dabei mussten sie auf ihren Spitzenspieler Michal Bozek verzichten und unterlagen zunächst in einem Coburger Kreisderby beim TTC Tiefenlauter mit 3:7 und anschließend bei der TS Kronach mit 4:6. Damit erfüllte sich zwar die Hoffnung von Mannschaftsführer Fabian Markert, aus diesen zwei Spielen etwas Zählbares mitzunehmen, nicht, doch aufgrund des Vorsprungs ist der Ligaverbleib schon sicher. Während Untersiemau ein Punkteverhältnis von 10:16 aufweist, bringt es der Relegationsplatzinhaber Nürnberg bei nur noch zwei auszutragenden Partien auf 4:24 Zähler. Auf den sechsten Tabellenplatz hat sich der TTC Tiefenlauter (10:10 vorgeschoben. Da der TV 1848 Erlangen in Kronach gewann und zwei Treffen mehr absolviert hat, ist er – momentan - neuer Tabellenführer (20:8) vor dem diesmal spielfrei gewesenen FC Adler Weidhausen (18:6).
TTC Tiefenlauter – TSV Untersiemau 7:3
In diesem Treffen der beiden Aufsteiger konnte Tiefenlauter wieder mit seinem Topspieler Trifon Lengerov antreten. Und dieses Mitwirken wirkte sich sehr positiv aus, denn er gewann zum Start das Doppel mit Paul Hofmann und dann seine zwei Einzel. Aber nicht nur Lengerov, sondern auch sein Doppelpartner Hofmann blieb unbezwungen, sodass auf deren Konto fünf der sieben Punkte gingen. Die restlichen zwei Zähler steuerte Kai Müller bei. Die Leidtragenden der Nummer eins und zwei von Tiefenlauter waren bei den Gästen Markert, der aufgrund des Fehlens von Bozek ins vordere Paarkreuz aufrücken musste, und Markus Gundel, der in der Rückrunde von Nummer drei nach vorne musste. Das letztlich ein deutlicher Heimerfolg zu Buche stand hatte seinen Grund auch darin, weil das Doppel Gundel/Zeller sowie im Einzel Gabriel Funk und Markert jeweils im entscheidenden fünften Satz den Kürzeren zogen. Tiefenlauter war mit der 4:1-Führung vielversprechend gestartet und hatte bis zum vorzeitigen 6:2-Heimerfolg nur noch einmal wegen des Einzelsiegs von Zeller das Nachsehen.
Ergebnisse: Lengerov/Hofmann – Gundel/Zeller 3:2, Müller/Forkel – Markert/Funk 1:3, Lengerov – Markert 3:0, Hofmann – Gundel 3:1, Müller – Funk 3:2, 3:1, Forkel – Zeller 2:3, Lengerov – Gundel 3:1, Hofmann – Markert 3:2, Müller – Zeller 3:1, Forkel – Funk 0:3.
TS Kronach – TSV Untersiemau 6:4
Auch bei der TSK brachen deren Nummer eins und zwei, David Kostadinov und Ivan Proano Quimis, den Gästen das Genick. Der Bulgare und Ecuadorer in Diensten der Hausherren blieben gemeinsam als Doppel und in den Einzeln, wo sie noch nicht einmal einen Satzverlust verzeichneten, unbezwungen. Den sechsten Siegpunkt markierte für Kronach Andreas Eichner mit einem 3:1 gegen Gabriel Funk (10:12, 11:7, 11:9, 11:9). Wie in Tiefenlauter so befand sich auch in der Cranachstadt Untersiemau mit 1:4 im Rückstand. Den einzigen Zähler fuhr in diesem Abschnitt das Duo Markert/Funk nach 1:2-Satzrückstand ein. Seine beiden Einzel gewann Frank Zeller, der gegen Reinhardt einen ungefährdeten Sieg einfuhr und gegen Eichner nach 0:2-Satzrückstand noch das Ruder mit einem 11:2, 11:3 und 11:8 herumriss.
Ergebnisse: Kostadinov/Proano Quimis - Gundel/Zeller 3:1, Eichner/Bittruf – Markert/Funk 2:3, Kostadinov – Markert 3:0, Proano Quimis - Gundel 3:0, Eichner – Funk 3:1, Reinhardt - Zeller 0:3, Kostadinov – Gundel 3:0, Proano Quimis – Markert 3:0, Eichner – Zellner 2:3, Reinhardt – Funk 1:3. hf / Hans Franz









