Gollenshausen – Der Tischtennis-Bezirkstag 2026 in Gollenshausen ist Geschichte.
Vorrangig standen einige Änderungen und Wahlen des Bezirksvorstandes auf dem Programm.
Der Bezirksvorsitzende Franz Reibl (Griesstätt) wurde von den Vereinsvertretern einstimmig wiedergewählt.
Auch Rudi Kühnel (Wasserburg) wurde als Bezirks-Sportwart für die kommenden vier Jahre neuerlich gewählt.
Der 64-Jährige Franz Reibl, vorher in diversen Ämtern auf Kreis- und Bezirksebene aktiv, war 2024 für Günther Egger aus Laufen, der das Amt kommissarisch inne hatte – er wurde zudem erneut als Bezirksfachwart Jugend gewählt – auf diesem Posten nachgerückt.
Ihm zur Seite stehen neben Rudi Kühnel und Günther Egger neuerlich Alois Hunklinger (Waging am See) – er übernimmt zusätzlich das Amt des Bezirksfachwartes Seniorensport – für besondere Aufgaben.
Der Vorstandsvorsitzende des Bayerischen Tischtennis-Verbandes, Dr. Carsten Matthias, zeigte sich sehr angetan, dass die diesjährigen Wahlen reibungslos und schnell über die Bühne gingen. Teile des gewählten Quartetts werden den heimischen Bezirk Mitte Juli beim Verbandstag in Bad Windsheim vertreten.
Die Berichte des Bezirksvorstandes und der jeweiligen Fachwarte wurden im Vorfeld dieses Bezirkstages bereits im Internet veröffentlicht. Allerdings bemerkte Rudi Kühnel, dass die Bezirksklasse D aufgrund von zahlreichen Neuanmeldungen übervoll war und eine neue 9. Liga eingeführt werden musste.
Um der Aufblähung in der D-Klasse entgegen zu wirken, wird in der kommenden Saison eine E-Klasse als unterste Spielklasse eingerichtet. Dabei soll darauf geachtet werden, dass vertretbare Entfernungen zustande kommen.
Auch bei den Bezirksligen wird es nach Angaben von Rudi Kühnel keine Änderungen geben. Weiterhin wird man die Ligen von Nord nach Süd und nicht von West nach Ost einteilen.
Diverse Anträge der Vereine wie beispielsweise die Zusammenlegung der Bezirksoberliga mit der Bezirksklasse der Damen (Antrag TSV 66 Polling) oder auch Definitionen zu Paragraphen wurden durch den Bezirksvorstand bearbeitet, beziehungsweise werden an den Verbandstag des Bayerischen Tischtennis-Verbandes weitergeleitet.
Zahlreiche Geehrte – die Ehrung nahm Petra Langbauer vor – waren persönlich vor Ort, um die jeweiligen Urkunden in Empfang zu nehmen.
Die Ehrennadeln vom BTTV und BLSV für Funktionäre (Fachwarte, Spielleiter) erhielten für 10 Jahre (Ehrennadel in Silber) Hans-Joachim Bittner, Alexander Lachenmaier sowie für 40 Jahre (Ehrennadel in Gold mit großem Kranz/Lorberblatt) Markus Vilsmeier sen..
Für verdiente, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen wurden folgende Ehrungen übergeben:
Verdienstnadel in Bronze des BTTV für 5 Jahre für Abteilungsleiter folgender Vereine:
Tobias Burger, TuS Töging, Franz Delker (TSV Eiselfing), Thomas Maier (TuS Alztal Garching), Stephan Oberhans (SV Seeon).
Verdienstnadel in Silber für 10 Jahre: Bernhard Hundhammer (SV Söchtenau), Thomas Koch (DJK SV Raitenhaslach), Rainer Kollmannsberger (TSV Stein-St. Georgen).
Verdienstnadel in Gold für 20 Jahre: Anton Blöchl (SV Marzoll), Franz Eckl (DJK SV Griesstätt), Josef Kellerer (TV Feldkirchen), Ulrike Müller (TSV 66 Polling).
Verdienstnadel in Gold mit großem Kranz: Helmut Huber (FC Halfing).
Bericht und Fotos: Gerhard Erlich










