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Mannschaftssport Erwachsene  

An diesem Sonntag, 19. April, steigt in Ebern das entscheidende Treffen

Relegation zur Verbandsoberliga Nord der Herren

David Fischer: Spitzenspieler des FC Adler Weidhauen

Ebern/Weidhausen – Großkampftag im Tischtennis ist an diesem Sonntag, 19. April, ab 13 Uhr, in der städtischen Turnhalle in Ebern angesagt. Dies deshalb, da es für den gastgebenden TV um den Verbleib in der Verbandsoberliga geht und der Kontrahent, der FC Adler Weidhausen, die Möglichkeit hat den Sprung in diese höchste Klasse des Bayerischen Tischtennisverbandes zu schaffen. Das unter- und oberfränkische Team geht damit nach Abschluss der Punkterunde 2025/26 in die Verlängerung, sprich in die Relegation. Während der TV Ebern als bisheriger Verbandsoberligist mit dem achten Tabellenplatz den direkten Klassenerhalt (vorerst) nicht erreichte, hat der Gegner aus dem Kreis Coburg in der Verbandsliga Nordost den Aufstieg wegen eines fehlenden Zählers hinter dem Meister TV 1848 Erlangen verpasst. Nun versuchen die beiden Relegationsgegner ihre erneute, aber auch letzte Saisonchance in die Tat umzusetzen. In diesem Wettbewerb wäre noch der TSV Ansbach II, Vizemeister der Verbandsliga Nordwest, mit von der Partie gewesen. Doch das Team aus Mittelfranken hat am 11. April seine Teilnahme zurückgezogen, sodass es nur zu dieser einen Auseinandersetzung zwischen Ebern und Weidhausen kommt.

Eigentlich musste der TV Ebern (6:26 Punkte) nach allen absolvierten Punktespielen mit dem Abstieg rechnen, da der TV Hilpoltstein III (6:24) noch eine Nachholpartie zu bestreiten hatte und schon bei einem Unentschieden Ebern überrundet hätte. Doch der Rangdritte TSV Ansbach fertigte in diesem letzten Punktespiel den TV Hilpoltstein III mit 9:1 ab, sodass dieser ebenso wie Ebern 6:26 Punkte verzeichnete. Da aber die Mannen um Coach Bernhard Süppel das bessere Spielverhältnis mit 55:105 gegenüber 45:115 aufwiesen, rückten sie vom Abstiegsrang auf den Relegationsplatz vor.

Für den FC Adler Weidhausen sah es in der Verbandsliga mit Abschluss der Vorrunde eigentlich recht gut aus, denn er lag mit zwei Zähler mehr (12:4) vor Erlangen (10:6). Doch in der Rückrunde wurden „nur“ 10:6 Punkte gegenüber 13:3 von Erlangen verzeichnet. Damit verbunden war das Zurückfallen auf den zweiten Tabellenplatz.

Obwohl diese Vizemeisterschaft für das junge „Adler“-Team schon ein stolzer Erfolg ist, will man die sich nun bietende Chance zum Aufstsieg nicht aus den Augen verlieren. So zeigt sich deren Mannschaftsführer Joel Fischer auch kämpferisch: „Wir versuchen vom ersten Aufschlag an alles reinzulegen. Ich rechne mit einem Match auf Augenhöhe, wo jedes Resultat möglich erscheint. Sollten wir einen guten Tag erwischen, dann könnten wir für die Überraschung sorgen. Jetzt sehen wir mal, was alles am Sonntag so passiert.“ Fest rechnet die Nummer zwei der Gäste mit der Unterstützung seiner treuen Anhänger. Der 22-Jährige, und sein um drei Jahre jüngerer Bruder David, bilden bei Weidhauen das vordere Paarkreuz und hatten wesentlichen Anteil an der Vizemeisterschaft. Ihre Treffen mit den beiden Spitzenspielern der Hausherren, Martin Bouska und Lukas Sojka, werden zwar das Salz in der Suppe sein, doch nicht weniger spannend werden die Vergleichskämpfte im zweiten Paarkreuz sein. Hier gehen voraussichtlich für Ebern Jan Schwarzer sowie Christian Fredrich und bei den Gästen Tom Hoger und Manuel Bojer an den Start. hf / Hans Franz

Martin Bouska: Die Nummer eins des TV Ebern. Fotos: Hans Franz

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