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Mannschaftssport Erwachsene  

1. Bundesliga der Damen

Helmut Pfeil vom TSV Schwabhausen: "Ein historischer Sieg für unseren Verein"

Stolz war der Schwabhausener Tischtennis-Chef Helmut Pfeil (rechts) auf seine Mädels, denen er natürlich herzlich zum ersten Bundesligasieg gratulierte Foto: Nils Rack

Herzlichen Glückwunsch zum ersten Sieg des TSV Schwabhausen in der 1. Bundesliga - ein historischer für den Verein?

Helmut Pfeil: Ja, das stimmt, das war ein historischer Sieg für unseren Verein. Wir waren schon mehrmals knapp daran, aber dass es jetzt zum Abschluss der Vorrunde gegen das favorisierte Team aus Fraulautern endlich geklappt hat, freut uns umso mehr. Vor 35 Jahren wurde unsere Abteilung gegründet und diesen allerersten Bundesligasieg für Schwabhausen erlebten 5 unserer Gründungsmitglieder live mit.

Wann hast Du denn daran geglaubt, dass gegen den Favoriten etwas drin ist?

Helmut Pfeil: Als es zur Pause 3:3 stand, war ich guter Hoffnung, dass wir einen Punkt ergattern können.  Als Tinka im fünften Satz hoch führte –  Kathrin hatte ja schon gewonnen und das Unentschieden gesichert –, war ich aber erst sicher, dass wir gewinnen werden.

Habt Ihr den Sieg auch gebührend gefeiert?

Helmut Pfeil: Wir sind nach dem Spiel mit einigen Fans natürlich zusammengesessen, aber wir haben unser Ziel noch nicht erreicht. Der historische Sieg war sicher ein Grund zu feiern, aber richtig feiern werden wir erst, wenn der Klassenerhalt feststehen wird.

Schön war es sicherlich auch, dass Eure beiden Youngster, die in den letzten Wochen nicht gerade erfolgreich waren, drei der sechs Punkte gemacht haben?

Helmut Pfeil: Selbstverständlich hat uns das gefreut. Beide sind in guter Verfassung, aber manchmal hatten sie etwas Pech. Kathrin zeigte, auch international, beständig gute Leistungen, und Sabine hat die kurze Pause zuhause sehr gut getan, um ihre insgesamt gute Form auch dementsprechend in Erfolge umsetzen zu können. Wir freuen uns mit den beiden und wünschen ihnen alles Gute für die Jugend-WM im Dezember.

Der TSV Schwabhausen ist nun auf einen guten Weg in Richtung Klassenerhalt, da ja nur der Letzte absteigen muss...

Helmut Pfeil: Wir sind auf einem guten Weg, das ist richtig. Aber das Unentschieden von Essen gegen Böblingen zeigt, dass auch die anderen Kandidaten in der Lage sind, gegen Favoriten punkten zu können. Wie schon gesagt: Noch haben wir nichts erreicht, aber auf dem Weg aus den "Sumpf" ist nicht nur der Kopf zu sehen, sondern wir haben vielleicht schon den Oberkörper frei. Jetzt gilt es in der Rückrunde, das bisher Erreichte zu festigen und den Unterkörper auch noch freizuspielen.

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