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Saisonstart in der 1. Damen-Bundesliga mit Kolbermoor vs. Böblingen und Berlin vs. Schwabhausen

Neu-Ulm gastiert im TTBL-Topspiel bei Borussia Düsseldorf

Aufschlag in die neue Spielzeit: Mateja Jeger vom TSV Schwabhausen. Foto: Marco Steinbrenner

Der TT-„Alltag“ hält peu à peu Einzug: Während die Klubs der TTBL dieser Tage schon ihr viertes Saisonspiel bestreiten und es in Düsseldorf zum Topspiel zwischen der heimischen Borussia und dem TTC Neu-Ulm kommt, startet am Sonntag auch die 1. Damen-Bundesliga in die Spielzeit 2021/22 und kehrt dabei zurück zum "normalen" Spielsystem inklusive Doppel. Zum Auftakt gibt’s gleich zwei „Schmankerl“ mit Beteiligung der bayerischen Vertreter: Der amtierende Vizemeister SV DJK Kolbermoor empfängt Kaufmann-Klub SV Böblingen, der TSV Schwabhausen gastiert beim Abo-Meister in Berlin.

TTBL: Ist Neu-Ulm schon reif für den Rekordmeister? 

Arrivierter Traditionsklub vs. aufstrebendes Jungunternehmen. Rekordmeister Borussia Düsseldorf holte in der in der abgelaufenen Spielzeit bereits zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte das “Triple” aus nationaler Meisterschaft, nationalem Pokalsieg und europäischer Champions League-Krone. Der TTC Neu-Ulm hat noch keinen einzigen Titel gewonnen, die Spielzeit 2021/22 ist überhaupt erst die dritte des 2019 gegründeten Vereins. Aktuell haben beide Klubs aber eins gemeinsam: 6:0-Punkte auf dem Tabellenkonto. Im direkten Vergleich wird sich am Sonntag ab 15 Uhr zeigen, ob Neu-Ulms Jungstar Kay Stumper und Co. schon die Reife haben, um „Altmeister“ Timo Boll und Co. ernsthaft zu gefährden. Der TSV Bad Königshofen hat am Wochenende „frei“. Für die Unterfranken geht es am Mittwochabend weiter mit dem Gastspiel beim. 1. FC Saarbrücken-TT.

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1. Damen-Bundesliga: Kann sich Kolbersmoors Kristin Lang revanchieren?

Für Kolbermoors Führungskraft Kristin Lang hält der Bundesligastart nur eine Woche nach ihrer überraschenden Niederlage im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaften gegen Deutschlands aktuellen Nachwuchs-Superstar Annett Kaufmann möglicherweise gleich die Chance zur Revanche parat. Am Sonntag geht es ab 13 Uhr in der heimischen ROFA Arena gegen die SV Böblingen. Die erst 15-Jährige Kaufmann ist hinter den Ü50-Evergreens Qianhong Gotsch und Yanhua Yang-Xu zwar „nur“ die Nummer drei auf Böblingen Mannschaftsmeldung, wird aber meist „vorne“ auflaufen. Gleiches gilt in Kolbermoor für Wan Yuan, denn die Sino-Portugiesin Fu Yu hat Kolbermoor nach nur einer Saison wieder verlassen. Ihre Rolle als „Edeljoker“ im Spitzenpaarkreuz soll Neuzugang Matilda Ekholm übernehmen. Wie oft die kurzfristig verpflichtete Schwedin zum Einsatz kommen kann, ist zumal in Zeiten Corona bedingter Reise-Restriktionen allerdings recht ungewiss, denn Ekholm lebt in New York. So werden sich die jungen Eigengwächse Laura Tiefenbrunner und Naomi Pranjkovic, wie vom Verein ohnehin geplant, über viele Erstliga-Einsätze freuen dürfen.

Zuschauerinfo: In der ROFA-Arena sind unter Beachtung von 3G-Regel und Maskenpflicht bis zu 150 Personen zugelassen. Tickets an der Tageskasse.

SV DJK Kolbermoor 2021/22
Kader: Kristin Lang, Matilda Ekholm, Yuan Wan, Svetlana Ganina, Laura Tiefenbrunner, Naomi Pranjkovic.
Zugang: Matilda Ekholm (St. Denis US 93 TT/Frankreich)
Abgänge: Fu Yu (STK Tarnobrzeg/Polen), Anastasia Bondareva (TTG Bingen/ Münster-Sarmsheim).

1. Damen-Bundesliga: Schwabhausen hofft auf Déjà-vu in Berlin

Zur selben Zeit d.h. am Sonntag um 13 Uhr beginnt die Saison 2021/22 für den TSV Schwabhausen ebenso wie die vergangene: Mit dem Gastspiel beim damals wie heute amtierenden Deutschen Meister ttc berlin eastside. Kommt es auch im Ergebnis zu einem Déjà-vu, wäre das eine tolle Sache für die Oberbayern. Vor rund einem Jahr trotzten sie dem Branchenprimus ein Unentschieden ab. Der damals personell angeschlagen Hauptstadt-Klub verfügt inzwischen allerdings über einen XXL-Kader.  Shan Xiaona, Nina Mittelham und Britt Eerland werden wohl das Stammpersonal bilden. Die Aserbaidschanerin Jing Ning, Yaping Ding, Ye Lin, Yana Tie, Ziwei Zhang, Jessica Göbel, Yu-Chiao Huang, Kathrin Mühlbach und Trainerin Irina Paulina bilden den Ergänzungspool. Der TSV Schwabhausen hat seinen kompletten Kader beisammen halten können: Sabine Winter, die Kroatin Mateja Jeger, die Ungarinnen Mercedes Nagyvaradi und Orsolya Feher sowie die weißrussische Abwehrstrategin Alina Nikitcha werden auch in der neuen Spielzeit zur Standardbesetzung gehören. Neu auf dem Meldebogen ist an Position eins Liu Yangzi, eine in Australien lebende Chinesin, deren Einsatzhäufigkeit jedoch in den Sternen steht. Neu ist außerdem die junge Niederländerin Emine Ernst, die aber in erster Linie in der 2. Mannschaft (3. Bundesliga) aufgebaut werden soll.

TSV Schwabhausen 2021/22
Kader: Liu Yangzi, Sabine Winter, Crystal Wang, Mateja Jeger, Mercedesz Nagyvaradi, Alina Nikitchanka, Orsolya Feher, Emine Ernst.
Zugänge: Liu Yangzi (Australien), Emine Ernst (LTTC De Toekomst Lochem/Niederlande).
Abgänge: keine

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