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Saisonvorschau: 3. Bundesliga Süd der Damen

5 von 10 Mannschaften aus Bayern / Teams mit unterschiedlichen Saisonzielen

Zusammenhalt trotz 1,5 Metern Abstand: Die Damen des TV Hofstetten (Foto: TV Hofstetten)

Während die zweite Mannschaft des SV DJK Kolbermoor kommende Saison in der zweiten Liga aufschlagen wird, kommt dafür ein neuer bayerischer Verein zur 3. Bundesliga Süd der Damen hinzu: Der RV Viktoria Wombach, Aufsteiger aus der Regionalliga Süd. Die Unterfranken blicken der neuen Saison gespannt entgegen und geben als klares Ziel den Klassenerhalt aus. „Wir wollen einfach Spaß haben, unser Bestes geben und die Liga von hinten aufmischen. Vielleicht können wir die ein oder andere Mannschaft ärgern“, so Mannschaftsführerin Anna Heeg mit Blick auf den Saisonstart, der für die Neu-Bundesligistinnen am 19. September mit einem Heimspiel gegen die TTG Süßen ansteht.

2020 als Jubiläumsjahr

Dass es somit dieses Jahr erstmals in der 3. Bundesliga ein Unterfranken-Derby geben wird, freut vor allem Hofstettens Abteilungsleiter Lothar Wolz. Ob dieses Derby Ende September in Hofstetten vor voller Halle ausgetragen werden kann, steht coronabedingt noch in den Sternen. Nichtsdestotrotz ist Wolz guter Dinge, stapelt hinsichtlich der ausgeglichenen Liga jedoch eher tief. „Sportlich kann das Ziel nur Klassenerhalt lauten. Wird schwierig, aber kann machbar sein. Vielleicht kann unsere junge, aber dennoch mittlerweile schon recht erfahrene Truppe wieder den ein oder anderen Überraschungscoup landen.“ Besonders erfreulich sei der Wechsel von Sophia Deichert, die als junge, unterfränkische Spielerin komplett in das Konzept des Vereins passen würde. Einen Grund zum Feiern wird es in Hofstetten dieses Jahr aber auf jeden Fall geben: „Der TVH wird 100 Jahre alt, die Tischtennisabteilung wurde 1970 gegründet und nimmt seit 1971, also seit 50 Jahren, am Wettkampfgeschehen teil“, berichtet Wolz über das diesjährige Vereinsjubiläum.

Zwei aus dem Norden, drei aus dem Süden

Die drei weiteren bayerischen Mannschaften stammen allesamt aus dem Süden Bayerns. So auch die Bundesligareserve des TSV Schwabhausen, die sich bezüglich eines Saisonziels noch nicht genau festlegt – der Grundgedanke sei jedoch der Klassenerhalt. „Wir wollen Spaß an den Spielen in der 3. Liga haben und uns vor allem auf die Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen konzentrieren“, so Mannschaftsführerin Sarah Diecke über die Ambitionen der Oberbayern.

Auswirkungen von Corona nicht ganz unbedeutend 

Neben einem unterfränkischen Derby wird es kommende Saison auch wieder zu einem waschechten Oberbayern-Derby kommen. Erneut werden sich die nur gut 20 Kilometer entfernten Damen des TSV Schwabhausen mit dem TUS Fürstenfeldbruck duellieren. Steffi Felbermeier, offiziell die Nummer 6 der Fürstenfeldbruckerinnen, gibt sich optimistisch: „Wir wollen dieses Jahr definitiv nichts mit dem Abstieg zu tun haben und im vorderen Mittelfeld mitspielen.“ Doch wie schon so oft sei auch hierbei einiges von den weiteren Auswirkungen der Corona-Pandemie abhängig. „Es hängt auch viel davon ab, ob unsere neue Nummer 2 (Iryna Motsyk vom Zweitligisten TTC Weinheim) spielen kann. Sie kommt aus der Ukraine und das ist momentan noch Risikogebiet.“

Ähnlich ergeht es den Damen von der DJK SB Landshut. Deren Nummer 1 Fanni Harasztovich ist Ungarin. In Ungarn gestaltet sich die Ein- und Ausreise seit 1. September schwieriger – für wie lange, ist noch ungewiss. Das sei natürlich ein ausschlaggebender Punkt für die Landshuterinnen, die dieses Jahr in ihre zweite Bundesliga-Saison starten. „Das Ziel ist für uns eindeutig der Klassenerhalt“, ist sich Vorstand Max Katzenberger sicher und fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr über den Wechsel von Milena Burandt und hoffen, dass sie in der 3. Liga einen weiteren Schritt in ihrer Entwicklung machen kann. Dabei unterstützen wir sie natürlich.“ In Landshut startet man gleich mit einem bayern-internen Derby: Am 19. September ist der TSV Schwabhausen zu Gast.

Los geht es schon kommenden Samstag mit folgenden Partien: 

Samstag, 12. September:
14:00 Uhr: TuS Fürstenfeldbruck - BSC Rapid Chemnitz

Sonntag, 13. September:
14:00 Uhr: NSU Neckarsulm - TV Hofstetten

Alle Ergebnisse, Spielpläne und die Tabelle der 3. Liga der Damen findet Ihr hier.

In den Startlöchern: Die 1. Damenmannschaft des DJK SB Landshut (Foto: Christine Vincon)

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