In der Landesliga hat der TTC Rödental (8:22 Punkte) sich vom Tabellennachbarn TSV Eintracht Bamberg (9:17) mit einem 5:5-Unentschieden getrennt. Damit bleibt der TTC weiterhin Relegationsplatz-Inhaber. Mit der Höchststrafe von 10:0 hat der TSV Unterlauter den TSV Windheim II zurück in den oberen Frankenwald geschickt. Mit diesen zwei Punkten hat sich der TSV um einen Rang verbessert (4. Platz, 18:10 Punkte). An diesem Samstag, 7. März, 17 Uhr, kommt es in Unterlauter zum Coburger Kreisderby gegen Rödental.
TSV Unterlauter – TSV Windheim II 10:0
Kein echter Prüfstein war für Unterlauter das noch punktlose Schlusslicht, das zudem ersatzgeschwächt antrat. Konnten die Gäste zum Auftakt der Partie in den zwei Doppeln noch jeweils einen unbedeutenden Satz verbuchen, so blieben sie in sieben der acht Einzel gänzlich ohne Satzgewinn. Lediglich die Paarung von Anton Kleiner gegen Stammspieler Andreas Trebes war umkämpft. Kleiner lag dabei sogar nach Sätzen mit 1:2 hinten, konnte aber den Hebel mit einem 11:8 und 11:7 noch umlegen, sodass Windheim noch nicht einmal der Ehrenpunkt gelang.
Ergebnisse: Probst/Meyer – Löffler/Rau 3:1, Keller/Kleiner – Trebes/Fröba 3:1, Keller – Fröba 3:0, Kleiner – Trebes 3:2, Probst – Rau 3:0, Meyer – Löffler 3:0, Keller – Trebes 3:0, Kleiner – Fröba 3:0, Probst – Löffler 3:0, Meyer – Rau 3:0.
TTC Rödental – TSV Eintracht Bamberg 5:5
„Was für ein Spiel. Über drei Stunden haben wir uns mit Bamberg einen intensiven, teils epischen Schlagabtausch geliefert, in dem sich beide Mannschaften absolut nichts geschenkt haben. Jeder Punkt war umkämpft, jeder Satz hart erarbeitet“, so der Rödentaler Mannschaftsführer Jan Schwadtke nach Spielende. Die Partie begann nach den Doppeln ausgeglichen, nach der ersten Einzelrunde lagen die Domstädter mit 4:2 vorne, im zweiten Abschnitt legten die Einheimischen den Hebel zur eigenen 5:4-Führung um, ehe in der nervenaufreibenden letzten Tagespaarung Silvan Weidemüller trotz seiner 2:0-Satzführung noch hauchdünn mit 9:11 im fünften Satz scheiterte. So wurde es für Rödental mit dem greifbar gewesenen Doppelpack nichts.
Das gleiche Missgeschick widerfuhr Weidemüller in seinem ersten Einzel gegen Benjamin Hack. Auch hier lag er mit 2:0 in Front und hatte in der Verlängerung des Entscheidungssatzes noch mit 15:17 das Nachsehen. Doch damit nicht genug. Auch zum Auftakt lag das Doppel Drotleff/Lippmann mit 2:1 in Führung, ehe mit einem 9:11 und 8:11 noch die Segel gestrichen werden mussten. Andererseits waren es auf Seiten der Hausherren Jan Schwadtke und Marius Lippmann die in je einem Einzel mit 14:12 beziehungsweise mit 12:10 im fünften Durchgang die Oberhand behielten und so zunächst auf 3:4 verkürzten und dann mit 5:4 sich in Führung gebracht hatten. Dazwischen hatte Hannes Drotleff gegen Eichfelder den 4:4-Gleichstand markiert. Nicht so gut lief es für Drotleff und auch für Schwadtke in ihrem ersten Tageseinzel, das beide verloren. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Gäste einen 3:1-Vorsprung verschafft, der jedoch am Ende zum Auswärtssieg nicht reichte. Nochmals Schwadtke: „Unterm Strich ist das Unentschieden leistungsgerecht. Trotzdem sind wir nicht vollkommen zufrieden, weil wir wissen, dass vielleicht sogar mehr drin gewesen wäre. Der Einsatz und der Wille haben gestimmt – jetzt gilt es, die letzten Prozent noch herauszuholen und die kleine offene Tür zum direkten Klassenerhalt weiter aufzustoßen.“
Ergebnisse: Drotleff/Lippmann – Eichfelder/Haderlein 2:3, Schwadtke/Weidemüller – Kepic/Hack 3:1, Schwadtke – Eichfelder 1:3, Drotleff – Kepic 0:3, Lippmann – Haderlein – 3:0, Weidemüller – Hack 2:3, Schwadtke – Kepic 3:2, Drotleff – Eichfelder 3:1, Lippmann – Hack 3:2, Weidemüller – Haderlein 2:3. hf / Hans Franz









